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Das Ende einer Ära…

Mittwoch, 17.April 2019

…die vor 15 Jahren begonnen hat.

Yanna

Yanna

<—    Yanna,  mit ihr hat die Hilfe für die Thassoshunde begonnen. Sie leistet uns immer noch Gesellschaft und wir sind froh um jeden Tag, den die nunmehr alte Dame bei uns ist ♥

 

 

 

 

 

 

Bobby -vorher Louey- vor wenigen Tagen…

….und als Welpe vor fast 10 Jahren.

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Bobby (Louey), durch seine Rückgabe an uns nach 10 Jahren (!) endet die Hilfe für die Hunde von Thassos.

 

 

 

 

Warum werden Ihr Euch sicherlich fragen? Die Antwort ist einfach: Auch wir -Klaus und ich- haben nur dieses eine Leben. Auch unsere Kraft ist nicht unerschöpflich.

Nach Sandys Leidensweg (auch Sandy war ein ungeplanter Hund…hier abgegeben und nie mehr abgeholt, ihre traumatische Vergangenheit in Bulgarien konnte man nur anhand ihrer Narben erahnen) und letztlich ihrem Tod wurde es bei uns etwas ruhiger und wir haben ganz vorsichtig mal wieder an Urlaub gedacht. Die letzten Jahre war dies nicht möglich, da uns die Vermittlung der Hunde von Thassos -neben aller Freude daran- viel Zeit, Aufwand und Kraft gekostet hat: Vor- und/oder Nachbesuche, Beratung & Betreuung der Familien, manchmal Rücknahmen und Neuvermittlung der Hunde. Schon mehr als einmal haben wir ans Aufhören gedacht, aber zum Wohl der Tiere dann doch weiter gemacht.

Die Rückgabe von Bobby (Louey) nach so vielen Jahren hat uns klar gemacht, dass wir nie zur Ruhe kommen, wenn wir nicht endlich einen Schlussstrich ziehen. Immer und immer wieder dieses Damoklesschwert, was über einem schwebt…ein Rückgabehund…und dann wohin damit? Wir können und wollen keinen weiteren Hund mehr aufnehmen. Wir haben, als klar wurde, dass Bobby nicht weiter bei seiner Familie bleiben konnte, in 15 Tierheimen nachgefragt, ob Bobby dort aufgenommen werden kann und 15 Absagen kassiert. Bei zwei Tierheimen war man so nett uns anzubieten, Bobby auf eine Warteliste zu setzen. Aber unser Gewissen stand uns dann doch im Weg, diesen so liebenswerten Hund einem ungewissen Schicksal zu überlassen oder daran zu denken, dass er seinen Lebensabend im Tierheim verbringt. Bobby hat ausgeprägte Verlassensängste, folgt uns auf Schritt und Tritt…unsere Hunde findet er nett, aber die Nähe zum Menschen ist ihm wichtiger. Wer nimmt schon einen so alten Hund? Sein Alter merkt man ihm zwar nicht an: Er läuft mit federndem Gang, tobt durch den Garten, liebt Ballspielen und Tauziehen mit seinem Stoffknochen, bei Spaziergängen im Wald muss jeder Stock ein Stück mitgenommen werden 🙂 aber sein großes Handicap sind Krampfanfälle (nach Aussagen der alten Besitzer seit der Kastration). Seit er bei uns ist, hatte er bereits mehrere Anfälle, die jedoch nach wenigen Minuten vorüber waren.

Er wird seinen Lebensabend bei uns verbringen. Es sei denn, es findet sich die perfekte Familie…mit Garten und viel Zeit. Alleine bleiben fällt ihm ausgesprochen schwer. Diese Familie via Annonce zu finden ist schwierig. Es gibt drei Plattformen, auf denen man inserieren kann: „Deine Tierwelt“ – perfekt, seriös-, jedoch kaum Klicks auf unsere Annoncen…nur ganz wenige Hunde haben wir hierüber vermitteln können.  „Kalaydo“ -gut gemacht, korrekt-, gleiches Problem wie bei „Deine Tierwelt„. Tja, und dann „Ebay-Kleinanzeigen„…die von uns am wenigsten geliebte Plattform zum Inserieren, aber leider die mit den meisten Klicks…3 bei den anderen…300 bei Ebay-Kleinanzeigen. Die meisten Hunde fanden hierüber ihre Familien. ABER…seit etwas mehr als einem Jahr können wir bei dieser Plattform nicht mehr inserieren. Unsere Anzeigen werden gnadenlos gelöscht. Alle Einwände, alle Nachweise, dass wir die Hundevermittlung ehrenamtlich und ohne jeden Gewinn für uns tätigen, werden ignoriert. Nur wenn wir uns als gewerbliche Anbieter registrieren würden, dürften wir inserieren. Aber wir betreiben nun mal kein Gewerbe, zahlen deshalb keine Gewerbesteuer und werden das auch in Zukunft nicht tun.

Für uns heißt das nun endgültig: Wir hören auf. Wir werden weiterhin  „unseren“ Hundefamilien mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber wir stehen nicht mehr als Vermittler für neue Hunde von Thassos zur Verfügung und wir nehmen keine Hunde mehr zurück! Es waren schöne Jahre und viele Hunde von Thassos haben mit und durch uns ein tolles Zuhause gefunden. Jetzt ist es jedoch an der Zeit auch einmal an uns zu denken!

 Liebe Grüße und von ganzem Herzen ♥ Dank an all‘ die Menschen, die uns über viele Jahre begleitet haben!

 

Mittwoch, 17.April 2019 LETZTE NACHRICHTEN 8 Comments

Mal was zum schmunzeln ☺

Montag, 8.April 2019

Montag, 8.April 2019 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

Drei neue Hunde beim ACT

Dienstag, 2.April 2019

Zuwachs beim ACT. Drei neue Hunde sind gechipt, geimpft und kastriert und können vermittelt werden.

Die kleine Queeny wurde im Juli 2017 geboren. Sie wiegt 8 kg und ist 35 cm hoch. Queeny kam Mitte Januar zum ACT. Sie ist inzwischen gechipt, geimpft und vor einigen Tagen auch kastriert. Queeny ist ein kleiner, aber auch  sehr agiler Hund, der sehr viel Bewegung braucht. Eine aktive Familie, die vielleicht mit ihr auch noch Hundesport betreibt, wäre für sie das richtige.Salomon wurde im Februar halbverhungert auf der Straße aufgegriffen und zum ACT gebracht. Er hatte eine Infektion an den Pfoten, die mit Antibiotika behandelt werden musste. Inzwischen läuft der ätere Herr wieder gesund herum und auch an Gewicht hat er zugelegt. Natürlich ist er gechipt, geimpft und auch gerade kastriert worden.

Tosca wurde ca. März 2012 geboren. Die Hündin ist 55 cm hoch und 19 kg schwer. Sie ist gut erzogen und auch gut verträglich mit Hunden und Katzen. Auch Auto fahren ist kein Problem. Ihr rechtes Auge hat sie (bei einem Jagdunfall?) verloren, aber mit dem linken Auge sieht sie dafür um so besser. Da sie etwas ungestüm ist, würden wir sie nicht in Familien mit kleinen Kindern geben. Natürlich ist Tosca auch kastriert etc.

Dienstag, 2.April 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Louey und Jack

Montag, 25.März 2019

Nachdem wir inzwischen erfolglos 15 Tierheime kontaktiert haben, darf Louey vorerst doch bei uns bleiben. Da er keinen EU-Impfpass mehr hatte, haben wir ihn zum Tierarzt gebracht. Dort wurde er untersucht und geimpft. Jetzt hat er wieder einen eigenen Pass.
Louey ist ausgesprochen menschenbezogen. Wo man sitzt und geht, Louey ist bei einem. Er will nicht hinaus in den Garten zu den anderen Hunden. Nein, er will bei seinen Menschen bleiben. Das sind sehr, sehr starke Verlassensängste. Als ich mal versehentlich das Gartentor zum Weg offen ließ, huschte er hinaus. Klar! Hinter mir her. Und genau so einfach betrat er wieder mit mir unser Grundstück. Nein, weglaufen kommt für ihn nicht infrage. Aber muss man ihn allein zu Hause lassen, bellt er und bellt er.
Wie das weitergehen soll, wissen wir auch noch nicht. Agil ist er wie ein etwa dreijähriger Hund. Unglaublich!
Heute musste er zur Hundefriseurin. Sein Fell war so verfilzt. Da kam er um ein Bad und um einen neuen Haarschnitt nicht herum. Eine kleine Stielwarze am After hat Claudia selbst mittels eines Faden entfernt. Das sah vorher schon recht merkwürdig aus.

Am Sonntagabend waren wir bei Jack und konnten sehen, wie oft und wie gerade Jack die Pfote seines gebrochenen Beines aufsetzt. Uns blieb ein ungläubiges Staunen. Sein „Hemdchen“ muss er noch anlassen, damit der nicht an der Wundnaht leckt. Und sein Temperament, dass immer mehr durchkommt, muss noch gezügelt werden, damit zu viel Bewegung nicht den Heilungsprozess hemmt.

Montag, 25.März 2019 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

Muss Louey ins Tierheim?

Montag, 18.März 2019

Ein Hund, den wir vermittelt haben, musste noch nie ins Tierheim. Immer fanden wir einen Weg, einen Rückläufer schnell wieder zu vermitteln. Aber dieses Mal sieht es übel aus. Wir wissen nicht mehr, wohin mit Louey. Seine alten Besitzer mussten ihn nach zehn Jahren abgeben, da sie körperlich nicht mehr in der Lage waren, mit Louey die Wohnung zu verlassen. Die letzten Wochen waren es Nachbarn, die sich des Hundes erbarmt hatten. Aber das konnte nicht lange gut gehen.
Von uns an eine Dame vermittelt, die vor einem Jahr ihren Mann und im November ihren Hund verlor und sich sehr einsam fühlte, klappte leider auch nicht. Obwohl Louey zehn Jahre alt ist, hat er einen Bewegungsdrang wie ein etwa dreijähriger Hund. Bei einem der letzten Spaziergänge startete er durch, als er ein Eichhörnchen erblickte. Sein Frachen stürzte und konnte nur mit Hilfe eines Radfahrers, der zufällig vorbei kam, wieder aufstehen. Seitdem hat sie starke Schmerzen im Hüftbereich, die bis ins Bein ausstrahlen.
Damit sieht sie sich nicht mehr in der Lage für Louey zu sorgen.
Wir selbst können Louey nicht aufnehmen. Unsere drei Hunde sind schon  genug Belastung für uns. Vier – nein, das geht nicht mehr.
Wenn es keine Hilfe gibt, muss Louey ins Tierheim, was für uns eine schreckliche Vorstellung ist.
Kann jemand Louey ein Zuhause geben bzw. kennt jemand jemanden, der Louey nehmen würde???

Montag, 18.März 2019 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

Eine traurige Geschichte mit vorläufigem Happy End

Montag, 11.März 2019

Es war Samstagabend, als der Anruf kam. Ein Paar, das sich schon vor einem Jahr bei uns gemeldet hatte, war in der Leitung. Ich ahnte, was kommen würde, denn es hatte sich schon vor einem Jahr abgezeichnet, dass es für sie unmöglich sein würde, den Hund Louey  noch zu behalten.

Louey als Welpe

Louey heute

Und jetzt war der Ernstfall eingetreten. Der Mann kann sich nur noch mit einem Rollstuhl bewegen und seine Frau nur noch in winzigen Trippelschritten, weil bei einem Sturz ein Rückenwirbel gebrochen ist. Louey selbst wurde in den letzten Wochen nur noch von mitleidigen Nachbarn spazieren geführt.
Der kleine Rüde wurde um den 1. Mai 2009 herum geboren und kam schon Mitte Juni zu uns. Nein, den ACT gab es damals noch nicht und wir fanden es äußerst unverantwortlich, so einen kleinen Welpen per Flugpaten zu schicken.
Aber innerhalb einer knappen Woche fanden wir ein Paar, das sich des Kleinen (Nr.76/2009) annahm. Das war 2009.
Jetzt, fast 10 Jahre später, konnte Louey nicht mehr tiergerecht leben und versorgt werden und man wandte sich an uns und bat um Hilfe. Was tun? Eines wussten wir: Ins Tierheim wird der Kleine nicht wandern.
Da fiel uns ein, dass ja eine einzelne Dame auf Nora wartet und es noch nicht absehbar ist, wann diese kommen wird. Kann Louey da ein paar Wochen bleiben oder sogar für immer anstelle von Nora?
Diese Frage wird erst in den nächsten Wochen beantwortet werden können. Auf jeden Fall holten wir Louey am Sonntagvormittag bei seinen alten Besitzern ab, was natürlich nicht ohne Tränen vonstatten ging. Begreiflicherweise, wenn man einen Hund zehn Jahre in der Familie hatte.
Ohne zu uns zurückzufahren, fuhren wir schnurstracks direkt zu Loueys (vorläufigem) Heim. Interessiert durchstreifte er die Wohnung und machte es sich dann auf dem Sofa gemütlich. Das schien in seiner alten Wohnung erlaubt zu sein. Uns erschien es, dass er sich da sehr wohl fühlte. Und für ihn wird es endlich wieder richtige Spaziergänge geben, die er ja gar nicht mehr kennt.
Die erste Nacht verlief ruhig und auch der darauffolgende Tag  war äußerst positiv. Wir warten jetzt gespannt, wie sich das weiterentwickelt. 🙂

Montag, 11.März 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Still ruht der See……………………

Montag, 4.März 2019

………………………nur über den Wipfeln ist keine Ruhe, da hier am sogenannten Rosenmontag ein Sturm tobt. Ach, traurig macht mich das nicht gerade. Einerseits kann ich mit Karnevalstrubel nichts anfangen, andererseits liebe ich das Rauschen der Bäume rings um uns im Sturm. Bitte nur nicht noch einmal so wie am 18. Januar 2017 der Sturm Friederike oder der Tornado am 16. Mai im gleichen Jahr.
Wie viele Menschen wissen eigentlich noch, dass dieses Karneval der Auftakt zu weiteren religiösen Festen ist? Noch einmal die Sau rauslassen, bevor einen dann ab Aschermittwoch die christlich geprägte Fastenzeit in den Klauen hält. Zumindest war das die ursprüngliche Idee.
Ich werde mir auch ein Fastenziel vornehmen. In den 40 Tagen bis Ostern werde ich nicht rauchen! – Ich denke, dass ich das schaffen werde, da ich seit mindestens 40 Jahren nicht mehr rauche. 😉

Da ich nur eine neue Nachricht bekommen habe, aber eine sehr, sehr erfreuliche, setze ich heute einmal drei sehr schöne Fotos hier in den Blog und zwar von Uzi, Luna, Lucky und Youri. Die so gute Nachricht ist die, dass es weiter aufwärts geht mit Jack. Sein verletztes Bein, welches ja neu von einem Spezialisten operiert wurde, setzt er wieder gerade auf, und ab und zu belastet er auch schon die Pfote. Natürlich soll er das noch nicht zu oft und zu lange machen.
Niedlich, aber ein Beweis für die gute Heilung: Er will nicht mehr in seinem Bollerwagen gefahren werden, er will selbst ……!

Luna & Lucky

Luna & Youri, kaum zu glauben, aber es sind Geschwister 🙂

Chico (vorher Uzi) im Vordergrund

 

Montag, 4.März 2019 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

Gibt es etwas Neues?

Sonntag, 24.Februar 2019

Eine erfreuliche Nachricht und zwei unerfreuliche Nachrichten.
Fangen wir mit der erfreulichen Nachricht an. Jack, unserem Hund mit dem gebrochenen Bein, geht es nach seiner Operation immer besser.  Es ist ja eigentlich die dritte Operation. Zuerst die vermurkste OP in Griechenland und dann die nächste OP in der Tierklinik in Echt bei Roermond. Als man dort jetzt feststellte, dass der Marknagel im operierten Bein mittig gebrochen war, sah man nur noch die Möglichkeit einer Amputation. Einen Vorderlauf amputieren ist nicht so angenehm, da auf den Vorderläufen zwei Drittel des Gewichtes liegt.
Da erhielt die Besitzerin von Jack einen Tipp: In Erftstadt gäbe es einen Spezialisten für solche kniffligen Fälle. Sie packte ihren Jack ein und besuchte diesen Arzt. Nach mehreren Untersuchungen gab er grünes Licht für eine OP. Sie sollte 2500 Euro kosten…….! Eigentlich war ich skeptisch, konnte es mir kaum vorstellen, dass da noch etwas repariert werden kann. Jack war nach seiner OP in Echt ein halbes Jahr bei uns, mit täglicher Physiotherapie und allem  Drumunddran.  Die OP wurde dann tatsächlich durchgeführt und es sieht jeden Tag besser. Das Bein ist tatsächlich wieder gerade und auch die Pfote kann Jack schon ein kleines bisschen aufsetzen. Er darf nur eine kurze Zeit laufen, damit nichts überbelastet wird.
Mit Tränen des Glücks verfolgt Jacks Frauchen den Heilungsprozess und wenn sie telefonisch Claudia darüber informiert, hat auch meine Frau feuchte Augen.
Sicher werden wir Jack bald mal wieder vorstellen.

Weniger gut läuft es mit Koshka, die eigentlich Janna hieß, aber von uns umbenannt werden musste, da wir ja schon eine Yanna im Haus haben. Das Herrchen von Koshka ist sehr unglücklich gestürzt und dadurch sind seine Kniegelenke arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Da ist nichts mehr mit Radfahren etc. Jetzt ist die einjährige Koshka natürlich nicht ausgelastet und stellt in der Wohnung einiges dumme Zeug an.

Das nächste Problem ist Nora. Nora sitzt auf Thassos, ist schon vermittelt und wartet auf einen Flugpaten oder eine Flugpatin, der/die die Hündin nach Düsseldorf bringt. In Mönchengladbach wird sie von ihrem neuen Frauchen sehnsuchtsvoll erwartet. Warum diese Nora so sehnsuchtsvoll erwartet? Weil der Ehepartner verstorben ist und Macko, ihr gemeinsamer Hund (er wurde auch von mir in 2010 vermittelt) jetzt auch über die Regenbogenbrücke ging, ist sie völlig allein in der Wohnung und das hält sie kaum aus. Macko ist die Nr.107 unter den vermittelten Hunden.
Da es im Moment so gut wie keine Touristen auf Griechenland gibt, hoffen wir auf ein Wunder. Gibt es jemanden, der in nächster Zeit von Thessaloniki nach Düsseldorf fliegt? Am besten mit Aegean Airline.

Sonntag, 24.Februar 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Überforderte Familienhunde?

Dienstag, 19.Februar 2019

Es war einmal…

Das zunehmend enge Zusammenleben zwischen Hunden und Menschen fordert ein Umdenken in sehr vielen Alltagsbereichen. Damit Besseres nicht wieder schlechter wird. Unsere Hundevereine und Hundeschulen müssen sich auch an diesem Umdenken beteiligen. Hundevereine gibt es zahlreich und das schon seit rund 100 Jahren. Hundeschulen hingegen kamen erst in den 1980 er Jahren zur Geltung. Derzeit dürfte es ca. 5000 Hundeschulen und rund 8 Millionen Hunde in Deutschland geben. Tendenziell ist in beiden Bereichen eine steigende Entwicklung erkennbar. Moderne Hundeschulen unterscheiden sich im Trainingsgeschehen ganz deutlich von Einrichtungen, die viele noch von „früher“ kennen.

In den Anfängen der ersten Hundeschulen waren im Training Funktionalität, Autorität und Dominanz die Kernmerkmale im Trainingsgeschehen. Mit körpersprachlicher Präsenz, lautstarken Kommandos und kompromisslosem Umgang wurden Hunde so trainiert, dass sie kaum anders konnten, als zu „funktionieren“. Dass dabei häufig der Begriff Angst durch Respekt ersetzt wurde, dürfte heute kaum jemanden wundern. Zumal es den Status „Familienhund“ früher ohnehin nicht gab. Hund in der Wohnung geschweige denn im Bett oder auf dem Sofa? Daran war kaum zu denken.

Es ist heute so, …

dass wir bei Hunden fast alle an einen „Familienangehörigen“ denken und auch deshalb eine enge emotionale Verbundenheit gegenüber unseren Vierbeinern verspüren. Dass hierdurch in der Folge alles etwas komplizierter wird, liegt auf der Hand. Und so ist es auch erklärbar, dass Hundetraining von damals mit dem Hundetraining von heute nicht mehr viel gemeinsam hat. Viele Hundehalter sind bemüht, alle „alten Zöpfe“ der Vergangenheit abzuschneiden und nach möglichst modernen, weichen und möglichst zwangfreien Methoden zu greifen.

Ein Bild, das übrigens Eltern auch noch aus der erzieherischen Revolution der 1960er Jahre kennen. Zwänge, Grenzen und Reglementierungen weitgehend vermeiden und stattdessen durch Liebe und Zuneigung – mit stress- und konfliktfeien Methoden und Strategien – einen ständig glücklichen Hund kreieren. Dieser kaum erfüllbare Wunsch zeigt wieder einmal die Neigung des Menschen, in Extremen zu leben. Hinzu kommt das Bedürfnis des Menschen, seinem Hund ein möglichst inhaltsreiches Leben zu gestalten.

Ein Bedürfnis mit Tücken, denn der Mensch scheint nicht zu wissen, dass die Tagesruhezeit eines Hundes bei rund 16-18 Stunden liegen sollte. Früher galten Hunde zurecht als unterfordert, heute sind unsere vierbeinigen Sozialpartner sehr häufig überfordert.

Der Hund im Hamsterrad

Sehr deutlich wird bei näherer Betrachtung unseres modernen Zusammenlebens mit Hunden, dass wir sie mit einer permanenten Einbindung in unseren Alltag tatsächlich überfordern. Unruhe, Nervosität und Launenhaftigkeit sind typische Merkmale überforderter Hunde. Und es scheinen immer mehr zu werden. Hinzu kommen vielfach erzieherische Versäumnisse, denn ein konsequentes NEIN umzusetzen, fällt vielen Zweibeinern deutlich schwerer als der Griff in die Leckerlitüte, der letztlich den „nicht gehorsamen“ Hund umstimmen soll.

Zumal es ja angeblich einfach nicht sein darf, dass wir unsere Interessen dem Hund durch autoritäres Handeln aufzwingen. Sehr viele verhaltensauffällige Hunde gelangen aber erst dann wieder zur Normalität im Verhalten, wenn der Zweibeiner umdenkt und erzieherische Elemente der Vergangenheit mit Elementen der modernen Hundeerziehung verbinden kann. Das nennt man dann übrigens fachlich „autoritativ“. NEIN durchsetzen, wenn das NEIN wichtig erscheint und dennoch dem Hund mit Liebe und Zuneigung begegnen.

Es zeigt sich in der Praxis immer wieder, dass autoritativ erzogene Hunde offensichtlich die höchste Lebensqualität vorweisen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Hunde lieben entspannte, ruhige und souveräne Menschen. Solche Menschen vermitteln Sicherheit und Verlässlichkeit. Der Mensch quasi als ruhiger und sicherer Hafen, an dem man gerne bereit ist, anzulegen. So gehören mittlerweile nicht umsonst sogenannte Stand-By-Übungen (gemeinsam durchgeführte Halte- und Ruheübungen) in die Trainingsplanung guter Hundeschulen.

Deutlich weniger Aktionismus und viel mehr ruhige und weiche „Worte“ stärken die Mensch-Hund-Beziehung und erhöhen nachweislich die Bindungsbereitschaft des Hundes gegenüber seinem Menschen. Gemeinsame Augenblicke einfach genießen und auch mal mit „Nichtstun“ soziale Wärme und Nähe geben und spüren. Mehrmals täglich kleine Auszeiten mit dem Hund genießen, dann kann auch das „Hamsterrad“ wieder genutzt werden.

Das schlechte Gewissen plagt den Hundebesitzer schnell, wenn mal aus Zeitgründen ein Spaziergang mit dem Vierbeiner weniger auf dem Programm steht. Kein schlechtes Gewissen hingegen scheinen Hundebesitzer zu haben, wenn sie ihre Hunde sechs bis acht Stunden täglich AKTIV in den Alltag einbinden. Neben Spaziergängen gibt es Rennspiele mit Hundekumpels, Ballspielen, Fahrradfahren, Einkaufsbummel, Hundeschulbesuche und vieles mehr.

Genau hier sollte das schlechte Gewissen aufkommen, denn wer täglich seinen Vierbeiner stundenlag aktiv hält, greift erheblich und vor allem negativ in dessen Organsystem ein. In Fachkreisen ist man sich einig, dass unsere Familienhunde einen Ruhebedarf (Schlafen/Dösen) von ca. 16-18 Stunden(!) am Tag haben. Von den übrig bleibenden 8 Stunden Wachphasen gehen 1 bis 2 Stunden in höhere geistige und oder körperliche Aktivität über. Die restlichen 5 bis 6 Stunden dienen dem sozialen Austausch mit den Familienmitgliedern. Zu diesem Austausch zählen Schmuse- und Streicheleinheiten, aber auch, und vor allem ganz einfach, das aktionsfreie soziale und vor allem gemütliche Zusammensein. Die Erfahrung zeigt in diesem Zusammenhang, dass die allermeisten sogenannten Problemhunde an enormen Ruhedefiziten leiden und damit eine hohe innere Unruhe, Launenhaftigkeit und stressbedingte Gereiztheit aufzeigen.

Besonders schlimm trifft es immer wieder Hunde aus dem Ausland.

Sie kommen nach Deutschland und werden dadurch ohnehin schon mit einer Vielzahl neuer und unbekannter Reize und damit auch Stressoren konfrontiert.  Obwohl der Ruhebedarf gerade bei diesen Hunden besonders hoch ist, wird vielfach der Versuch unternommen, den Hunden ein möglichst „schönes“ und vor allem abwechslungsfreies Leben zu bieten: „Der hat bestimmt so viel mitgemacht, jetzt werden wir ihm möglichst viel Gutes tun“! hört man dabei immer wieder. Dabei wäre das wirklich Gute, immer wieder an den Ruhebedarf dieser Hunde zu denken und ihn dann in ganz kleinen Schritten den neuen Reizen seiner für ihn unbekannten Welt auszusetzen. Qualität vor Quantität sollte hier die Devise lauten. Das Gehirn der meisten Hunde aus dem Ausland ist aufgrund der sozialen Prägung und durch den völlig anderen Lebensraum im Vergleich zu unseren Familienhunden mit anderen „Inhalten“ bestückt. Es benötigt viel Zeit und Geduld, die ungeheure Menge an völlig neuen Eindrücken zu erfassen, zu bewerten und letztlich im Gehirn auch neu anzulegen und zu festigen. Dazu brauchen diese Hunde vor allem eines: Ein hohes Maß an Ruhe! Fehlt diese Ruhe führt dies sehr schnell zur inneren Unruhe, Gereiztheit, Hektik und Nervosität.

Dienstag, 19.Februar 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Jack: OP erfolgreich ☺

Dienstag, 12.Februar 2019

Am vergangenen Freitag war Jacks erfolgreiche, aber ausgesprochen aufwändige OP. Unter anderem mussten die eingewachsenen  Nerven, welche die linke Pfote versorgen, in mühevoller Kleinarbeit freigelegt werden. Die Prognose insgesamt ist sehr gut. Jack darf für die nächsten drei Monate nur minimal bewegt werden und nicht zunehmen. Danach hat der Muskelaufbau im linken Bein oberste Priorität. Dafür wird die hervorragende Physiotherapeutin Sorge tragen, die Petra schon vor längerer Zeit für Jack gefunden hat. Durch die bisherige erstklassige Arbeit und Anleitung von Petra ist Jacks Karpal (Hand-)gelenk wieder beweglich, er hat keinerlei Verspannungen mehr im Rücken- und Nackenbereich!

Am Montag bei der Nachkontrolle beim „Haustierarzt“ wurde festgestellt, dass er leicht fiebert. Dienstag war das Fieber minimal runtergegangen, aber dafür stellte der Arzt fest, dass sich Flüssigkeit unter der Naht angesammelt hatte, welche durch das Anstechen mit einer Injektionsnadel jedoch abfließen konnte. In Absprache mit dem Operateur in Erftstadt wird Jack  auf ein anderes Antibiotikum umgestellt.

Petra erzählte zudem am Telefon voller Freude, dass Jack beim 2. Arztbesuch die linke Pfote gaaanz leicht aufgesetzt habe und auch der Arzt anmerkte, dass das Gangbild von Jack im Vergleich zum Vortag besser sei.

Ich lasse einfach mal die aktuellen Bilder (aufgenommen zwei Tage nach der OP) für sich sprechen:

 

 

 

 

 

 

Die Kosten -nur für die OP- belaufen sich auf gut 2500 €

 

Nachsorge und Nachbehandlung kommen noch hinzu. Petra freut sich wirklich über jeden, auch noch so kleinen Betrag, der ihr hilft, die Summe zu stemmen.

Dienstag, 12.Februar 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare