LETZTE NACHRICHTEN
Zwei Abschiede
Montag, 8.Mai 2023
In den letzten Tagen erhielten wir wieder zwei Mails, in denen uns mitgeteilt wurde, dass zwei unserer Hündinnen über die Regenbogenbrücke gehen mussten. Im Klartext: Sie mussten eingeschläfert werdem.
Die Nr.10 auf unserer Homepage Sheile, später Anouk und manchmal Marlies wurde immerhin 16 1/2 Jahre alt.
Die Besitzer von Julia,, später Haylie, die Nr. 134, hatten nicht so viel Glück. Die Hündin musste bereits nach 12 1/2 Jahren eingeschläfert werden.
Ich danke beiden Familien zutiefst, dass sie den Hunden so ein gutes Zuhause gegeben haben.
Mike alias Tyson (Nr.140) ging über die Regenbogenbrücke – viel zu früh!
Dienstag, 23.August 2022
Der Text nach der Vermittlung 
Oktober 2010 – Tysons Foto erinnerte mich immer an ein Kaninchen – ein richtiges kleines Pelztier. Seine neuen Besitzer, ein Pärchen mittleren Alters, hatten bis vor zwei Jahren zwei Hunde, und erst jetzt waren sie soweit, einen neuen Hund ins Herz schließen zu können.
Der neue Besitzer war ganz verrückt nach Tyson, der hoffentlich bald umbenannt wird. Eigentlich sollte er erst am Freitag abgeholt werden, aber sein neues Herrchen nahm sich extra einen Tag frei, um Tyson schon am Donnerstagabend zu sich zu holen.
Ein Haus mit Garten steht dem Kleinen auch zur Verfügung, so dass wir denken, Tyson hat den idealen Platz gefunden.
Die Nachticht, die wir jetzt bekamen
Hallo Zusammen,
Shyla (103)
Freitag, 8.Juli 2022
Hallo ihr LIch muss euch leider sagen, dass meine Familie mich am Samstag den 02.07.2022 hat gehen lassen. Mir ging es gar nicht mehr gut und ich wollte gehen. Ich danke euch, dass Ihr mich in so eine schöne Menschenwelt vermittelt habt, sie haben mich unendlich geliebt. Ich wurde gestern verbrannt und komme die Tage wieder zurück zu Ihnen. Danke für alles!!! lg Shyla Und so haben wir damals nach der Vermittlung über sie geschrieben:
„Aus Whisky, der Schlaftablette, wurde inzwischen Whisky, der Wildfang. Auch heißt sie glücklicherweise nicht mehr Whisky, sondern sie hört (mehr oder weniger) auf den Namen Shyla. Ein etwas älteres Ehepaar nahm sie zu sich, um sie zu verwöhnen und zu erziehen. An Hundeerfahrung mangelt es seiner neuen Familie nicht, da diese schon zwei Hunde besaß.“
Shyla wurde 13 Jahre alt. Leider bekommen wir seit drei Jahren jetzt öfters solche Nachrichten, da wir 2006 mit der Vermittlung begonnen hatten und viele Hunde jetzt in das Alter gekommen sind, wo man Abschied nehmen muss. Ich schrieb gerade, leider bekommen wir……….das stimmt zwar, aber wir freuen und auch zu hören, dass es dem Kleinen gut gegangen ist und die Familie sich noch an uns erinnert.
Liebe Grüße!
Hunde und Katzen
Samstag, 12.März 2022
Wir wissen es jetzt genau. Unsere Homepage wurde gehackt und deshalb war sie verschwunden. Glücklicherweise hatte Claudia noch eine Kopie der Homepage, sodass wie sie wieder überspielen konnten.
Nur unser Server machte Probleme und wollte die alte Homepage partout nicht löschen. Dazu müssten die Besitzer der neueren Homepage (KlausFranke@wuestenwolf.de) als auch der Besitzer der alten Homepage (sif.fatima@gmx.de) ihr Einverständnis geben. Aber sif.fatima@gmx.de existierte laut GMX nicht mehr und demnach konnte der Besitzer (auch ich) sein Einverständnis über diese Email nicht geben.
Es bedurfte etlicher Emails und einiger Telefongespräche, bis alles wieder in ruhigen Bahnen verlief.
Wegen Hunden ruft z. Zt. niemand mehr an. Vermehrt kommen Hunde ja heute aus Ungarn, Bulgarien, Spanien und Rumänien. Diese Hunde werden von meist seriösen Hilfsorganisatoren mit mittelgroßen Wagen (Sprinter etc.) nach Deutschland geholt. Für Thassoshunde werden wegen der Reise mit dem Flugzeug Flugpaten gesucht. Durch Corona war das Angebot sehr begrenzt. Dazu kommmt natürlich, dass es im Winter kaum Touristen gibt.
Irgendwie habe ich auch die Hoffnung, dass die Arbeit der beiden Vereine auf Thassos von Erfolg gekrönt ist und es kaum noch Streuner gibt. Das zumindest wurde mir von etlichen Thassos-Besuchern so mitgeteilt. Eine Plage sind noch immer die vielen Streunerkatzen, die in der Saison von den Touristen gefüttert werden und im Winter oft Hunger leiden müssen.
Hier sind die Kastrationskampagnen nur etwas mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Wenn dein Hund gehen muss…………..
Freitag, 5.November 2021
Wenig Neuigkeiten
Samstag, 9.Oktober 2021
Jetzt sind es schon vier Wochen her, seitdem Claudia von unserem neuen Rudelmitglied geschrieben hat.
Über Pekki gibt es nicht viel zu berichten, nur positives.
Sie ist niedlich, hört gut, ist von Anfang an stubenrein, spielt mit allen unserer Hunde und verträgt sich auch mit ihnen, obwohl sie sehr lästig sein kann. In ihrem Spieltrieb lässt sie sich auch nicht von Bobby abschrecken, der immer wieder versucht, diesem zu entgehen und sie sogar dabei anknurrt. Nein, das macht ihr nichts aus. Das gehört für sie zum Spiel.
Pekki hatte an den Hinterpfoten jeweils eine Wolfskralle, die nicht mit den Knochen der Beine verbunden war. Es bestand also die Gefahr, dass Pekki mit diesen Krallen sich in Teppichschlingen verfängt. Gut, wir haben keine Teppiche in dem Bereich, wo Pekki lebt und spielt. In zwei Räumen sind allerdings Teppich, aber Kurzflorteppiche.
Die Krallen wurden vor zwei Wochen durch einen Tierarzt entfernt und die Beinchen an den Stellen getapt. Jetzt am Freitag sollte die kleinen Nähte entfernt werden. Wir aber stellten fest, dass Pekki sie schon selbst abgeknabbert hat.
So wird der Tierarzt unsere drei anderen Hunde nur am Montag noch einmal gegen Tollwut impfen. Pekki ist ja geimpft.
Ein neuer Hund – Pekkine Maria ☺
Sonntag, 12.September 2021
Seit dem 25. August 2021 zählt ein neues Mitglied zu unserem Hunderudel: Pekkine Maria – Rufname Pekki, 5 Monate alt:
Falls jemand den unschönen Gedanken haben sollte, dass wir Yanna „ersetzt“ haben: Dass Pekki zu uns kommt, stand schon lange vor Yannas Tod fest und wir haben inständig gehofft, dass die beiden sich noch kennenlernen dürfen. Leider ließ Yannas Schlaganfall diese Hoffnung platzen.
Pekki? Pekkine Maria? Was denn nun? Dazu muss ich etwas ausholen: Klaus hatte ja in früheren Jahren das große Vergnügen Wüstenfüchse, Fenneks, in ihrer ursprünglichen Heimat, der Sahara, beobachten zu dürfen und ihm ist es ja sogar geglückt, den Tieren hier in Deutschland ein so tolles Zuhause zu bieten, dass sie Nachwuchs bekamen.
Einer der ersten Füchse hatte den Namen Pekka (das ist der kleine Fuchs, der als Avatar auf unserer Homepage zu sehen ist). Pekka und eine der Wüstenfuchsdamen hatten Nachwuchs. Ein kleiner Welpe, ein Mädchen, bekam als Hommage an ihren Vater den Namen Pekkine. Wer auf die Idee kam, Maria an Pekkine zu hängen, ist nicht mehr nachvollziehbar. Nachdem wir von Tanja vom ACT, dieses Foto
bekamen, meinte Klaus (und auch schon Tanja vorher): „Die sieht ja aus wie ein kleiner Wüstenfuchs!“
Damit war Pekkis Schicksal besiegelt 😀 Sie würde zu uns kommen. Nach einem Namen (siehe oben) brauchten wir nicht lange suchen ☺
Woher Pekki ursprünglich kommt, lässt sich nur vermuten. Natürlich auf Thassos geboren, ja. Aber wo, bei wem und wer sie als winzigen Welpen in den Bergen von Thassos im Nirgendwo „entsorgt“ hat, ist unbekannt. Gute Erfahrungen hat sie wohl nicht mit Menschen gemacht. Bei Tanja, wo sie liebevoll aufgepäppelt wurde, war sie in der ersten Zeit sehr scheu und ängstlich. Sie brauchte ihre Zeit um zu erkennen, dass Menschen ihr nichts Böses wollen.
Tanja fand für den 25. August 2021 eine Flugpatin (Danke Dir nochmal dafür, liebe Elke ♥) Aufgrund ihrer immer noch sehr kleinen Größe durfte Pekki in einer Transporttasche im Fluggastraum mitfliegen. 

Zuhause angekommen, bekam sie erst einmal ein Halsband mit Glöckchen (dank den leckeren Li***-Osterhasen haben wir immer welche im Haus 😉 ), damit wir hörten, wo Pekki sich gerade aufhält. Zu sehen war sie nämlich erst einmal nicht. Dank der dichten Büsche im Garten und viel Platz unter dem Sofa war sie „unsichtbar“.
Aber Hunger und leckeres Futter sowie ihre Neugier ließen sie dann doch vorsichtig schauen, wie und wo sie nun wohnen sollte 😀
Die freundliche Ignoranz der anderen vierbeinigen Familienmitglieder wurde sehr schnell durch Pekkis ausgesprochen freundliche Penetranz untergraben und schwupp…gehörte sie zum Rudel ♥
Kalo Taxidi, liebe Yanna ♥ 23.02.2004 – 10.08.2021
Mittwoch, 11.August 2021
Nach dem sich Klaus‘ Tochter 2004 eigentlich einen anderen Hund bei Susan von FOS auf Thassos, einen sehr großen weißen Schäferhund, der sie bei der Begrüßung gleich umrannte, ausgesucht hatte, konnten ihre Eltern sie doch von einem anderen Hund (den die Beiden aussuchten 😉 ) überzeugen: Klein-Yanna, die sich prompt weigerte, den Weg von der Auffangstation ins Dorf auf eigenen Beinen zu laufen und damit den ersten Erfolg in ihrem Leben erringen konnte: Man, genauer gesagt Susan, die Leiterin von FOS, hat sie hinuntergetragen ☺
Ihre Sturheit begleitete Yanna ihr ganzes Leben. Ob beim Mitlaufen am Rad, wenn sie sich in den Kopf setzte, die drei Grashalme links um die Ecke genauer beschnüffeln zu müssen und mich damit mehr als einmal von einem eleganten Sprung vom Fahrrad „überzeugen“ konnte oder jede Art von Wasseransammlung zum Abkühlen genutzt wurde…von der schlammstrotzenden Traktorspur bis hin zu grünlich schimmernden Gänseteichen. War eine Liegefläche nicht ihrem Maßstab von Bequemlichkeit entsprechend, wurde solange gekratzt und gekramt, bis es gemütlich erschien ☺
Mäuse hatten während Yannas aktiver Zeit absolut keine Chance im Garten zu überleben. Die Pflanzen, welche über Mäusewohnungen wuchsen, allerdings auch nicht. Yanna sorgte über sehr viele Jahre dafür , dass wir nie einen Aufsitzmäher kaufen wollten. Hätte dieser doch Achsbruch erlitten, wenn er in eines der zahlreichen, zum Teil sehr tiefen Löcher und Gräben unserer Jägerin geraten wäre. Erfolgreich brachte sie die Kunst der Mäusejagd allen anderen unserer Hunde bei. Ylva war ihr bester Lehrling und ist es bis heute geblieben. Zu unserem Glück brachte Yanna dem anderen Hundevolk nicht auch noch bei, wie man Maschendrahtzaun zerlegt, um alleine auf Tour zu gehen.
Zu den zahlreichen vermittelten Hunden war sie immer ausgesprochen freundlich, teilte oft genug ihren Korb mit ihnen, aber mit zunehmenden Alter wollte sie ihre Ruhe vor diesem Gewusel haben und so wie die braunen Haare in ihrem Gesicht verblassten, wurde sie ruhiger. Im Januar 2018 dachten wir bereits einmal, dass ihre Zeit gekommen sei. Yannas Sturheit und ihr unbändiger Lebenswille (mit Unterstützung von Schmerzmitteln und Cortisontherapie) schenkten ihr allerdings noch weitere fast 3 1/2 Jahre.
Yanna weigerte sich die letzten 2 1/2 Jahre nachts bei uns im Wohnhaus zu schlafen. Sie genoss es, entscheiden zu dürfen wann sie im Garten herumspazieren wollte. Starkregen und Gewitter waren ihre absoluten Wetterfavoriten, seit ihr das Besuchen von Pfützen und diversen anderen Gewässern nicht mehr möglich war.
In ihrer vorletzten Nacht hat wohl ein Schlaganfall (so meine und auch die Vermutung des Tierarztes) dazu geführt, dass sie ihre Hinterbeine nicht mehr kontrollieren konnte. Eine entsprechende Behandlung hätte aufgrund der verstrichenen Zeit leider keinen Erfolg mehr gehabt. Zudem fiel ihr schon Wochen vorher das Essen (trotz Umstellung auf Nassfutter) immer schwerer. Das Gehör und ihr Augenlicht ließen sie zunehmend im Stich und selbst ihr geliebtes Leberwurstbrot konnte sie nicht mehr erschnüffeln.
Ihre letzten Stunden (wir waren um 18.15 Uhr mit dem Tierarzt verabredet) verbrachte sie entspannt in der Sonne (und auch im kurzen Regenschauer) unter unserem alten Mirabellenbaum liegend:
Um kurz nach 18.30 Uhr machte sie sich auf den Weg über die Regenbogenbrücke. Klaus und ich waren bis zum letzten Atemzug bei ihr.
Abby – die Lebensretterin ☺
Dienstag, 3.August 2021
Dieser Text erreichte mich vor ein paar Wochen:
„Hallo ihr Lieben, melde mich aus Morsbach und hoffe, es geht euch gut. Abby ist ein fantastischer Hund und inzwischen 11 Jahre alt. Anfang des Jahres schnupperte sie immer auffällig an Rolands Bauch und ich machte mir Sorgen. Ein Arztbesuch ergab im März Darmkrebs im Anfangsstadium. Roland ist inzwischen operiert und es ist alles okay. Keine Nachbehandlung, wurde alles entfernt. Abby hat ihm das Leben gerettet! Super toller Hund. Liebe Grüße Lisa und Roland“
Abby? Wer ist Abby, werdet ihr, werden Sie sicherlich fragen. Abby, damals hieß sie noch Curly Sue, kam im Juni 2010 von Thassos nach Deutschland, um mit Klaus‘ Hilfe ein endgültiges Zuhause zu finden. Abby wurde damals auf Thassos von Tierschützern gerettet, nachdem man sie und 10 (!) weitere Welpen in einer Plastiktüte wie Müll ‚entsorgt‘ hat.
Tja, nach vier Jahren verlor Abby leider aber ihr Zuhause. Mit der vorgeschobenen Allergie des kleinen Sohnes brachte man Abby im Mai 2014 zu uns zurück. Vorgeschoben? Ja, weil sich herausstellte, dass Abby an einer üblen und sehr schmerzhaften Mittelohrentzündung und einem extremen Befall von Ohrmilben litt und ihre ‚Familie‘ die Behandlungskosten sparen wollte, indem man sich ihrer entledigte.
Abby saß noch stundenlang am gleichen Fleck und behielt das Tor im Auge, aus dem ihr Frauchen verschwunden war. Irgendwann gab sie resigniert auf, weinte und jammerte in der darauffolgenden Nacht.
Abbys Glück im Unglück war jedoch, dass man bei sehr lieben Menschen vom 16 Jahre alten vierbeinigen Weggefährten Abschied nehmen musste. Lisa und Roland. Zufällig kam bei einem Besuch bei den Beiden das Gespräch auf Abby, die uns zurückgegeben wurde. Man würde sich doch gerne mal „beschnuppern“ ☺ Aus dem Beschnuppern wurde Liebe auf den ersten Blick, Abby eroberte die Herzen der Beiden im Sturm:
Demnächst gibt es auch noch neuere Bilder vom „schönsten Hund in Morsbach“ ☺ Eigentlich sollte ich die schon bekommen, nachdem Abby beim Hundefriseur war. Der Friseurtermin musste jedoch verschoben werden, weil eine Behandlung ihrer Ohren anstand. Leider eine Langzeitfolge der starken und lange unbehandelten Mittelohrentzündung. Da wollte man ihr den Besuch beim Friseur erst einmal ersparen. Sobald ich die Bilder habe, werden sie hier zu sehen sein.
Abby, nicht nur Deine Familie ist stolz auf Dich, sondern wir auch ♥♥♥
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