LETZTE NACHRICHTEN

Am 24. Dezember meldete sich Panni (Panny)

Montag, 4.Januar 2021

Wir hatten die Kleine am 24. Dezember 2009 vermittelt. Panni war vorher mit CANIFAIR aus Ungarn gekommen und sollte bei uns mit seinen Geschwistern Poci und Hapi „geparkt“ werden, da bei CANIFAIR alle Pflegestellen belegt waren. Da im Winter ja selten noch Hunde von Griechenland kamen, weil es keine Flugpaten gibt, hatten wir zugesagt zu helfen.
Eigentlich vermittelten wir nicht gerne Hunde vor dem Weihnachtsfest. Bei Panni haben wir aber gerne eine Ausnahme gemacht, weil wir das Gefühl hatten, diese Familie ist genau das Richtige für die kleine Panni.

Dieser Text steht noch heute am 23.Dezember 2009 unter der Nr. 106 auf unserer Homepage:
DEZEMBER 2009 – Die Anhänglichste der drei ungarischen Welpen schaffte es am 24. Dezember zu seiner neuen Familie zu ziehen.  Die Tochter Saskia (15) hatte sich telefonisch ausführlich über unsere Panni informiert. Dann schaute sie sich mit der Mutter die kleine Schmusekatze an, anschließend der Vater. Zu Hause grollte und zickte nur Tochter Jennifer (12), der man nichts von der Weihnachtsüberraschung erzählt hatte.

Ja und jetzt nach 11 Jahren schickt uns die Familie Fotos von der nun längst erwachsenen Panny. Jetzt mit y! Es ist für uns immer ein schöner Moment, wenn wir nach soviel Jahren, Fotos sehen und uns geschrieben wird, dass es dem Hund gut geht. Manchmal geht man so die ganze Reihe der Hunde durch, die vermittelt wurden und man fragt sich, wie es den Einzelnen wohl geht, wie viele die Familie wechseln mussten, weil Herrchen und Frauchen sich getrennt haben. Wir hatten auch Fälle von geistiger Umnachtung, den Hund abzugeben, weil ein Baby unterwegs war. Ich kann mich an einen Fall erinnern, wo der Mann den Hund unter vielen Tränen zurückbrachte, weil die Frau von ihrer Verwandtschaft so beeinflusst worden war, dass der Hund von ihm zurückgegeben werden musste. Nein – ein Einzelfall war das nicht! In diesem Fall konnten wir den Hund glücklicherweise drei Wochen später in gute Hände weitergeben.
Vielleicht ist es besser gar nicht zu wissen, wie die Schicksale aller verliefen. 🙁

Montag, 4.Januar 2021 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

23.Dezember – Samiras Geburtstag

Donnerstag, 24.Dezember 2020

Wie Sie sehen, haben wir den Geburtstag unserer Tochter in gaaaaanz kleinem Kreis bei uns gefeiert. Trotzdem haben wir viel Spaß am 23.12. gehabt, ihrem 28. Geburtstag.

Donnerstag, 24.Dezember 2020 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Gedanken zum Jahresende

Sonntag, 20.Dezember 2020

Wo sind eigentlich die Zeiten der Anti-Weihnachtsfeste geblieben, die noch in den 70er Jahren von tanzenden Revoluzzern ohne Baum und Lametta begangen wurden, weil sie sich von ihren spießigen Eltern emanzipieren wollten? Selbstredend ist Konsumieren heute eine Bürgerpflicht, aber braucht es dazu das heilige Getue? Gewiss wäre nichts auszusetzen an einem netten Fest, bei dem alle sich wohl fühlen. Aber wenn ich in die Gesichter schaue und die Tipps fürsorglicher Psychologen über die Verhinderung von Mord und Totschlag in den ohnehin von Corona genervten Familienbanden lese, befallen mich Zweifel, ob die Weihnachtstage so selig und fröhlich werden, wie es Ansprachen unserer verantwortungstragenden PolitikerInnen beschwören. Nein – da feiere ich als Agnostiker  lieber die Wintersonnenwende, als das eigentliche Fest, das uns ja durch die christlichen Missionare vor Hunderten von Jahren geklaut wurde und bleibe zu Hause und freue mich, dass keine Verwandtenbesuche auf dem Programm stehen. Ich wünsche Euch trotzdem alles Gute! 😉

 

Sonntag, 20.Dezember 2020 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Wenig Neues im Lockdown

Sonntag, 13.Dezember 2020

Es ist ruhig geworden. Der Herbst, der Winter und….. der Lockdown. Um 16 Uhr ist es bereits dunkel und morgens wird es erst gar nicht richtig hell. Jetzt leben wir wirklich in so einer Art Blase.
Die Höhepunkte des Tages sind die Einkäufe, die man tätigen muss. Dabei überlegt man, welche Zeit am günstigsten ist, um nicht so viele Leute zu treffen. Man versucht im Supermarkt anderen Menschen auszuweichen, aber trotzdem wird mir irgendein Trottel über die Schulter greifen, wenn ich vor einem Regal stehe, um etwas herauszunehmen. An der Kasse dann das nächste Gedränge. Weil unbedingt jemand schon etwas auf das Laufband legen muss, obwohl noch zwei Kunden vor der Kasse warten, rückt mir wieder jemand von hinten auf die Pelle. Nein – es sind nicht die jungen Leute, über die soviel geschimpft wird. Meist sind es Männer, mittelalt bis alt.
Habe ich jetzt tatsächlich geschrieben, dass so etwas zu den Höhepunkten des Tages gehört? Ja, hab ich! Weil es tatsächlich so ist.
Gibt es noch andere Höhepunkte in dieser Zeit?
Ja, die Post. Man wartet zwischen 11.30 Uhr und 14.30 Uhr auf den Briefträger, der sich hier mit seinem Postauto schon  frühzeitig ankündigt. Das Gerumpel des merkwürdigen Elektrogefährts auf unserem Waldweg ist schon einen Kilometer vorher zu hören. Wenn wir ihn da nicht hören, hören ihn aber in jedem Fall unsere Hunde und sie bestätigen jeden Tag wieder, dass der Briefträger der größte Feind ist. Warum eigentlich? Sie müssten doch merken, dass man sich auf den Briefträger freut und ihn freundlich begrüßt! Aber nein – jeden Tag wird er mit infernalischem Bellen in Empfang genommen. Von den Hunden Ruhe einzufordern, erübrigt sich. Sie sind in dem Moment wie in einem Rausch. Fährt das Postauto dann wieder weg, geht das wilde Bellen in ein freudiges Gekläffe über. Der Feind ist verjagt!
Das Füttern der Hühner, der Gänse und der Hunde, sowie das Auffüllen der vier Vogel-Futterstellen würde ich ich, genauso wenig wie das Säubern des Hühnerstalles, als Höhepunkt des Tages bezeichnen.

Unser neues Gartentor – eine Spezialanfertigung

Vor einer Woche gab es noch Spaziergänge mit allen Hunden, wobei auch Yanna ohne Probleme daran teilnehmen konnte. Ich glaube sogar, dass sie mit ihren fast 17 Jahren weniger Probleme hatte als ich 😀 Da Bobby, der Hund, der nach zehn Jahren zu uns zurückkam, gerne frei läuft (er bleibt auf den Wegen und jagt nicht im Wald herum), ist es jetzt vor Weihnachten problematisch, da der Jagdpächter und eine Anzahl Sonntagsjäger den Wald durchstreifen und Hochsitze belegen,  um mit dem Verkauf von Reh- / Wildschweinfleisch ihr Weihnachtsfest zu verschönern. Die Lust am Schießen dieser Personen könnte dann für Bobby tödlich enden. Aber nicht nur für ihn, sondern hier auch für Fuchs und Dachs, wie mir vor ein paar Tagen stolz einer dieser Psychopathen erklärte. Die Bauern beschweren sich über die derzeitige Mäuseplage, dabei besteht die Nahrung vom Fuchs zu 90% aus Mäusen…schießt man aber jeden Fuchs über den Haufen…nunja: Die Intelligenz dieser grünen Lodenträger scheint im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Schießwut zu stehen.

Als Letztes fällt mir jetzt noch das gemeinsame Frühstück und Abendessen zu Hause noch als Höhepunkt ein 🙂

Gibt es irgendetwas Neues bei uns? Ja, von einem Tierschutzverein erhielten wir ein Pärchen Laufenten zur Pflege. Das ging auch 14 Tage gut. Dann begann der Erpel (!) unseren alten Ganter Anton zu attackieren, biss sich ständig an dessen Schwanzfedern fest. Der Ganter versuchte panisch zu fliehen, stolperte dabei aber und fiel ständig auf die Nase.
Dem Ausreisewunsch des Laufenten-Paares haben wir stattgegeben und sehr schnell ein neues  Zuhause gesucht.

Nach sechs Wochen haben wir auch endlich unser neues Gartentor für unser Grundstück. Es war eine notwendige Spezialanfertigung, da die heutigen Gartentore andere Maße haben, als das alte Tor, das 36 Jahre alt war.

Drei Rollos im Wohnzimmer

Wegen der im Winter tiefstehenden Sonne haben wir uns drei Rollos im Wohnzimmer angeschafft, damit wir diese bei Bedarf herunterziehen können. Nach 36 Jahren schon eine gute Idee! 😉

Sonntag, 13.Dezember 2020 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

Letzte Nachrichten von Thassos mit Update

Donnerstag, 19.November 2020

Hier kommen die letzten Nachrichten von Thassos, die wir durch Zufall bei Facebook gefunden haben. Seitdem wir seit Mai 2019 nicht mehr in der aktiven Hundevermittlung für den ACT tätig sind, werden wir leider über Neuigkeiten so gut wie nicht mehr informiert. Claudia hat seit einem Jahr kein Facebook und ich schaue auch nur alle paar Tage hinein.

Vinnie

Vinnie beim Spazierengehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die gute Nachricht zuerst. Vinnie wurde vermittelt! Er wurde im März 2019 geboren und kam mit seinen sechs Geschwistern zum ACT. Das Einzige, was man über diese Hunde weiß ist, das sie eine Deutsche Schäferhündin als Mutter haben.
In diesem Sommer geschah es, dass ein deutsches Paar bei Tanja vorbeischaute, um mit den Hunden aus dem Shelter spazieren zu gehen. Und dabei passierte es, dass sie sich in Vinnie verliebten. Dieser Wuschelhund war wirklich einzigartig, aber vorher sehr schwer auf Fotos zu präsentieren.
Es wird eine lange Heimfahrt nach Deutschland für Vinnie, die er per Auto zurücklegen wird. Aber er wird es besser haben als vier seiner Geschwister, die noch immer nicht vermittelt sind: Vienna, Verity, Vettel und Violet, die Sie sich gerne auf unserer Homepage unter „Zuhause gesucht“ ansehen können.

Jemand informierte Tanja, dass es da einen Hund mit einem großen Tumor am Gesäuge gäbe. Natürlich schaute Tanja sich diesen Hund sofort an. Der Besitzer meinte dazu, dass der Hund schon alt wäre und was er da schon tun könne.
Tanja überzeugte den Besitzer, ihr den Hund gegen eine Spende für die notwendige Operation zu übereignen. Nach der OP lebt Diana, wie die Hündin genannt wurde, jetzt erst einmal in Tanjas Garten und ist völlig überrascht so viel Platz zum Laufen und Herumschnüffeln zu haben, da sie vorher nur auf einem winzigen Grundstück lebte.

In den letzten Wochen gab es neben Diana noch weitere drei Neuzugänge beim ACT:
Albert, Bevy, und Carlos.
Albert ist ein Setter, der glücklicherweise bereits reserviert ist.  Über Bevy und Carlos haben wir keine Informationen. Diana haben wir ja oben bereits vorgestellt, haben aber auch über sie keine genauen Daten.

Update: Diana, die alte Hündin mit dem großen Tumor am Gesäuge, wurde inzwischen erfolgreich operiert. Tanja vom ACT sucht jetzt eine Pflegestelle auf Thassos, wo die Hündin ihren Lebensabend genießen kann.

Diana I

Diana II

 

Donnerstag, 19.November 2020 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Leonardo – nicht in eigener Sache, aber ein klein wenig eigennützig ☺

Sonntag, 1.November 2020

Nanu, was ist denn das für eine Überschrift? Ich werde es versuchen zu erklären ☺

Amern … der Ort in dem wir wohnen und gleichzeitig der Ort, an dem wir für uns lange nichts mehr gefunden haben, wo man abends mal gemütlich ein Glas Wein zu einem guten Essen trinken kann.

Wir, Klaus und ich, haben schon Ende 2019 aber etwas entdeckt, in dem es nicht nur gutes Essen gibt, sondern wo man dieses Essen zudem in gemütlicher, ja fast familiärer Atmosphäre genießen kann. Hervorragende Pizzen, erstklassige Pasta und liebevoll zubereitete Salate !!

Die Rede ist von:

Zu finden in 41366 Schwalmtal – Amern auf der Hauptstraße 42.

Wie so viele gastronomische Betriebe schon im Frühjahr vom ersten Lockdown betroffen und jetzt wieder.  Wenigstens darf diesmal der Liefer- und Abholservice aufrecht erhalten werden.

Und da setzt unser Wunsch an: Da Klaus und ich nicht nur während des Lockdowns das Essen von Leonardo zuhause genießen möchten, sondern auch danach -wann auch immer das dank Covid-19 sein mag- innerhalb unseres Wohnortes eine Zuflucht finden, möchten wir alle Leser unserer Homepage (sofern sie nicht zu weit weg wohnen 😀 ) bitten, die Inhaber dieser genialen Pizzeria während des Lockdowns zu unterstützen. Bestellt, probiert aus, Sonderwünsche werden erfüllt und der Lieferservice bringt Euch Euer Essen kostenlos bis vor die Haustüre. Lasst nicht zu, dass noch mehr Existenzen durch dieses Virus (nein, eigentlich durch das Fehlverhalten von Menschen 🙁 ) vernichtet werden.

Hier die Speisekarte:

Wir können vorbehaltlos ALLES empfehlen! Für jeden Geschmack ist etwas dabei 🙂

 

 

Öffnungszeiten sind:

Montag bis Sonntag von 17.00 – 22.00 Uhr

Mittwoch ist Ruhetag !

 

 

P.S.: Nein 🙂 wir haben durch diesen Beitrag keine Vergünstigungen. Es ist unser Danke für nette, gemütliche Abende in diesem Familienbetrieb ♥

Sonntag, 1.November 2020 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

Mein runder Geburtstag: 77

Samstag, 24.Oktober 2020

Hätte mir jemand vor 50 Jahren prophezeit, dass ich in diesem Monat (mindestens) 77 Jahre alt werde, hätte ich ihn ausgelacht. Denn 1970, so mit 27 Jahren, da lebte ich noch ziemlich wild und frei. Die Zeit war einfach so und ich war mittendrin.

Als ich 30 Jahre alt wurde, war es eine Katastrophe. Ich hatte das Gefühl, ich müsse endlich erwachsen werden. Kein Trampen mehr mit zerschlissenen Turnschuhen (einmal sogar barfuß) am Wochenende  an die holländische Küste, obwohl man ein Auto zu Hause vor der Tür stehen hatte.
Ja, Leute, es war damals die Zeit, als die Beatles noch mit Anzug und Krawatte auftraten und jeder, der die Haare länger trug, wurde nicht nur von der BLÖD-Zeitung als langhaariger Affe und Gammler beschimpft. „Lasst Bauarbeiter ruhig schaffen! Kein Geld für langbehaarte Affen!“
Nach drei Monaten erst merkte ich, dass das Leben doch weiter ging und niemand „Opa“ hinter mir her rief. Der 40. und auch der 50. Geburtstag waren seltsamerweise alle nicht so schlimm.
Gut – den 50. Geburtstag erlebte ich bei Sif Fatima in der algerischen Sahara. Ein sagenumwobener Ort, der damals, es gab noch keine Navigationsgeräte, in einem Dünenkessel äußerst schwer zu finden war.
Mittags war ich in einer langen sandigen Steigung stecken geblieben und ich musste mich Meter für Meter bei 42 Grad Hitze mit Sandblechen voran arbeiten.
Ich weiß noch, dass ich abends eine Dose Bier trank und dann todmüde eingeschlafen bin. Nein – es gab keine Zeit zu sinnieren, dass man jetzt die 50 überschritten hatte.

Jetzt also 77 und hier und da fehlen doch schon einige frühere Freunde. Auch zwickt es mal im Rücken, mal in der Hüfte oder im Knie.
Aber insgesamt gesehen bin ich doch noch recht munter. Okay, man wird schneller müde und bei einem Blick in den Spiegel fragt man sich schon „Das bin ich jetzt? Sehe ich jetzt wirklich so aus?“
Aber ich habe gelernt, das jetzt zu akzeptieren und den mir eigentlich unbekannten Mann im Spiegel wohlwollend zu betrachten.

Meine Geburtstagsfeier verbrachte ich, der Tradition gemäß, am Vorabend mit meiner Frau. Immer am Vorabend! Sie feiern Weihnachten doch sicher auch am Vorabend! Na also! Wir waren dieses Mal im Fuji in MG-Rheydt.
Am eigentlichen Geburtstag hatte ich mir gewünscht mit den Kindern ( drei von Claudia, eines von mir) den Griechen im Krefelder Großmarkt zu besuchen. Ich find es da einfach authentisch wie in einer echten griechischen Taverne, ganz ohne diese antiken Gipsfiguren und künstliche Weinreben aus Plastik. Prima Atmosphäre, gutes Essen, gute Stimmung! Apropos gute Stimmung: Natürlich gab’s auch genug Retsina und Ouzo!

Und da wurden dann natürlich auch einige Erinnerungsfotos geschossen.

Links: Kalea, Samira und ich. Rechts Katja, Kilian, dahinter Claudia

Von links: Kalea, Samira, ich und Claudia

mit Claudia

 

 

 

Kalea, Samira, ich und Claudia

Samira und ich

Kalea und Samira

Samira, ich und Claudia

Samstag, 24.Oktober 2020 LETZTE NACHRICHTEN 4 Comments

Wir haben fertig

Freitag, 16.Oktober 2020

Das Badezimmer und unsere „Rumpelkammer“ sind fertig. In der Rumpelkammer lagerten seit vielen Jahren all die Dinge, die ich bei meinen Expeditionen brauchte. Alles für’s Auto, von der kleinsten Ersatzsicherung bis zu Diesel- und Wasserkanistern inkl. Zurrgurten, Transportboxen, Ersatzreifen und Schläuche, ein Hi-Lift, Abschleppseile und und und. Alles wurde jetzt kritisch von mir und Claudia begutachtet. Wir hatten ja alles ausräumen müssen, damit dieses komische Abluftrohr zum Dach hinaus geführt werden konnte.
Vieles habe ich jetzt inzwischen verkauft. Von manchem konnte ich mich einfach nicht trennen. Nein – es waren zu viele Erinnerungen an abenteuerliche Fahrten durch Afrika, die Sahara, dabei.
Ich kann mich nur schlecht von diesen Erinnerungsstücken trennen.
Ein paar Fotos, wie das jetzt hier aussieht:

Der linke Teil der Kammer, in der bisher hauptsächlich meine Ausrüstungsstücke lagerten.

Der rechte Teil der Kammer mit der großen Alu-Expeditionskiste (es gab noch drei kleinere)

Stunden später sah es aber im Inneren schon wieder ganz anders aus.

Und so sieht es jetzt im Bad aus, wobei der Heizkörper wegen Roststellen noch ausgetauscht wird

 

 

Die neue Therme, umbaut mit den neuen Schränkchen.
Dusche und Badewanne (nicht im Bild) blieben unverändert.

 

Vielleicht sollte ich bemerken, dass Claudia das Loch in der Hauswand, welches durch das alten Abluftrohr entstanden war, fachmännisch/fachfrauisch neu gefüllt und verklinkert hat.

 

 

Freitag, 16.Oktober 2020 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

A1 – Ein Weiterhin war nicht mehr möglich!

Sonntag, 27.September 2020

Es fing vor ca. fünf Jahren ganz harmlos an. Plötzlich wurde es im Haus kalt und wir stellten fest, die Heizung funktioniert nicht. Fehlermeldung A1.
Ich muss hier einfügen, wir wohnen abseits im Wald und heizen mit Flüssiggas. Der Tank steht draußen im Garten.
Also A1 ! Was bedeutet das? Allgemeiner Fehler – kein Gas kommt in der Therme an! Man drückt auf RESET und das Gerät arbeitet wieder. Also doch kein Problem?

Badezimmer mit alter Therme nach Abbau der Badezimmerschränke und geöffneter Verkleidung der Rohre (Abfluss und Frischwasser)

Es passierte immer mal wieder und wir fragten den Heizungsinstallateur unseres Vertrauen, ob der sich die Sache mal ansehen könne. Er kam, sah, wackelte mit dem Kopf und behauptete A1 könne alles Mögliche bedeuten. Er dreht an ein paar Schrauben und verschwand wieder. Drei Tage später kam eine Rechnung.
Doch Monat für Monat passierte das Gleiche immer wieder. A1 – Heizung aus!
Der nächste Heizungsmonteur kam, sah das Gerät bedeutungsvoll an und erklärte uns, dass die Firma RAPIDO pleite wäre und es, bis auf einige Reste, keine Ersatzteile mehr gäbe.
Das beruhigte uns natürlich ungemein.
Er sah sich dann das Gerät an, wackelte dann auch bedenklich mit dem Kopf, dreht an einigen Schrauben und verschwand wieder. Nach 2-3 Tagen kam eine Rechnung.
Das wiederholte sich mehrere Male. Tatsächlich wurden auch einige dieser so seltenen Ersatzteile ohne großen Erfolg ausgetauscht.
Der Winter 2018 begann und unsere Heizung fiel regelmäßig einmal täglich aus. Wir gewöhnten uns an, beim Gang zur Toilette gleichzeitig die Therme zu kontrollieren, ob uns wieder A1 gehässig anblinkte.
Der Winter verging, der heiße Sommer 2019 kam und die Sorgen wegen A1 verflogen. Aber der Sommer ging vorbei und der Herbst 2019 begann. Zwei verschiedene Heizungsmonteure machten sich wieder nacheinander auf Fehlersuche, säuberten das Gerät und verstellten ein paar Schrauben.
Der Erfolg: A1 trat immer häufiger auf und der Winter 2019/2020 wurde für uns zur Katastrophe. Bis zu 9x täglich fiel die Heizung aus. Wobei tagsüber ja nicht das Problem war. Wenn sie aber, was meistens der Fall war, auch nachts ausfiel, war es morgens ungemütlich kalt im Haus. Wir froren sehr oft und uns rettete nur unser Kamin, den wir mit dem Holz der Katastrophenstürme versorgten.

Ausgeräumte Sachen aus der Abstellkammer. NICHT im Bild zu sehen sind 10 Wasserkanister, 5 Armeekanister (á 20l) und die Badezimmerregale, -schränke.

Es wurde Sommer und die Therme hatte etwas Neues gefunden, um uns zu terrorisieren. Mitten im Duschvorgang fiel plötzlich das Warmwasser aus und es strömte kaltes (13 Grad !)Brunnenwasser aus dem Hahn. Nein – da wir so abseits wohnen, sind wir nicht an die kommunale Wasserversorgung angeschlossen.
Jetzt war der Punkt erreicht, wo wir Nägel mit Köpfen machen mussten.
Noch einmal durften sich drei Heizungsfirmen an unserer Therme versuchen. Erfolg: NULL! Das Lustige war, dass jeder Monteur beim Verlassen des Hauses glaubte, die Heizung repariert zu haben.
Wir ließen drei Kostenvoranschläge  machen ………….. und beauftragten dann die teuerste Firma mit der Durchführung, eine neue Therme zu installieren. Diese Firma schien uns  einfach die Seriöseste zu sein und wir wollten jetzt endlich auf Nummer Sicher gehen.
Bereut haben wir es im Nachhinein nicht, ganz im Gegenteil! Die Rechnung lag letzten Endes 1000 Euro unter dem Kostenvoranschlag und damit ähnlich hoch wie die der beiden anderen Firmen.
1 1/2 Tage hat der Aus – und Einbau der neuen Therme (von der Firma WEISHAUPT) durch den sympathischen und zuverlässigen Monteur der Firma BHG  -auch unser Flüssiggaslieferant – gedauert.
Natürlich hatten wir gewisse Vorarbeiten bereits durchgeführt und auch die Nacharbeiten halten uns noch in Atem. Von der Therme musste ein Ablaufrohr nach unten in das häusliche Abwasserrohr geleitet werden und nach oben ein neues Abluftrohr, welches noch einen Raum über dem Bad durchqueren musste, bevor es jetzt aus dem Dach herausschaut.

Die neue Therme kurz vor Fertigstellung

Das alte Abluftrohr durch die Außenmauer war nicht mehr erlaubt und wir mussten das Rohr entfernen, den Hohlraum in der Mauer ausfüllen und von außen einen Klinker einsetzen.
Jetzt sind wir dabei neue Regale im Bad und im Raum über dem Bad aufzubauen und alle Sachen zu sortieren und neu einzuräumen.
Der Winter kann kommen!

 

Fertig 🙂 Regale und Schränke fehlen aber noch !

Sonntag, 27.September 2020 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Immer etwas Neues

Montag, 7.September 2020

Zehn Tage lang kein Computer verfügbar! Nach mehr als sieben Jahren verabschiedete sich plötzlich unser Rechner und ließ nicht nur sich selbst, sondern auch uns, verwirrt zurück.
Es half nichts, ein neuer Rechner musste her und dann das Schlimmste: Die Daten der alten Festplatte auf das neue Gerät zu übertragen, soweit diese überhaupt noch vorhanden sind. Natürlich hatten wir oft davon gesprochen, die Daten auf einer externen Festplatte zu speichern, aber es wurde immer wieder verschoben. Alle Bilder, alle Erinnerungen, aber auch alle wichtige Daten konnten so plötzlich weg sein.
Aber wir hatten Glück! Außer den Lesezeichen und dem Email-Adressbuch war noch alles vorhanden. Und das Fehlende sammelt man jetzt, wie ein Eichhörnchen die Nüsse, wieder zusammen.

Ist inzwischen viel passiert? Eigentlich nicht. Dass Tanja vom ACT  auf Thassos ihr Haus verkaufen will, weil es ihr nach dem Tod von Joop zu groß ist, tangiert uns ja weniger. Eher kommt der Gedanke auf: Wird sie die Arbeit mit den Hunden und Katzen weiterführen können?
Wenn sie ein neues Haus auf Thassos kaufen will, was der Fall  ist, wird das Haus in der Nähe des Hundegeheges sein? Oder wird jemand Anderes die Arbeit weiterführen?

Vor ein paar Tagen rief eine Dame an, die bereits vor zehn Jahren einen Hund von mir bekommen hat. Sie wollte sich einen zweiten Hund zulegen. Ihr jetziger Hund ist schon etwas sehr faul und bequem geworden und sie hofft, dass er wieder munterer wird, wenn ein jüngerer Hund da ist. Sie stellt nämlich fest, dass ihr Hund regelrecht aufblüht, wenn er auf der Hundewiese mit anderen Hunden spielt. Zu Hause liegt er nur im Körbchen.
Ich habe sie auf unsere Homepage verwiesen, aber da sie unbedingt einen weiblichen Hund haben möchte, schränkt das das Angebot schon ziemlich ein. Ansonsten hätte ich ihr Kostaki empfohlen.
Aber es sind insgesamt nur noch neun Hunde beim ACT.
Ich frage mich tatsächlich, wo sind die vielen Welpen geblieben, die sonst immer im Frühjahr, Sommer und Herbst gefunden wurden, wo die Streuner, die sonst immer ganzjährig aufgegriffen wurden?
Ich verstehe es selbst nicht. Erzähle mir niemand, die Besitzer der Hunde auf Thassos lassen jetzt alle ihre Hunde kastrieren, besonders da viele noch der Mär anhängen, die Hündin müsse erst einmal geworfen haben, um überhaupt kastriert werden zu dürfen. Wo sind dann die Welpen? Vielleicht möchte ich es gar nicht so genau wissen.

Als Letztes: Yanna, die Hündin mit der für uns alles angefangen hatte, wurde am 23.August 16 1/2 Jahre alt. Vor zweieinhalb Jahren war der Tierarzt schon bestellt, um sie zu erlösen, als Yanna  Blutlachen erbrach.
Dank einer sehr intensiven Behandlung durch Claudia, konnte sie aber noch gerettet werden und dankt es uns jetzt mit einer für ihr Alter erstaunlichen Beweglichkeit.

Liebe Grüße von uns an alle, die diese Seite noch immer lesen. 🙂

 

Montag, 7.September 2020 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments