LETZTE NACHRICHTEN

Besuch aus der Ukraine

Dienstag, 26.April 2022

Nein, sie kamen nicht direkt aus der Ukraine, sondern aus Köln, wohin sie im März geflüchtet waren und suchten eine Bleibe über Ostern. Im Die 81 jährige Larissa und die 15jährige Liza.
Ich habe sie gerne aufgenommen und war neugierig, was da auf mich zukam.
Babuschka Larissa war das erste Mal im Ausland und sprach kein Wort Deutsch und kein Wort Englisch. Aber sie sprach gerne ohne Übersetzer Ukrainisch.
Die Enkeltochter sprach einige Brocken Englisch und man konnte sich mit ihr über den Google – Übersetzer des Smartphones leicht verständigen. Das war kein Problem.
Aber Babuschka hatte selten so viel Geduld, den Übersetzer abzuwarten und meinte, ich müsste sie doch auch so verstehen, wenn sie mir den Satz dreimal auf Ukrainsch sagte.
Ein weiteres Problem, sie kochte gerne, aber natürlich Sachen aus ihrer Heimat und dazu fehlten mir viele Zutaten. Auch das sie zum Frühstück schon richtig warme Sachen plus Salat machte, war für mich etwas ungewöhnlich. Man musste sich daran gewöhnen.
Die kleine Liza war wie jedes deutsche Mädchen fast die ganze Zeit mit ihrem Handy beschäftigt. Wenn sie helfen konnte, war sie aber sofort da. Also eine 1+ für die kleine Liza, die es mit ihrer Babuschka auch nicht immer leicht hatte.
Sie werden jetzt fragen, wo war denn die Mutter, die Eltern?
Die Ukraine ist ja für Männer zwischen 18 und 65 ein Gefängnis. Kein Mann darf das Land verlassen. Sie werden ja gezwungen, Helden zu spielen. Die Mutter blieb lieber bei ihrem Mann und sorgte nur dafür, dass ihre Mutter und ihre Tochter in Sicherheit gebracht wurden.

Doch, es war eine sehr schöne, aber auch etwas anstrengende Erfahrung, die ich da gemacht habe und ohne die Hilfe von meiner Frau wäre ich da sicher manches Mal verzweifelt.

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Hunde und Katzen

Samstag, 12.März 2022

Wir wissen es jetzt genau. Unsere Homepage wurde gehackt und deshalb war sie verschwunden. Glücklicherweise hatte Claudia noch eine Kopie der Homepage, sodass wie sie wieder überspielen konnten.
Nur unser Server machte Probleme und wollte die alte Homepage partout nicht löschen. Dazu müssten die Besitzer der neueren Homepage (KlausFranke@wuestenwolf.de) als auch der Besitzer der alten Homepage (sif.fatima@gmx.de) ihr Einverständnis geben. Aber sif.fatima@gmx.de existierte laut GMX nicht mehr und demnach konnte der Besitzer (auch ich) sein Einverständnis über diese Email nicht geben.
Es bedurfte etlicher Emails und einiger Telefongespräche, bis alles wieder in ruhigen Bahnen verlief.
Wegen Hunden ruft z. Zt. niemand mehr an. Vermehrt kommen Hunde ja heute aus Ungarn, Bulgarien, Spanien und Rumänien. Diese Hunde werden von meist seriösen Hilfsorganisatoren mit mittelgroßen Wagen (Sprinter etc.) nach Deutschland geholt. Für Thassoshunde werden wegen der Reise mit dem Flugzeug Flugpaten  gesucht. Durch Corona war das Angebot sehr begrenzt. Dazu kommmt natürlich, dass es im Winter kaum Touristen gibt.
Irgendwie habe ich auch die Hoffnung, dass die Arbeit der beiden Vereine auf Thassos von Erfolg gekrönt ist und es kaum noch Streuner gibt. Das zumindest wurde mir von etlichen Thassos-Besuchern so mitgeteilt. Eine Plage sind noch immer die vielen Streunerkatzen, die in der Saison von den Touristen gefüttert werden und im Winter oft Hunger leiden müssen.
Hier sind die Kastrationskampagnen nur etwas mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein.

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Die Homepage ist wieder da!

Donnerstag, 10.Februar 2022

Es war ein langes hin und her. Die Homepage schien gehackt worden zu sein, aber ganz genau kann ich es nicht sagen.
Als ich meine Homepage verschwinden ließ, sollte das nure für eine kurze Zeit sein, weil da Texte aufgetaucht waren, die dort nicht hinein gehörten. Das Löschen auf Zeit war leicht möglich, aber dann staunte ich. Das war doch ………..die erste Homepage von mir, die ich bis etwa 2008 gehabt habe.  Sie zeigte auch noch eine alte Email-Adresse an, die es schon lange nicht mehr gab: sif.fatima@gmx.de. Zuerst dachte ich, dass sich da jemand einen üblen Scherz  mit mir geleistet hatte. Aber es war wohl so, dass ich die alte Homepage nie gelöscht hatte, so dass die neue Homepage ab etwa 2008/2009 diese alte Homepage nur überlagert hat.
Dann begann der Kampf mit dem Server, der die alte Homepage samt Email-Adresse jetzt aber löschen sollte. Das war Internet-Bürokratie pur. Noch ist nicht alles geklärt, aber es läuft jetzt doch in die richtige Richtung.

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2022

Freitag, 31.Dezember 2021

Ich wünsche allen ein gutes Neujahr und viel Glück und Gesundheit in den nächsten zwölf Monaten!

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ACT wünscht Frohes Fest!

Dienstag, 21.Dezember 2021

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Junggesellentage

Donnerstag, 25.November 2021

Ylva und Pekki, da wo sie nicht hingehören: Auf dem Sofa im Wohnzimmer

Es ist November, der tristeste Monat des ganzen Jahres. Claudia hatte da drei Wochen Urlaub. So fuhr sie für zwei Wochen zu ihre Schwester im Allgäu und anschließend zu ihrer Nichte , die vor über einem Jahr Drillinge zur Welt gebracht hatte. Ihre Hündin Julie und unser neuer Winzling Pekki begleiteten sie.

So hatte ich zu meiner Unterstützung nur noch Bobby, den ich vor 12 1/2 Jahren vermittelt hatte und der seit zwei Jahren jetzt wieder mein ständiger Begleiter ist und die kleine, schwarzhaarige Ylva, die so scheu ist, dass sie nie vermittelt werden konnte. Noch heute flüchtet sie und versteckt sich, wenn Besuch im Anzug ist. Ylva wird im Frühjahr auch schon sechs Jahre alt.
Da wir vor circa drei Monaten den Geschirrspüler und die Waschmaschine durch neue Geräte ersetzen mussten, immerhin hatten sie 18 – 19 Jahre ihren Dienst getan, war die Bedienung für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Aber Claudia war so nett und hatte mir an beiden Geräten Klebezettelchen angebracht, die mir bei der Handhabung Hilfestellung leisten sollten.
Das taten sie dann auch und nach dem ersten Waschgang beider Maschinen fühlte ich mich in meiner Rolle als Hausmann schon sicherer.
Als ich dann auch noch die Fliesen im Wohn- und Esszimmer nass gewischt hatte und diese dann sauber trockneten, fühlte ich mich richtig gut.
Aber wie lange? Es hatte draußen geregnet und als meine beiden Hunde von draußen hereinkamen  und ich mir den Boden dann eine halbe Stunde später ansah, fragte ich mich doch, ob dieses Putzen irgendeinen Sinn hatte. Na gut, ich ließ es trocknen und saugte Stunden später den inzwischen trockenen Dreck  ab. Aber mein Misstrauen, ob es sich lohnt die Fliesen immer wieder nass zu wischen, wenn man 2 – 4 Hunde hat, blieb.
Sicher, die meisten Menschen haben vor ihrem Haus einen gepflasterte Bürgersteig, so dass die Pfoten nicht so schmutzig werden oder putzen dem Hund die Pfoten ab. Aber versuchen Sie das mal mit mehreren Hunden. Und hier, wo ich wohne, gibt es keine gepflasterten Wege oder geteerten Straßen. Hier gibt es nur Bäume, Büsche, Gras, Erde und Matsch, wenn es geregnet hat.
In der zweiten Woche schaffte ich es schon, die Tage zu genießen, oder sagen wir besser die Abende. Vormittags war Arbeit im Haus angesagt, aber ich gestehe, dazu gehörte auch, die Zeitung zu lesen und die Nachrichten im Videotext anzusehen. Nachmittags war ich meist im Garten, denn geregnet hat es nicht so oft.
Aber abends! Wozu hatte ich Lust? Sie denken jetzt sicher, da ist er wieder um die Häuser gezogen wie damals in jüngeren Jahren.
Aber das stimmt wirklich nicht. Meine Gedanken kreisten darum, was will ich essen und trinken. Alleine ausgehen ist nicht so mein Fall, also habe ich mir Dinge gekauft, die ich gerne esse, aber selten bekomme. Claudia mag keinen Fisch. Also habe ich meine erste Dorade gekauft und gebraten. Heißt das gebraten?
Dazu einen herben Weißwein und einen doppelten Degustiv hinterher. Ein gutes, manchmal auch ein schlechtes Buch, rundeten den Abend ab. Ich war zufrieden.

Einmal sinnierte ich nach zwei Gläsern Wein, warum wir die kleine Pekki nicht Pekki Sue genannt haben. Die Älteren unter Ihnen werden sich noch an Buddy Holly und seinen großen Erfolgshit Peggy Sue erinnern. Aber viele werden das nicht sein. Das war 1957. Aber immerhin steht der Song laut Rolling Stone Magazin auf Platz 194 der besten Songs aller Zeiten.

 

Donnerstag, 25.November 2021 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Wenn dein Hund gehen muss…………..

Freitag, 5.November 2021

Es hat sich herausgestellt, dass auch Haustiere letzte Wünsche haben, bevor sie sterben, die aber nur Tierärzten bekannt sind, die alte und kranke Tiere einschläfern. Der Twitter-Nutzer Jesse Dietrich fragte einen Tierarzt, was der schwierigste Teil seiner Arbeit sei. Der Spezialist antwortete ohne zu zögern, dass es für ihn am schwierigsten sei, zu sehen, wie alte oder kranke Tiere vor dem Einschläfern mit den Augen nach ihren Besitzer suchen.
‍Tatsache ist, dass 90 % der Besitzer nicht in einem Raum mit einem sterbenden Tier sein wollen. Die Leute gehen weg, damit sie ihr Tier nicht gehen sehen. Aber sie erkennen nicht, dass ihr Tier sie in diesen letzten Momenten seines Lebens wirklich braucht. Die Hillcrest Veterinary Clinic in Südafrika hat auf ihrer Facebook-Seite einen Beitrag für alle Menschen mit Haustieren veröffentlicht. Die Tierärzte bitten die Besitzer, bis zum Schluss in der Nähe ihrer Tiere zu bleiben. ′′ Es ist unvermeidlich, dass sie vor dir sterben.
Vergessen Sie nicht, dass Sie der Mittelpunkt ihres Lebens waren. Vielleicht waren sie nur ein Teil von dir. Aber sie sind auch deine Familie.
☝Egal wie schwer es ist, verlasse sie nicht. Lasse Sie nicht in einem Zimmer mit einem Fremden an einem Ort sterben, den sie nicht mögen. Für Tierärzte ist es sehr schmerzhaft, dies mit anzusehen.
Wie Haustiere in den letzten Minuten ihres Lebens ihren Besitzer nicht finden können.
☹Sie verstehen nicht, warum er sie verlassen hat. Schließlich brauchten sie doch seinen Trost.
Die Tierärzte tun alles, damit die Tiere nicht so verängstigt sind. Aber sie sind ihnen völlig fremd.
Seie kein Feigling, der denkt, es sei zu schmerzhaft für dich . Denk an das Tier ☹ Ertrage diesen Schmerz um deinen Haustier willen. Seie bis zum Ende bei ihnen“.
Klingt zwar hart ! Aber dein Freund braucht dich
Freitag, 5.November 2021 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Wenig Neuigkeiten

Samstag, 9.Oktober 2021

Jetzt sind es schon vier Wochen her, seitdem Claudia von unserem neuen Rudelmitglied geschrieben hat.
Über Pekki gibt es nicht viel zu berichten, nur positives.
Sie ist niedlich, hört gut, ist von Anfang an stubenrein, spielt mit allen unserer Hunde und verträgt sich auch mit ihnen, obwohl sie sehr lästig sein kann. In ihrem Spieltrieb lässt sie sich auch nicht von Bobby abschrecken, der immer wieder versucht, diesem zu entgehen und sie sogar dabei anknurrt. Nein, das macht ihr nichts aus. Das gehört für sie zum Spiel.

Pekki hatte an den Hinterpfoten jeweils eine Wolfskralle, die nicht mit den Knochen der Beine verbunden war. Es bestand also die Gefahr, dass Pekki mit diesen Krallen sich in Teppichschlingen verfängt. Gut, wir haben keine Teppiche in dem Bereich, wo Pekki lebt und spielt. In zwei Räumen sind allerdings Teppich, aber Kurzflorteppiche.
Die Krallen wurden vor zwei Wochen durch einen Tierarzt entfernt und die Beinchen an den Stellen getapt. Jetzt am Freitag sollte die kleinen Nähte entfernt werden. Wir aber stellten fest, dass Pekki sie schon selbst abgeknabbert hat.
So wird der Tierarzt unsere drei anderen Hunde nur am Montag noch einmal gegen Tollwut impfen. Pekki ist ja geimpft.

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Ein neuer Hund – Pekkine Maria ☺

Sonntag, 12.September 2021

Seit dem 25. August 2021 zählt ein neues Mitglied zu unserem Hunderudel: Pekkine Maria – Rufname Pekki, 5 Monate alt:

Pekki

Falls jemand den unschönen Gedanken haben sollte, dass wir Yanna „ersetzt“ haben: Dass Pekki zu uns kommt, stand schon lange vor Yannas Tod fest und wir haben inständig gehofft, dass die beiden sich noch kennenlernen dürfen. Leider ließ  Yannas Schlaganfall diese Hoffnung platzen.

Pekki? Pekkine Maria? Was denn nun? Dazu muss ich etwas ausholen: Klaus hatte ja in früheren Jahren das große Vergnügen Wüstenfüchse, Fenneks, in ihrer ursprünglichen Heimat, der Sahara, beobachten zu dürfen und ihm ist es ja sogar geglückt, den Tieren hier in Deutschland ein so tolles Zuhause zu bieten, dass sie Nachwuchs bekamen.

Einer der ersten Füchse hatte den Namen Pekka (das ist der kleine Fuchs, der als Avatar auf unserer Homepage zu sehen ist). Pekka und eine der Wüstenfuchsdamen hatten Nachwuchs. Ein kleiner Welpe, ein Mädchen, bekam als Hommage an ihren Vater den Namen Pekkine. Wer auf die Idee kam, Maria an Pekkine zu hängen, ist nicht mehr nachvollziehbar. Nachdem wir von Tanja vom ACT, dieses Foto

Pekki Baby

bekamen, meinte Klaus (und auch schon Tanja vorher): „Die sieht ja aus wie ein kleiner Wüstenfuchs!“

Damit war Pekkis Schicksal besiegelt 😀 Sie würde zu uns kommen. Nach einem Namen (siehe oben) brauchten wir nicht lange suchen ☺

Woher Pekki ursprünglich kommt, lässt sich nur vermuten. Natürlich auf Thassos geboren, ja. Aber wo, bei wem und wer sie als winzigen Welpen in den Bergen von Thassos im Nirgendwo „entsorgt“ hat, ist unbekannt. Gute Erfahrungen hat sie wohl nicht mit Menschen gemacht. Bei Tanja, wo sie liebevoll aufgepäppelt wurde, war sie in der ersten Zeit sehr scheu und ängstlich. Sie brauchte ihre Zeit um zu erkennen, dass Menschen ihr nichts Böses wollen.

Müde und geschafft von der Aufregung des Anreisetages

Tanja fand für den 25. August 2021 eine Flugpatin (Danke Dir nochmal dafür, liebe Elke ♥) Aufgrund ihrer immer noch sehr kleinen Größe durfte Pekki in einer Transporttasche im Fluggastraum mitfliegen.

Zuhause angekommen, bekam sie erst einmal ein Halsband mit Glöckchen (dank den leckeren Li***-Osterhasen haben wir immer welche im Haus 😉 ), damit wir hörten, wo Pekki sich gerade aufhält. Zu sehen war sie nämlich erst einmal nicht. Dank der dichten Büsche im Garten und viel Platz unter dem Sofa war sie „unsichtbar“.

Aber Hunger und leckeres Futter sowie ihre Neugier ließen sie dann doch vorsichtig schauen, wie und wo sie nun wohnen sollte 😀

Die freundliche Ignoranz der anderen vierbeinigen Familienmitglieder wurde sehr schnell durch Pekkis ausgesprochen freundliche Penetranz untergraben und schwupp…gehörte sie zum Rudel ♥

Sonntag, 12.September 2021 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Kalo Taxidi, liebe Yanna ♥ 23.02.2004 – 10.08.2021

Mittwoch, 11.August 2021

Yanna ♥

Nach dem sich Klaus‘ Tochter 2004 eigentlich einen anderen Hund bei Susan von FOS auf Thassos,  einen sehr großen weißen Schäferhund, der sie bei der Begrüßung gleich umrannte, ausgesucht hatte, konnten ihre Eltern sie doch von einem anderen Hund (den die Beiden aussuchten 😉 ) überzeugen: Klein-Yanna, die sich prompt weigerte, den Weg von der Auffangstation ins Dorf auf eigenen Beinen zu laufen und damit den ersten Erfolg in ihrem Leben erringen konnte: Man, genauer gesagt Susan, die Leiterin von FOS, hat sie hinuntergetragen ☺

Ihre Sturheit begleitete Yanna ihr ganzes Leben. Ob beim Mitlaufen am Rad, wenn sie sich in den Kopf setzte, die drei Grashalme links um die Ecke genauer beschnüffeln zu müssen und mich damit mehr als einmal von einem eleganten Sprung vom Fahrrad „überzeugen“ konnte oder jede Art von Wasseransammlung zum Abkühlen genutzt wurde…von der schlammstrotzenden Traktorspur bis hin zu grünlich schimmernden Gänseteichen. War eine Liegefläche (in einem Fall eine funkelnagelneue Matratze im Bett von Samira) nicht ihrem Maßstab von Bequemlichkeit entsprechend, wurde solange gekratzt und gekramt, bis es gemütlich erschien ☺

Nun gut, die Rückseite der Matratze war noch kurze Zeit nutzbar ☺

Mäuse hatten während Yannas aktiver Zeit absolut keine Chance im Garten zu überleben. Die Pflanzen, welche über Mäusewohnungen wuchsen, allerdings auch nicht. Yanna sorgte über sehr viele Jahre dafür , dass wir nie einen Aufsitzmäher kaufen wollten. Hätte dieser doch Achsbruch erlitten, wenn er in eines der zahlreichen, zum Teil sehr tiefen Löcher und Gräben unserer Jägerin geraten wäre. Erfolgreich brachte sie die Kunst der Mäusejagd allen anderen unserer Hunde bei. Ylva war ihr bester Lehrling und ist es bis heute geblieben. Zu unserem Glück brachte Yanna dem anderen Hundevolk nicht auch noch bei, wie man Maschendrahtzaun zerlegt, um alleine auf Tour zu gehen.

Zu den zahlreichen vermittelten Hunden war sie immer ausgesprochen freundlich, teilte oft genug ihren Korb mit ihnen, aber mit zunehmenden Alter wollte sie ihre Ruhe vor diesem Gewusel haben und so wie die braunen Haare in ihrem Gesicht verblassten, wurde sie ruhiger. Im Januar 2018 dachten wir bereits einmal, dass ihre Zeit gekommen sei. Yannas Sturheit und ihr unbändiger Lebenswille (mit Unterstützung von Schmerzmitteln und Cortisontherapie) schenkten ihr allerdings noch weitere fast 3 1/2 Jahre.

Yanna weigerte sich die letzten 2 1/2 Jahre nachts bei uns im Wohnhaus zu schlafen. Sie genoss es, entscheiden zu dürfen wann sie im Garten herumspazieren wollte. Starkregen und Gewitter waren ihre absoluten Wetterfavoriten, seit ihr das Besuchen von Pfützen und diversen anderen Gewässern nicht mehr möglich war.

In ihrer vorletzten Nacht hat wohl ein Schlaganfall (so meine und auch die Vermutung des Tierarztes) dazu geführt, dass sie ihre Hinterbeine nicht mehr kontrollieren konnte. Eine entsprechende Behandlung hätte aufgrund der verstrichenen Zeit leider keinen Erfolg mehr gehabt. Zudem fiel ihr schon Wochen vorher das Essen (trotz Umstellung auf Nassfutter) immer schwerer. Das Gehör und ihr Augenlicht ließen sie zunehmend im Stich und selbst ihr geliebtes Leberwurstbrot konnte sie nicht mehr erschnüffeln.

 

Yanna, im Winter 2020

Ihre letzten Stunden (wir waren um 18.15 Uhr mit dem Tierarzt verabredet) verbrachte sie entspannt in der Sonne (und auch im kurzen Regenschauer) unter unserem alten Mirabellenbaum liegend:

Yanna, am 10. August 2021

 

 

Um kurz nach 18.30 Uhr machte sie sich auf den Weg über die Regenbogenbrücke. Klaus und ich waren bis zum letzten Atemzug bei ihr.

Mittwoch, 11.August 2021 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar