LETZTE NACHRICHTEN

Die Welpen auf Thassos

Sonntag, 12.Januar 2020

Ja, inzwischen sind sie naturgemäß gewachsen und deshalb hier ein paar neue Bilder der Kleinen. Nicht von allen, sondern nur von denen, die sich haben fotografieren lassen. Zum Fotografieren solcher kleiner Wirbelwinde braucht es schon etwas Ruhe und Geduld.

Yacco

Yamaha

Yamaha

Yamaha

Yamaha

Yanka, Yacco und Yamaha

Yanka

Yoyo

Yoyo

 

Yacco

Sonntag, 12.Januar 2020 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

NEU: Sieben Welpen

Montag, 30.Dezember 2019

Anfang Dezember fand ein junger Mann in den Bergen nahe Potamia sieben Welpen. Augen und Ohren waren noch geschlossen. So konnte man bestimmen, dass sie erst 10 – 14 Tage alt waren. Der 20.November wurde als Geburtsdatum festgelegt.
Für die Kleinen war es ein großes Glück, dass sie überhaupt gefunden wurden, denn in der nächsten Nacht gab es Starkregen und auch schon den ersten Schnee in den Bergen.
Nach 10 Tagen füttern mit der Flasche konnten sie erste feste Nahrung aufnehmen. Allen sieben Welpen geht es ausgezeichnet.
Es wird damit gerechnet, das sie mittelgroß werden. Wir nennen es kniehoch. Das passt immer! 😉
Anfang März werden sie nach Chippen und der kompletten Impfung so weit sein, dass ihr neues Zuhause beziehen können. Sie können sich kaum vorstellen, wie wir den Kleinen die Daumen drücken, dass sie auch eines finden werden.

Yacco

Yamaha

Montag, 30.Dezember 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Nur für drei Tage: SILVESTERSTRESS

Samstag, 28.Dezember 2019

TIPPS GEGEN SILVESTER-STRESS

Vorbeugen ist besser als heilen – Tipps für jederhund…an den Tagen vor und nach Silvester:

Lassen Sie Ihren Hund beim Spaziergang sicherheitshalber an der Leine und sichern Sie ihn besonders gut.

Wählen Sie Spaziergehzeiten und –orte, die weitgehend knallfrei sind. Vorsicht auch mit offenen Haustüren, Gartentoren etc.: Auch ein bislang furchtloser Hund könnte sich plötzlich erschrecken und in Panik fliehen, wenn direkt in seiner Nähe ein Knaller losgeht.

Wenn Ihr Hund an den „Knalltagen“ (natürlich niemals in der Silvesternacht, siehe unten) alleine bleiben muss und bei Ihnen viel geknallt wird: ein eingeschaltetes Radio hilft dabei, das gelegentliche Knallen draußen zu dämpfen (das gilt natürlich auch für die Zeiten, in denen Ihr Hund nicht allein ist).

Wenn es knallt und Ihr Hund merkt auf, dann tun Sie erfreut, signalisieren Sie „Alles prima!“ und lassen ein Leckerchen springen. Ihr Hund verknüpft so, dass es sogar nett sein kann, wenn es ab und an mal knallt.

In der Silvesternacht:

… lassen Sie Ihren Hund bitte niemals alleine …

… und nehmen ihn auch nicht zum Feuerwerk mit auf die Straße! Stattdessen bleibt jemand im Haus und kümmert sich um ihn. Während es draußen böllert, zischt und pfeift, darf es drinnen Leckerchen regnen – je lauter, desto mehr. Weil Denken vor Panik schützt, darf Ihr Hund auch gerne seine Lieblingsspiele spielen oder Lieblingstricks zeigen, während draußen das Feuerwerk hochgeht. Wenn Sie dabei demonstrativ bester Stimmung sind und dazu noch äußerst spendabel mit gutem Futter, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihr Hund die Zeit des Feuerwerks gut übersteht und keine Ängste entwickelt.

Ein laufendes Radio oder Fernsehen und ggf. auch heruntergelassene Rolladen helfen dabei, die Reize von außen zu mildern.

Zunächst ganz wichtig: Nehmen Sie die Ängste Ihres Hundes ernst! Angst fühlt sich für Hunde genau so schrecklich an wie für uns Menschen. Tun Sie alles, was Ihrem Hund hilft, sich besser zu fühlen!

Wenn Ihr Hund sich gerne zurückziehen möchte, dann geben Sie ihm Zugang zu seinem Lieblingsort: Ob das im Keller, unter dem Bett oder sogar unter der Bettdecke ist.

Wenn der Hund Ihre Nähe sucht, dann geben Sie ihm die Zuwendung und den Schutz, den er haben möchte. Entgegen anders lautenden Gerüchte: Ihren Hund zu trösten  und sich um ihn zu kümmern, verstärkt seine Ängste nicht! Ganz im Gegenteil: Unter der Voraussetzung  dass Sie selbst gelassen und optimistisch dabei bleiben, tut Ihrem Hund die Zuwendung gut – und Sie werden für ihn zum Fels in der Brandung.

Sie können dem Feuerwerks-Stress auch ganz entfliehen, wenn Sie sich mit Ihrem Hund rechtzeitig vor Zwölf ins Auto setzen und mit laufendem Radio an einen ruhigen Ort oder auf die Autobahn fahren und erst zurück kommen, wenn der Spuk vorbei ist. Nach Silvester ist vor Silvester: Vorsorgen fürs nächste Jahr.

Wenn Sie wissen, dass Ihr Hund extrem panisch reagieren wird, dann sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Tierarzt über die Gabe eines Beruhigungsmittels. Es gibt sanfte Mittel, z.B. auf pflanzlicher Basis und auf Basis von Milcheiweiß, und – speziell für die „harten Fälle“ – auch hochwirksame medizinische Mittel, die entspannen.

Betreiben Sie niemals Selbstmedikation, denn es gibt z.B. Beruhigungsmittel, die lediglich die Muskeln entspannen, aber kaum angstlösend sind. Im Panikfall eine Katastrophe: denn stellen Sie sich vor, Sie hätten panische Angst und könnten sich nicht bewegen!

Das sorgfältige und systematische Training mit einer speziellen Geräusch-CD kann Ihrem Hund Schritt für Schritt zu mehr Gelassenheit auch bei lauten Geräuschen verhelfen.

Und wenn Sie ohnehin vorhaben, über den Jahreswechsel in den Urlaub zu fahren, dann informieren Sie sich frühzeitig: Es gibt eine Menge Orte, an denen es zu Silvester gar nicht oder kaum knallt.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen/Euch und Ihrem/Eurem Hund einen guten Übergang in das Jahr

2019

Samstag, 28.Dezember 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Noah – nicht die Arche – aber seine Rettung ♥

Sonntag, 15.Dezember 2019

Ich könnte schwören, dass kaum jemand unter „Zuhause gesucht“ von Noah (Nr. 261) überhaupt Notiz genommen hat. Zu groß, schon älter und vor allem: Positiv auf Leishmaniose getestet! So sah Noah aus, als man ihn fand:

Noah, kurz nachdem man ihm beim ACT aufgenommen hat.

Die Vermutung bestätigte sich schnell: Leishmaniose. Damit waren Noahs Chancen auf ein endgültiges Zuhause verschwindend gering. Zum einen, weil sehr viele Menschen in Unkenntnis dieser Erkrankung die Aufnahme eines solchen Hundes verhement ablehnen und zum anderen zählte Noah aufgrund seiner Größe nicht gerade zu den Schoßhündchen 🙂

Nach geraumer Zeit sah Noah schon besser aus…die Behandlung schlug an

 

Es fanden sich zwar liebe Futterpaten für ihn, die seinen Unterhalt auf Thassos sicherten, aber ein Zuhause…leider nein.

Bis sich am 23. November 2019 meine sehr liebe Ex-Kollegin Hannah bei mir meldete und Genaueres über „Leishmaniose-positive-Hunde“ wisssen wollte. Bereitwillig gab ich Auskunft und auf meine Nachfrage, um welchen Hund es denn geht, kam dieses Foto:

Mit dem Kommentar: „Ich würde ihn gerne haben. Irgendwie habe ich mich in ihn verliebt“.

Auch mein Herz jubilierte. Hatte doch auch ich Noah von Anfang an in mein Herz geschlossen, aber angesichts der Vielzahl unserer eigenen Hunde, Sandys schwerer Leidengeschichte und der damals noch bestehenden Vermittlunsghilfe für die Thassoshunde, war es für uns nicht möglich, Noah selbst zu nehmen.

Aber lange Rede, kurzer Sinn…und auch, weil ich morgen wieder gaaaanz früh aufstehen muss 🙂 …:      Noah hätte es nicht besser treffen können…was lange währt, wird endlich gut. Noah hat sein Zuhause in einer wundervollen Familie mit vielen Hunden (Tiffy, Biene und Zeus – vormals Floris) und Hundeverstand gefunden ♥

Am 6. Dezember trat Noah seine Reise nach Deutschland an. Hannah wäre zwar auch selbst geflogen (Zitat: „Ich bin noch nie geflogen, aber für ihn würde ich alles tun!“), aber es fand sich dann doch ein Flugpate, der Noah mit nach Frankfurt genommen hat. Von dort aus ging es dann im Auto in sein neues Zuhause!

Nach dem Flug im Auto

Skeptischer Blick

 

 

 

 

 

 

 

Die nächsten Bilder sprechen für sich ♥

Er ist angekommen ♥ Der „große Junge“ hat seine große Liebe gefunden und umgekehrt ♥

Danke, Hannah ♥

Sonntag, 15.Dezember 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Unserem Findelkind geht es gut

Donnerstag, 5.Dezember 2019

Eigentlich wollten wir Spike vor ein paar Tagen besuchen und der Igelmama gleich noch einen Packen Handtücher bringen. Aber leider zerschlug sich das, da unsere Handtuchlieferantin nicht Zuhause war, als wir dort erschienen. Aber wir wissen: Der kleine Igel hat keine Verletzungen und war auch nicht wirklich krank. Er hat nur eine Menge Flöhe und ….Kokzidien.
Aber auf jeden Fall hat eine weitere liebe Seele mit Einmalunterlagen aus der Pflege für die verletzten Igel aushelfen können, in dem sie ein Paket von Norddeutschland an den Niederrhein schickte.
Inzwischen hatte unsere Igelstation schon 25 Igel aufgenommen. Glücklicherweise konnte sie einen Kleinen an eine weitere Igelhilfe abgeben. So sind es aber immer noch 24 Igelkinder.
Ein Tipp von uns: Besuchen Sie doch mal am 6. bis 8. Dezember ab 17 Uhr das Lichterfest in Nettetal – Kaldenkirchen. Da wird auch die Fell & Federn Wildtierhilfe NRW da sein. Das sind die supernetten Menschen, die uns mit dem kleinen Igel weitergeholfen haben. Vielleicht finden Sie da auch noch etwas Nettes für Weihnachten. (Sorry, wir selbst feiern kein Weihnachten)

Donnerstag, 5.Dezember 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Ein winziges Etwas – ein kleiner Igel

Samstag, 23.November 2019

Letzte Woche fanden wir auf unserem Grundstück einen kleinen Igel. Eigentlich hat ihn Julie, Claudias Hündin, gefunden und durch Bellen und Herumtanzen auf ihn aufmerksam gemacht.
Claudia hat sich dann Lederhandschuhe angezogen und die kleine Kugel ins Haus gebracht. Wir haben den kleinen Kerl dann in einen Behälter mit Heu und diesen dann in unsere Werkstatt gesetzt. Nach kurzer Beratung wollten wir ihn erst einmal untersuchen, ob er irgendwo verletzt wäre.
Später erfuhren wir, dass ziemlich viele Igel durch Freischneider oder Mähroboter lebensgefährlich verletzt werden.
Das Ganze erwies sich als schwierig, weil Spike, wie Claudia ihn getauft hatte, partout seine Kugelgestalt nicht aufgeben wollte. Also haben wir ihm Katzenfutter und ein Schälchen Wasser hingestellt.
Als ich zehn Minuten später nach ihm sehen wollte, waren Futter und Igel weg.
Als ich das Claudia mitteilte, bedachte sie mich mit einem mitleidigen Blick. „Du wirst doch noch wohl einen Igel in einem kleinen Behälter finden, der nur mit etwas Heu gefüllt ist.“ Das hatte ich mir allerdings selbst schon gesagt.
Meine liebe Frau bewegte sich daraufhin siegesbewusst zu unserer kleinen Werkstatt, denn der Igel musste ja wohl da sein, denn sie hatte den Behälter mit einem Deckel abgedeckt. Ich war schon echt gespannt, ob ich wirklich zu blöd war, einen kleinen Igel in einem Behälter von der Größe 50 x 30 cm zu finden.
ER WAR NICHT MEHR DA!
Wir rätselten dann für eine halbe Minute und fanden dann die Lösung. Der Behälter hatte links und rechts zwei Griffschlitze und durch einen dieser beiden hatte er sich wohl hinausgezwängt. Nach einigem Suchen fanden wir ihn in einer Ecke unter der Werkbank.
Draufhin verklebten wir diese Griffschlitze mit Klebeband, setzten den Behälter aber sicherheitshalber im Haus in die Badewanne, wo es ja auch wärmer für das kleine Tier war.
Wir haben ihn dann nur gewogen. 257 Gramm! Eindeutig viel zu wenig, um den Winter zu überstehen.
Als nächstes machte ich einen Ausflug ins Internet, um mir Wissen über Igel anzulesen.
500 bis 550 Gramm sollten sie vor dem Winterschlaf schon wiegen. Also war unser Igelchen viel zu dünn. Weiterhin wurde immer wieder vor falscher Behandlung, auch durch Tierärzte, gewarnt,
Bei Facebook baten wir dann um Hilfe, was wir machen könnten.
Und dann ging es sehr schnell. Es gab einige sehr gute Tipps und einen Kontakt mit einer Gruppierung, die nicht nur, aber auch, Igeln hilft.
Ich erfuhr, dass die sogennnten Igelstationen private Menschen (natürlich fast ausschließlich Frauen) waren, die schwache und verletzte Igel aufnehmen. In Anbetracht des nahenden Winters waren aber alle eigentlich schon voll.
Aber dann erbarmte sich doch jemand. Sie hatte zwar schon 18 Igel in ihrer kleinen Wohnung, aber meinte, es käme da auf einen mehr oder weniger auch nicht mehr an.
Zwei Tage später brachten wir Spike nach Meerbusch. Inzwischen wog er schon (mit Flöhen) 306 Gramm, was uns richtig stolz machte. Übrigens: Spike war tatächlich männlichen Geschlechts und war etwa 4 – 6 Wochen alt.
Wir stellten bei diesem Besuch fest, dass Spike da in beste Hände kam und wir konnten der „Igelmutter“ aber auch einen großen Gefallen tun. Abgesehen von einigen Sachen, die wir ihr zukommen lassen wollen, versprachen wir, ihr bei der Auswilderung der Kleinen im Frühjahr behilflich zu sein. Da wir hier umgeben von Wald und Feld sind, für uns kein Problem. Für sie nahe der Autobahn schon.
Eines erinnert mich noch immer an den Besuch. Meine verbundene rechte Hand.
Das „Securitypersonal“ der Igelstation bestand aus vier kleinen Hunden. Ich wurde vorher gewarnt. Einer beißt aus Angst. Als ich da so herumstand, kam einer der vier zu mir und schnupperte an meinem Bein. Denn könne ich ruhig streicheln. Ich versuchte es. Da schoss wie der Blitz sein Kollege unter dem Tisch hervor und biss herzhaft in meine rechte Hand.
Nach langen Diskussionen mit meiner Frau (Tetanus!) und meiner Tochter (Tollwut!) trage ich jertzt einen Verband an der rechten Hand.
Nein – es hat sich nichts entzündet! Aber als ich harmlos fragte, was der blaue Strich da von der Verletzung zum Arm hin bedeute, wurde mir klar gemacht: Mit so etwas macht man keinen Spaß! 😀

 

 

Samstag, 23.November 2019 LETZTE NACHRICHTEN 3 Comments

Neues von Arthur/Athos (Nr.277)

Dienstag, 12.November 2019

Arthur

„König“ Arthur galt bei uns immer als der Hunde-King. Irgendwie hatte er ein so stolzes, herrschaftliches Auftreten auch schon als Welpe.
Als wir ihn vorstellten, gab es direkt eine Anzahl Bewerber, aber bei ihm musste es besonders gut passen. So entschieden wir uns für eine  Familie aus Weeze: Vater Arno, Mutter Elzbieta und die Kinder Stella und Jacob.

…der jetzt Athos heißt. Bei der Abholung am Flughafen

Arthur wurde am 4. Februar 2018 geboren und vermittelt wurde er am 20. September des gleichen Jahres. Ich weiß noch genau, wie wir am Flughafen warteten. Nein, nicht auf Arthur, sondern auf seine neue Familie. Meistens sind die neuen Besitzer ja viel früher am Flughafen, früher als wir und auch als der Flugpate samt Hund.
In diesem Fall war es aber nicht so und ich weiß, dass ich schon sehr nervös wurde, weil man ja nicht sicher sein kann, ob noch etwas dazwischen gekommen ist. Ich war schon ziemlich erleichtert, als ich sie dann vor dem Gate 4 begrüßen durfte.
Dann begrüßten sich kurz danach auch Hund und Familie und alles war in Butter. Zuletzt wurde Arthur informiert, dass er jetzt auf den Namen Athos hören müsse. Oh, dachten wir, für einen griechischen Hund der passende Name. Athos – der heilige Berg!

Nachbesuch: Mutter Elzbieta mit Athos

Zu unserer großen Überraschung kannte man den heiligen Berg Athos gar nicht, sondern Arthur wurde nach dem Musketier Athos benannt. Beides passt, oder?
Beim Nachbesuch in Weeze fanden wir einen glücklichen Athos und eine Familie, in die er sehr gut integriert war.
Wir hatten die richtige Entscheidung getroffen.

Aber es dauerte ein ganzes Jahr bis sich, wir denken die Mutter, aufraffte und uns ein paar neue Fotos von Arthur schickte. Danke, liebe Elzbieta! 😉

Athos heute mit Stella und Jacob

 

Athos

Nochmals Stella, Jacob und Athos

Stella mit Athos

Dienstag, 12.November 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Nach 10 Jahren Rigamy/Joulie – darüber freuten wir uns!

Freitag, 25.Oktober 2019

Es war vor mehr als 10 Jahren, als vier kleine Fellbündel hier ankamen. Der Verschmusteste von allen war Rigamy. Wir stellten ihn auf unsere Homepage und gaben auch eine Anzeige auf, dass da ein paar kleine Vierbeiner sind, die ein Zuhause suchen.

Kaum hatten wir Rigamy am Sonntagabend eingestellt, schon kam ein Anruf. Chantal (12) hatte sich sofort in den kleinen Welpen verliebt. Auch ihre Schwester Selina war mit der Wahl einverstanden. Was blieb da der Mutter schon anderes übrig, als diese Wahl zu akzeptieren. Zugegeben – Rigamy, jetzt Joulie, ist auch der Verschmusteste der vier Kleinen, die hier ankamen. Er ist übrigens ein Bruder von Sesame/Aiko (Nr. 96)

Die obigen Zeilen schrieben wir nach der Vermittlung des Welpen.

Und vor ein paar Wochen kam eine E-Mail mit Fotos des inzwischen erwachsenen Hundes. Nach 10 Jahren! Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr wir uns über eine solche Nachricht freuen. Vielen lieben Dank, Selina!

Hallo Herr Franke,vor 10 Jahren (15.08.09)haben wir Joulie (Rigamy nr. 94) von Ihnen bekommen. Das war das reinste Glück für unsere Familie. Heute nach 10 Jahren möchten wir Ihnen ein paar Fotos von ihr schicken. Sie ist trotz einer Schulteroperation wieder topfit.Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Liebe und Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Freitag, 25.Oktober 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Der schönste Geburtstag und Bekommen auch Hühner einen Schlaganfall?

Montag, 14.Oktober 2019

Meine Leihente

Na klar! Auf dem ersten Parkplatz direkt ein paar Erinnerungsfotos machen.

Am 7. Oktober hatte ich mal wieder Geburtstag. Bei mir ist es Tradition am Vorabend allein mit meiner Frau auszugehen. Am nächsten Tag kommt dann die gesamte Familie dazu – also meine Tochter!
So war es auch dieses Jahr. Ein sehr netter Geburtstagsvorabend und dabei noch einmal die ausdrückliche Aufforderung meiner Frau, mir ja nichts für den nächsten Tag vorzunehmen. Sie wolle mit mir irgendwohin fahren. Hhm!
Am Geburtstagsmorgen nett frühstücken in meinem Lieblingscafé in Nettetal-Hinsbeck und anschließend ging’s los ins Unbekannte.
Natürlich erkannte ich sofort, es geht Richtung Ruhrgebiet. Da meine Frau zu mir meinte, wir hätten ca. 70 km zu fahren, tippte ich auf Oberhausen, aber lag daneben. Es ging nach Essen. Essen-Kettwig.
Nach der Autobahnfahrt bogen wir zu meiner Überraschung in ein Wohngebiet ein. Eine Nebenstraße und plötzlich sah ich drei „Enten“ vor einem Wohnhaus stehen. Enten – Citroen 2CV. Ich hatte als sehr junger Mann vier Enten gefahren. Um ganz ehrlich zu sein, es waren drei Enten und eine Luxusente: die Citroen Dyane. Die erste Ente hatte 16 PS, die Dyane 28 PS.

Wir hätten sogar offen fahren können. So schön war das Wetter.

Heute ein König! 😀

Die Edel-Ente. So sah sie aus.

Drei Enten standen da, und eine dieser Enten hatte meine Frau für diesen Tag gebucht, um mir nach 49 Jahren noch einmal das Vergnügen zu verschaffen, eine Ente zu fahren.
Wir klingelten an der Haustüre und eine freundliche Dame erwartete uns schon. Nach dem  Papierkram setzte ich mich freudestrahlend in dieses mein Lieblingsauto. Auf eine Einweisung hätte man auch verzichten können. Es war alles wie früher. Na ja, der elektrische Zigarettenanzünder war nie Standard und auch nicht die lustige Lichthupe.
Dann Claudia auf dem durchgesessenen Beifahrersitz verstaut und los ging’s. Nein, selbst fahren wollte sie nicht. Die Revolverschaltung flößte ihr zuviel Respekt ein.
Ich muss sagen, ich habe jeden gefahrenen Meter genossen. Natürlich kamen da alle Erinnernugen wieder hoch. Der erste Urlaub mit der Ente nach Finnland, dann zum Nordkapp.
Die verrückten Sachen: Die Sitze ausgebaut, uns auf den Boden gehockt und durch den Luftschlitz unter der Windschutzscheibe hindurchgesehen und gelenkt, so dass es aussah, als wenn niemand im Wagen sitzen würde………..und und und.
Ach ja, ich war schon überwältigt. Noch die ganzen nächsten Tage hatte ich nur die Fahrt und die Erinnerungen mit der Ente im Kopf.
Neben so vielen Geschenken meiner Frau war das das Schönste, das ich je bekommen habe.

Hier stand mein Huhn noch mit viel Mühe. Nur laufen konnte es nicht mehr.

Kann ein Huhn einen Schlaganfall bekommen? Es begann vor etwa 10 Tagen. Da begann eines meiner Lieblingshühner, ein Brügger Kämpfer, plötzlich zu humpeln. Einen Fuß setzte es völlig verdreht auf. Und das wurde jeden Tag schlimmer, bis es auf beiden Beinen nicht mehr laufen konnte, sondern nur noch auf den Unterschenkeln herumrobben konnte. Ansonsten war es hellwach und wirkte nicht krank. Aber da es jetzt auch von den anderen Hühnern angegriffen wurde, mussten wir dem ein Ende bereiten. Das war wenig schön und wir holten uns dazu eine Nachbarin zu Hilfe.
Dieses Mal noch, aber beim nächsten Mal werden wir ein Erlösen wohl selbst machen. Claudia hat es natürlich begraben und nicht in den Suppentopf gesteckt 😉
Litt das Huhn unter einem Schlaganfall? Gibt es das auch bei Hühnern? Warum eigentlich nicht? Da werde ich mal versuchen, mich kundig zu machen.

Montag, 14.Oktober 2019 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

-Unangenehme- Erinnerungen an Thassos

Montag, 23.September 2019

Vor drei Tagen habe ich unser ältestes Huhn tot aufgefunden. Es war eine 8 1/2 Jahre alte Brahmahenne, die dieses für Brahmas sehr seltene Alter erreichte.
Und irgendwie machte es bei mir da „klick“ im Kopf und ich musste wieder daran denken, dass es eine Woche vorher einen Anschlag mit toten Hunden auf eine Hundeauffangstation auf Thassos gegeben hatte: Dabei wurden Hunde vergiftet, mit einer Axt erschlagen und mit einer Kette um den Hals zu Tode stranguliert. Nein – das erste Mal war das wirklich nicht. Schon früher hat man die Wasserleitung zu der Hundeauffangstation durchgeschnitten, hat vergiftetes Fleisch über den Zaun geworfen und die Leiterin bedroht. Die Hunde wurden für fast jedes Unheil auf der Insel verantwortlich gemacht. Und man raunte sich zu: Warum machen diese Ausländer das? Die wollen doch nur Geld mit den Hunden verdienen! Die schicken die in Versuchslabore und……perfider geht es nicht…….. in Bordelle. Und ganz plötzlich waren weitere fast vergessene Bilder im Kopf.
Nein, nicht die wunderbaren Bilder und Geschichten, die Ariane V. in ihrem Thassos-Forum postet, sondern unschöne Bilder, die ich in den letzten Jahrzehnten auch erlebt habe. Da fällt mir gerade auch wieder die Vergiftungsaktion der Streuner in Monastiraki und Keramoti gegenüber von Thassos auf dem Festland ein.

Ich muss da vielleicht erwähnen, dass ich 1976 das erste Mal Thassos besucht habe und regelmäßig weiter besuchte. Außer griechischen Touristen gab es damals kaum andere Besucher.
Die Insel war wunderschön, nur fiel mir der merkwürdige Umgang der Einheimischen mit ihren Haustieren auf. Frei laufende Hunde und Katzen wurden mit Steinen und Stöcken vertrieben. Die Hunde waren, wenn sie keinen Gebrauchswert als Wach- oder Jagdhund hatten, einfach nur Müll.
Eine Episode aus den 90ern habe ich heute noch im Kopf. Es war in Panagia und ein Hund besuchte uns draußen am Tisch. Als die Besitzerin merkte, dass wir den Hund streichelten und mit ihm sprachen, lächelte sie und war auch freundlich zu dem Streuner. Als wir zum Parkplatz unseres Autos gingen und ich mich umdrehte, sah ich, dass der selbe Hund von der Besitzerin der Taverne mit Steinen vertrieben wurde.
An dem selben Ort sah ich Jahre später, wie Kinder mit einem Welpen Fußball (der Welpe diente als Ball) spielten. Erwachsene griffen nicht ein.
Zu der gleichen Zeit war ich fast jeden Abend in einer Taverne in der Nähe des Golden Beachs. Und so freundete man sich mit dem Besitzer doch etwas an.
Es muss um das Jahr 2000 gewesen sein, als ich nur noch zu Ostern und Ende September nach Thassos fuhr oder flog, weil mir in der Hauptsaison Thassos schon zu sehr von Touristen überlaufen war. Es waren die letzten Tage im September…ich musste am nächsten Tag nach Hause fliegen und der Tavernenwirt meinte, dass er am Wochenende auch schließen würde.
In der Zwischenzeit hatte ich seinen Wachhund kennengelernt, der angekettet in einem 1,5 x 1,5 m großen Verschlag hockte. Im Gegensatz zu vielen Kettenhunden, die ich auf Thassos kennenlernte, hatte dieser aber immer genug zu essen und zu trinken.

Im Frühjahr des nächsten Jahres flog ich wieder nach Thassos und am ersten Abend saß ich wieder in besagter Taverne. Im Verschlag saß ein anderer Hund. Ich fragte, was denn aus dem Hund vom letzten Jahr geworden wäre. Zuerst wollte er nicht so mit der Sprache heraus. Dann erzählte er mir, dass er in Kavala wohnen würde und es sich nicht lohnen würde, den Hund über den Winter durchzufüttern. Ich schluckte, ließ mir aber nichts anmerken. Was denn letztendlich aus seinem Hund geworden wäre, bohrte ich nach.
Ich erfuhr, dass es ganz normal wäre, diese Hunde am Ende der Saison zu vergiften, zu erschießen oder sie den Fischern mitzugeben, die sie auf dem Meer entsorgten. Das war vor etwa 20 Jahren. Ob sich das inzwischen etwas geändert hat? Ich weiß es nicht.
Damals gingen Tierschützerinnen, hoppla – auch ein Mann war dabei – einmal in der Woche auf die Müllkippe, um in den Tüten und Kartons nach noch lebenden Welpen oder Katzenbabies zu suchen.
In den letzten Jahren hat sich das wohl insofern verbessert, da die Kartons inzwischen bei den Tierärzten, dem Tiergeschäft, dem Tierschutz oder sogar beim Popen, natürlich anonym in der Dunkelheit, abgegeben werden.

Als letztes noch eine Geschichte, die mich bis heute verfolgt.
Es muss vor ca. 10 – 12 Jahren gewesen sein. Wir bekamen die Nachricht, dass irgendwo am Berg etwa 40 frisch geborene Lämmer liegen würde. Tot bzw. halbtot. Mit Hundeboxen machten wir uns auf den Weg zu retten, was noch zu retten war. Soll ich Ihnen das Bild beschreiben, welches sich uns bot? Die Tausenden Fliegen, die letzten, jämmerlichen Laute der sterbenden Lämmer?
Okay, ich lass‘ es.
Gerettet wurden gerade noch etwa 10 – 12 Lämmer! Und warum das alles? Mir wurde erklärt, dass zu Ostern sehr viel Milch gebraucht würde. Die Lämmer wären wertlos. Nur die Milch würde gebraucht.
Wenn das so ist, hätte man die Tiere nicht zumindest töten können, als sie so hilflos sterben zu lassen? Aber das ist es wieder: Ein Tier, welches dem Menschen nicht nützt, ist wertlos.

Ja, auch so etwas sind immer noch Erinnerungen an Thassos. Aber ja, ich habe viele schöne Erinnerungen. Aber es gehört eben alles zusammen.
Wenn ich heute mal in einem Forum die Fragen neuer Thassos-Touristen lese, schüttele ich nur den Kopf. Wo ist die beste Taverne? Was sollte man gesehen haben? Wo gibt es die billigsten Quads? Brauche ich einen Geländewagen, um nach Kastro zu fahren? Die Antwort wäre: Die Straße ist geteert und du kannst sie mit dem Rollator oder dem Rollstuhl befahren.
Ich denke dann nur noch: Entdeckt die Insel doch selbst – macht viel mehr Spaß!

Montag, 23.September 2019 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar