LETZTE NACHRICHTEN

Binja und Arwen sind in Deutschland angekommen

Samstag, 7.Juli 2018

Am Donnerstagabend stand wieder eine Fahrt zum Düsseldorfer Flughafen an. Binja und Arwen, auf die ihre Familien schon so lange warteten, waren im Anflug. Eigentlich wollten wir das neue Frauchen für Arwen zum Flughafen mitnehmen, aber dass scheiterte dann aus Platzgründen, da beide Hunde in großen Boxen kamen. Drei Personen und zwei große Boxen sind zu viel für meinen Wagen.
Am Flughafen hatte sich schon Binjas neue Familie versammelt. Ein Vier-Generationen-Empfangskomitee. Und zum allerersten Mal gab es ein Willkommensplakat für das neue Familienmitglied. Das hatte das jüngste Mitglied der Familie, die kleine Ivy, gemalt.
Die arme Ivy musste sehr lange auf ihren Hund warten und wurde immer müder, denn es dauerte dieses Mal unglaublich lange, bis die Boxen an der Gepäckausgabe erschienen. Sogar Tanja auf Thassos war schon unruhig geworden, da wir uns noch nicht gemeldet hatten.
Dann waren die Boxen endlich da und Binja kam sofort freundlich wedelnd aus ihrer Box heraus und war sofort „Everybody’s darling“. Klar – so ein hübscher und dazu sooo freundlicher Hund! Arwen war in ihrer Box noch recht müde und machte keine Anstalten sich die Umgebung durch das Gitter der Box anzusehen.
Wir versprachen noch, den fälligen Nachbesuch in den nächsten 2 – 3 Wochen durchzuführen und verabschiedeten uns dann mit einer leeren und einer halbwegs vollen Box (Arwen) von einer glücklichen Familie.

Nach Mitternacht lieferten wir dann Arwen bei ihrem neuen Frauchen ab. Abliefern war natürlich der falsche Begriff. Wir wollten natürlich auch sehen, wie Arwen ihre neue Umgebung annahm und wie das erste Zusammentreffen vonstatten ging. Arwen, die junge Schönheit, war inzwischen munterer geworden und begrüßte ihre neue Umgebung sehr freundlich und auch recht neugierig. Keine Spur von Angst in der neuen Umgebung.
Auch die Tochter des Hauses und ihr Freund, die noch hinzukamen wurden ohne eine Spur von Unsicherheit begrüßt. Alles top und wir konnten beruhigt nach Hause fahren. Um 1.15 Uhr lagen wir im Bett und mir tat die arme Claudia leid, die um 4.30 Uhr schon wieder aufstehen musste.
Einen besonderen Dank möchte ich noch loswerden. Liebe Nadine, vielen lieben Dank für Deine tatkräftige Hilfe als Flugpatin. 🙂

Samstag, 7.Juli 2018 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Vergiftung der Straßenhunde in Keramoti

Donnerstag, 28.Juni 2018

Wir erhielten zwei Mails von einer Freundin, die die Streunerhunde in Keramoti und Monastiraki betreut. Keramoti ist der kleine Fährhafen, von dem die Fähren nach Thassos ablegen. Keramoti ist so nah, dass die Fahrzeit nach Thassos nur etwa 40 Minuten beträgt.

„Von Samstag auf Sonntag in dieser Gewitternacht wurden in Keramoti fast alle Straßenhunde vergiftet und „entsorgt“Die Griechen in Keramoti wussten Bescheid! Ihnen wurde gesagt, sie sollen auf ihre Hunde aufpassen.Die sagen, die Gemeinde hätte das angeordnet!!!!!Mamacita hatte Glück, sie hatte sich wie immer im Sommer Bulgaren angeschlossen und lebt auch in dieser Zeit bei denen auf dem GrundstückAber all die anderen, auch kastrierte Hündinnen, Mr. Black. der schon Jahre auf der Straße seinen Platz hat, das Rudel auf der Grünfläche am Hafen, einHündin mit ihren 4 halbwüchsigen Welpen, eine Andere mit 2 fast schon erwachsenen Welpen – alle TOT!!!“
Und das zu einer Zeit, wo schon Touristen da sind.Wir sind am Sonntag ganz Keramoti abgelaufen und haben keinen einzigen Straßenhund gefunden.Wie es mir damit geht, brauche ich Dir nicht zu schreiben.

Sterbender, vergifteter Hund

„Es ist ja schon öfters geschehen, aber in diesem Ausmaß noch nie!““Es sind ein paar Straßenhunde wieder aufgetaucht. Aber 12 bleiben verschwunden. In den regionalen Zeitungen wird darüber geschrieben und diese Freveltat unbekannten Tätern mit offensichtlichem Hass auf Hunde in die Schuhe geschoben.
War heute bei einer Tierhandlung, deren Besitzer ein Amtstierarzt in Kavala ist. Bei unserem Gespräch fiel mir auf, dass er bei der Beantwortung meiner Frage zu den Gerüchten bezüglich der Gemeinde als Auftraggeber sich von mir abwandte und den Augenkontakt vermied. Natürlich verneinte er dieses Gerücht und zitierte die Zeitungsberichte.
Aber es ist allgemein bekannt, jeder schweigt. Man ist machtlos.
Und genau das macht mich sehr wütend. Okay, die vergifteten Hunde kann keiner wieder zurückholen. Aber wenn Gesetze so offensichtlich von staatlichen Stellen missachtet werden, besteht keine Chance hier jemals eine gravierende Änderung zum Schutz der Tiere zu erreichen.
Es steht oder fällt mit dem jeweils amtierenden Bürgermeister.
So bleibt nur wie bisher der Weg, die einzelnen Menschen zu sensibilisieren. Bei vielen ist es hoffnungslos, aber jeder einzelne, der seine Einstellung zu den Hunden überdenkt und ändert, ist ein Gewinn für die Zukunft der Straßen- und Haushunde.
Denn mit dem Haushund fängt es an. Süß und lieb, später lästig oder Problemhund. Lösung: Aussetzen!“

Donnerstag, 28.Juni 2018 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

Floris und Fancy fanden ihr Zuhause

Sonntag, 24.Juni 2018

Ankunft am Flughafen: DAS ist nicht Zeus!

Großes Rätselraten!

Nach zwei Vorbesuchen am vorletzten Wochenende war klar, Floris und Fancy würden am 21.06. zu ihren Besitzern kommen können. Und so warteten wir zusammen mit zwei Familien am Düsseldorfer Flughafen auf die beiden Welpen. Die Maschine landete pünktlich um 21.40 Uhr. Aber es dauerte noch eine gute halbe Stunde, bis die Flugpaten mit den beiden Boxen erschienen. Natürlich stürzten sich alle auf die Boxen, um den Inhalt zu begutachten. Ganz neu waren große Zettel auf den Boxen, die Auskunft gaben, wie der Hund heißt und wann er das letzte Mal gegessen und getrunken hat.
Dann ein empörter Aufschrei: “ Das ist nicht Zeus!“ Zeus war der neue Name von Floris. Betretene Gesichter! Rätselraten! Neuer Ausruf: „Das ist Zeus!“ Die junge Dame deutete auf die Box, in der aber Fancy, jetzt Ouzo, sein sollte. Da gab es schon einiges Durcheinander und man einigte sich schließlich, dass die Hunde in den verkehrten Boxen saßen. Apropos saßen. Die beiden Kerlchen waren durch die Beruhigungstablette so benommen, vielleicht auch durch den vorhergehenden Krawall, dass sie partout nicht aus den Boxen herauskommen wollten und wir tatsächlich die Oberteile entfernen mussten, um sie hervorzuholen.

Ganz klar! Floris-Zeus !

Inzwischen kann ich auch verraten, wie es zu diesem Irrtum gekommen ist. Es war Jürgen, der die beiden Boxen zum Flughafen in Kavala brachte. Dort hat Fraport (Gesellschaft Frankfurt Airport) inzwischen das Kommando übernommen und deutsche Bürokratie eingeführt. Ein Schein wurde dort auf die Boxen geklebt und Jürgen musste angeben, welcher Hund in der Box sitzen würde. Er hatte eine 50%-Chance, den richtigen Hundenamen zu nennen, denn er selbst konnte es nicht wissen, wer wer war. Leider tippte er daneben und löste damit das kleine Chaos in Düsseldorf aus.
Inzwischen sind die richtigen Hunde bei ihren Familien und die ersten Fotos und Berichte sind bei uns angekommen.

Die glückliche Familie (ohne Vater) mit Floris-Zeus

Und noch eine glückliche Familie mit Fancy-Ouzo

Ouzo in seinem neuen Zuhause

Zeus mit seinem neuen Frauchen

Drei Geschwister, von denen jetzt jede einen eigenen Hund hat!

 

Sonntag, 24.Juni 2018 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

Letzte Nachricht – die 1000. – unglaublich!

Sonntag, 17.Juni 2018

Arthur ( Nr.281) sitzt noch auf Thassos. Noch lebt er bei seiner Pflegestelle bei Jackie und ist dort der Liebling. Aber bald wird er ins Gehege des ACT umziehen müssen, falls sich niemand für ihn interessiert. Sein letztes Geschwisterchen, Arwen, kommt am 5. Juli zu ihrer Familie nach Deutschland. Dann ist Arthur dort allein übrig geblieben.
Deshalb möchten wir Arthur noch einmal ganz besonders vorstellen. Geboren wurde er im Dezember 2017.  Damals veröffentlichten wir folgenden Bericht:
Ende Dezember fand ein griechischer Mann auf Thassos vier winzige Welpen, die wohl Anfang des Monats geboren waren. Er nahm sie mit nach Hause und zog sie mit der Flasche auf. Als er sich nicht mehr um sie kümmern konnte, gab er sie in die Hände vom ACT. Dort betreute Jackie die Kleinen weiter. Allerdings verweigerte eines der Welpen die Nahrung und starb ein paar Tage später. Aber die anderen drei Kleinen entwickelten sich prächtig. Sie wurden sukzessive gechipt und geimpft. Anfang März erhielten sie auch die Tollwutimpfung.

So sah Arthur als winziger Welpe aus

So sah er aus, als er schon etwas gewachsen war

Das war zum gleichen Zeitpunkt

Und das ist Arthur heute: Ein wunderschöner Hund, der noch seine Familie sucht.

Buster

Hier wartet man auf Floris, damit auch die Tochter Theresa (h.r.) endlich einen eigenen Hund besitzt. 🙂

 

 

 

 

 

 

Wir haben aber auch noch eine gute Nachricht. Buster (Nr.248), ein Pointer, der halbverhungert mit seinem Bruder im September 2016 beim ACT auftauchte, hat ein Zuhause gefunden. Jetzt sucht man nur noch einen Flugpaten, der ihn nach München mitnimmt.

 

 

 

Am Donnerstag, 21.Juni, kommen Floris und Fancy in Düsseldorf an. Beide haben schon eine Familie gefunden und so werden sie direkt am Flughafen abgeholt. Die Vorbesuche haben wir am Samstag und Sonntag erfolgreich erledigt.
Natürlich warten alle schon ganz gespannt auf ihren Hund.
Hier sollte auch ein Foto der zweiten Familie stehen, die auf Fancy wartet. Da wir aber den Vorbesuch am Sonntagnachmittag durchführten und der Termin mit dem Fußballländerspiel Deutschland : Mexiko kollidierte, verzichteten wir auf ein Foto, weil alle sich schon sooo auf das Fußballspiel freuten.

 

Sonntag, 17.Juni 2018 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

Die F-Welpen und ein viel größeres Zuhause für die Hunde auf Thassos

Sonntag, 10.Juni 2018

Funny wurde in der letzten Woche auf Thassos vermittelt. Prima!

Floris ist vermittelt und kommt am 21. Juni in Düsseldorf an. Die Schwester einer Arbeitskollegin von Claudia verliebte sich in den kleinen Racker.

Fancy wird auch am 21. Juni in Düsseldorf ankommen. Der kleine Rüde wird zusammen mit seinem Brüderchen Floris mit den selben Flugpaten ankommen.

Fairy ist ein kleiner weiblicher Welpe und noch nicht vermittelt.

Für Femmy gilt das Gleiche. Sie ist weiblich und hat noch kein Zuhause gefunden.

Das HalfWayHouse vom ACT wurde einfach zu klein für die Hunde, die vom Verein aufgenommen wurden. Und so trafen sich etwa 14 Leute am 29. Mai um das Gelände zu erweitern. Von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends arbeitete man unter der sengenden Sonne von Thassos. Einen Tag später traf sich dann der Kern der Gruppe noch einmal, um die Arbeiten zu beenden. Hätte ein Mensch das alles alleine machen müssen, er hätte genau einen Monat jeden Tag acht Stunden arbeiten müssen.
Um so schöner war es dann, als die Hunde ihr neues Zuhause beziehen konnte. Es gibt jetzt drei Abteilungen, so dass man dan die Hunde harmonisch zusammensetzen kann.
Hatte der ACT auf das Versprechen der Inselverwaltung gesetzt, dass sie das Material geliefert bekommen, gab es Probleme mit der Zusammenarbeit des Baumarktes. Da alles unter Zeitdruck ablief, (wann hat man schon so viele Helfer zusammen?), wurde das Material vom ACT selbst gekauft. Das riss dann eine Lücke von 1000 Euro in die Finanzen des Vereins. Wir werden aber noch einmal darüber berichten.

Sonntag, 10.Juni 2018 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Uzi und anderes ☺

Montag, 4.Juni 2018

Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens an Haus und Garten gibt es erst einmal nur einen kurzen Bericht für diese Woche.

Am vergangenen Donnerstag hat Uzi am frühen Abend seine Reise nach Deutschland angetreten. Sehnsüchtig erwartet von seinem neuen Frauchen.Ich machte mich ausnahmesweise alleine auf den Weg zum Flughafen, da Klaus von bösen Leibschmerzen geplagt wurde. Im Nachhinein passte das platztechnisch sehr gut 🙂 Hatte Uzis neue Familie doch kräftig im Verwandten- und Bekanntenkreis für den ACT gesammelt: Decken, Bettbezüge, Leinen und und und….letztendlich hat es gut 45 Minuten gedauert, dies alles in unserem Peugeot zu verstauen. Ein Sharan (womit Uzi abgeholt wurde) ist eben doch „etwas“ größer 😀 Hinzu kam, dass ich zwar einen Akkuschrauber dabei hatte (ich wusste ja, dass eine geschraubte Box mitkommen würde), aber das passende Sechskantbit lag zu Hause. Eine Box, die zudem von Uzi eingekotet wurde, musste also unzerlegt auch noch mit ins Auto. Muss ich erwähnen, dass ich schweißgebadet war, als ich endlich losfahren konnte?

Flugtechnisch hat dank Tanjas Vorbereitung wieder alles wunderbar geklappt. Dazu noch pünktliche Landung, schnelles Anlaufen des Gepäckbandes und zügiges Erscheinen der Flugpaten samt der dazugehörigen Hunde.

Uzis Ankunft in Düsseldorf

Montag, 4.Juni 2018 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Kalo Taxidi, Anita ♥

Sonntag, 27.Mai 2018

Am vergangenen Donnerstagabend erhielten wir die traurige Nachricht, dass Anita mit nur 46 Jahren am Nachmittag verstorben ist.

Anita lernten wir im August 2015 kennen. Von einer Freundin und Arbeitskollegin, Sabine,  hatte sie erfahren, dass wir für den ACT Hunde vermitteln. Schon über ein Foto hatte sie ihr Herz an Jenny verloren. Beim gegenseitigen Kennenlernen stellte sich heraus, dass Anita und Jenny füreinander geschaffen waren. Anita, ihres Zeichens Altenpflegerin mit Leib und Seele,  durfte  Jenny fortan zu ihrem Arbeitsplatz in ein Seniorenwohnheim mitnehmen.

Anita, Jenny & Jennys Sohn Joe (jetzt Oskar)

Ein bösartiger Tumor stellte Anitas Lebensplanung auf den Kopf. Aber Jenny war und blieb immer an Anitas Seite, durfte sogar mit in die Reha. Anitas Motto blieb bis zum Schluss: „Ich werde kämpfen und siegen“.

Leider war der Krebs stärker und Anita hat verloren. Und Jenny damit ihren geliebten Menschen.

Und wie das Schicksal manchmal so spielt… Schon am Freitagabend durfte Jenny in ihr neues Zuhause einziehen.

Schicksal? Ja, denn Mittwoch auf der Arbeit unterhielt ich mich mit einer Kollegin. Sie sprach davon, dass sie gerne einen zweiten Hund in ihrer Familie aufnehmen möchte. Sie sprach davon einen älteren Hund zu sich zu nehmen. Ihr eigener Hund, Sammy, ein kastrierter Rüde, sei 5 Jahre alt und sie wolle es ihm nicht unbedingt antun, einen kleinen Wirbelwind, sprich Welpen, zu wählen. Beide konnten wir nicht ahnen, dass es SO schnell zum Familienzuwachs kommen sollte 🙁

Am Freitagnachmittag wurde Jenny von Sabine und Marion (Anitas Nachbarin) gebracht. Am späten Nachmittag kam dann ihre neue Familie:

Lange Rede, kurzer Sinn…von ganzem Herzen ein tief empfundener Dank an  Stella und René !!

Sammy, Stella, René und Jenny

Anita wäre sicherlich damit einverstanden gewesen. Für sie lag Jennys Wohl immer an erster Stelle. Uns macht es bei aller Freude für Jenny und ihre neue Familie etwas traurig, dass sich Anita nicht mehr von Jenny verabschieden konnte. Paragraphen zählen in Krankenhäusern leider immer mehr als die Menschlichkeit. Hochachtung vor Sabine, die immer für Anita da war und sich tatsächlich mit der Überlegung trug, Jenny in einem Koffer zu ihrer Freundin zu schmuggeln, damit Anita und Jenny Abschied nehmen konnten.

Im Augenblick fehlen uns die Worte. Es hält uns vor Augen, wie schnell alles zu Ende sein kann…“Das Leben ist zu kurz für Irgendwann!“

 

 

 

Sonntag, 27.Mai 2018 LETZTE NACHRICHTEN 4 Comments

Der Tornado !

Sonntag, 20.Mai 2018

Mittwoch, 16.Mai 2018, 17.45 Uhr.  Ich habe ja schon einiges erlebt. Angefangen bei tagelangen, heftigen Sandstürmen in der Sahara bis zum Sturm namens Frederike im Januar, der fünf Bäume und zwei Zäune auf unserem Grundstück umriss. Schaden 8000 Euro.  Aber ein Tornado – das war neu. Dieser Tornado schaffte es ja sogar bis in die Abendnachrichten der ARD:
Doch dieses Mal hatten wir großes Glück – muss ja auch mal sein.
Der Tornado begann sein unheilvolles Werk in Viersen-Boisheim, in der Gegend des dortigen Friedhofes und des kleinen Bahnhofs. In dieser Umgebung wurden 50 Häuser beschädigt, teilweise so, dass sie erst einmal unbewohnbar waren.

Von dort machte er sich auf den Weg Richtung Heidend. Zweimal soll er auf dieser Strecke etwas an Wucht verloren haben, aber dann hatte er wieder volle Kraft, als er in das dortige Waldstück einfiel. Dazu können Sie sich das Video ansehen, welches ich hier eingebunden habe. Eine Mutter ruft verzweifelt ihrer hinter ihr sitzenden Tochter im Auto zu, dass nichts passieren wird und dann knallen vor ihrem Auto die Bäume auf die Straße. Das sieht sehr heftig aus. Stellen Sie den Ton dazu an. Es lohnt sich.

Dann machte der Tornado sich auf den Weg Richtung Amern. Er zielte genau auf unser Grundstück. 100 Meter vor unserem Haus mähte er einen Eichenwald von ca. 2000 qm mit alten Bäumen einfach platt und riss die Stromleitungen am Weg herunter. Zu unserem Glück änderte er da aber leicht die Richtung. Er tobte an unserem Grundstück vorbei. Schreckerstarrt beobachteten wir den Wirbel, der ja nebenbei auch noch drei Zentimeter dicke Hagelkörner mit sich führte.
Nein – wir sahen nicht, wie sich unsere 30 Meter hohe Eiche beugte (alle Bäume beugten sich in dem Moment nieder) und in 5 Meter Höhe abbrach wie ein Streichholz. Erst als wir uns aus dem Haus trauten, sahen wir die Bescherung. Aber welches Glück! Der Tornado hatte die abgebrochene Eiche über den Zaun gewirbelt und so blieb der Zaun unbeschädigt. Für uns ein Wunder, denn die Eiche stand unmittelbar an diesem Zaun.
Der Tornado hatte sich inzwischen mehr nach Südwesten gewandt und ein weiteres Waldstück verwüstet. Über weitere Felder zog er noch ein paar Kilometer bis kurz vor Niederkrüchten. Da löste er sich auf. Dass wir mal wieder nicht aus unserem Wald herausfahren konnten . geschenkt. Daran hatten wir uns ja seit den Tagen von Frederike schon gewöhnt. Aber schon einen Tag später war zumindest eine Richtung wieder frei.

Sonntag, 20.Mai 2018 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

Hilferuf – wer kann sich um diesen Hund kümmern?

Sonntag, 13.Mai 2018

Es war der 14. Juni 2009, als Louey mitsamt seinem Brüderchen bei uns ankam. Fünf Tage musste der kleine Welpe warten, bis er vermittelt wurde. Neun Jahre ist er jetzt alt. Vor ein paar Tagen meldete sich seine Familie, dass sie Louey nicht mehr behalten könne.
Hier der kurze Bericht, als Louis damals vermittelt wurde.

Da hat unser lieber Louey (Louis, Lui) doch tatsächlich fünf ganze Tage warten müssen bis sich eine liebevolle Frau für ihn entschied. Dafür war’s dann aber sofort Liebe auf den ersten Blick. Er tritt die Nachfolge eines gerade erst verstorbenen Hundes an. Das ist immer sehr schwer für einen neuen Hund. Aber Louey mit seiner ganzen Unbekümmertheit wird das schon sicher schaffen.

Heute leidet der Mann an einer schweren Krankheit und seine Frau, die sich auch nur mühsam auf den Beinen hält, muss sich um ihn kümmern. So bleiben nur ganz kurze Spaziergänge von 5 – 10 Minuten für Louey übrig. Zu wenig!
Schweren Herzens will sich die Familie nach neun Jahren von Louey trennen.

Louey selbt ist noch sehr munter, aber seit seiner Kastration leidet er an gelegentlichen epileptischen Anfällen, die etwa 1 – 2 Minuten dauern. Er verkrampft sich in diesen Momenten und seine Augen werden glasig. Leider hat die Familie sich nicht an einen Tierarzt gewandt, so dass Louey bisher nicht medikamentös behandelt wurde. Hier hilft nach meinem Wissen in erster Linie Pexion. Pexion 100 mg Tabletten f.Hunde, 100 ST für 41,58 € kaufen (Stand: 13.05.2018).
Louey selbst ist sehr menschenbezogen und hat keine Probleme mit fremden Menschen, aber mit Katzen. Da er trotz seines Alters noch gerne tobt, sollten keine Kinder unter vier Jahren im Haushalt sein. bei anderen Hunden ist er wählerisch. Einen Hund mag er, den anderen nicht. Das ist wie bei den Menschen. Auto fahren aber liebt er überhaupt nicht.
Gibt es jemanden, der Louey eine zweite Chance gewährt und sich um ihn kümmert?
Louey wohnt zur Zeit noch in der Nähe von Mönchengladbach.

Sonntag, 13.Mai 2018 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

♪♫ Wer baggert da so spät….♪♫ ☺

Sonntag, 6.Mai 2018

Es ist mal wieder so weit…Claudia darf wieder einen Artikel verfassen ☺

Begonnen hat alles im Januar…einen Tag nach meinem Geburtstag. Friederike bescherte uns viel zukünftiges Brennholz. Am 21. April war es dann auch für uns soweit, das in Angriff zu nehmen, dessen Verabeitung nicht durch einen Gartenbaubetrieb bzw. der Versicherung übernommen wurde. Unser „Kleinholz“ und der Asthäckselmulch:

Da unser „kleiner“ Häcksler uns angesichts der Größe der Holzstücke den Dienst verweigerte, kamen wir auf die Idee einen Hochleistungshäcksler zu mieten. Aufgrund des fehlenden Starkstromanschlusses lieferte man uns netterweise das passende Stromaggregat gleich mit. Mit dem großen Häcksler „könne man ohne Probleme alles klein bekommen“. Meine Frage nach einem leihbaren Radlader (mir fehlte einfach die Freude daran, diese Riesenmenge an Mulch via Schaufel und Schubkarre zu bewegen) wurde bejaht ☺☺☺

Samstag, im Morgengrauen…vorher.

Spielzeug für große Mädchen ☺

 

 

 

 

 

Ach so….da ja weder Klaus noch ich die Jüngsten sind ☺ riefen wir ein „Holzerlebniswochenende“ für die jungen Familienmitglieder aus ☺ An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die tolle Mithilfe und für den gemeinsamen Spaß (trotz der wirklich harten Arbeit) an Samira & Pierre und Kira & Manu !!!

Am Samstagmorgen gegen 10 Uhr ging es dann los. Das Holz der gefallenen Eiche erwies sich als ausgesprochen widerstandfähig. Aber nach und nach schrumpfte der große Holzhaufen. Ich machte mich zwischenzeitlich mit der Bedienung des Radladers vertraut…habe ich doch noch nie in meinem Leben so ein Teil gefahren, geschweige denn benutzt ☺ Nach anfänglichen Koordinationsproblemen (alles…Schaufel, Fahren…vor- wie rückwärts..läuft über EINEN Bedienhebel) machte das „Baggern“ riesig Spaß. Selbst filigrane Arbeiten sind mit einem solchen Fahrzeug möglich ☺ Um 17 Uhr war Feierabend. Nicht, weil wir keine Lust mehr hatten, sondern der Hochleistungshäcksler versagte: Eine Leitung der Hydraulik war undicht. Aber geschafft haben wir trotzdem viel:

Sonntagmorgen…nachher.

Mein „Spielzeug“ blieb mir noch bis Sonntagnachmittag erhalten. Mit dem Radlader wurde der ehemalige, riesige Kompostberg -wunderbare Erde- in die von den Hunden gegrabenen Löcher verfüllt und den Mulch habe ich an die strategisch wichtigen Punkte verteilt, um ihn von dort aus an den endgültigen Stellen zu verarbeiten.

Minimulchterrasse 🙂

Mulch hier…

…und da…

…und dort…

…das Lampenbeet hat auch etwas bekommen ☺

Und ich bin noch immer nicht fertig ☺

 

 

 

 

 

 

 

 

Klaus ließ es sich nehmen, das kleinere, übrig gebliebene Holz mit unserem eigenen Spalter in Angriff zu nehmen:

Wo eine Wille (und ein Spalter) ist, ist auch ein Weg ☺

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss noch was Lustiges:

Finde den Fehler ☺

Sonntag, 6.Mai 2018 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare
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