LETZTE NACHRICHTEN

Letzte Nachrichten von Thassos mit Update

Donnerstag, 19.November 2020

Hier kommen die letzten Nachrichten von Thassos, die wir durch Zufall bei Facebook gefunden haben. Seitdem wir seit Mai 2019 nicht mehr in der aktiven Hundevermittlung für den ACT tätig sind, werden wir leider über Neuigkeiten so gut wie nicht mehr informiert. Claudia hat seit einem Jahr kein Facebook und ich schaue auch nur alle paar Tage hinein.

Vinnie

Vinnie beim Spazierengehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die gute Nachricht zuerst. Vinnie wurde vermittelt! Er wurde im März 2019 geboren und kam mit seinen sechs Geschwistern zum ACT. Das Einzige, was man über diese Hunde weiß ist, das sie eine Deutsche Schäferhündin als Mutter haben.
In diesem Sommer geschah es, dass ein deutsches Paar bei Tanja vorbeischaute, um mit den Hunden aus dem Shelter spazieren zu gehen. Und dabei passierte es, dass sie sich in Vinnie verliebten. Dieser Wuschelhund war wirklich einzigartig, aber vorher sehr schwer auf Fotos zu präsentieren.
Es wird eine lange Heimfahrt nach Deutschland für Vinnie, die er per Auto zurücklegen wird. Aber er wird es besser haben als vier seiner Geschwister, die noch immer nicht vermittelt sind: Vienna, Verity, Vettel und Violet, die Sie sich gerne auf unserer Homepage unter „Zuhause gesucht“ ansehen können.

Jemand informierte Tanja, dass es da einen Hund mit einem großen Tumor am Gesäuge gäbe. Natürlich schaute Tanja sich diesen Hund sofort an. Der Besitzer meinte dazu, dass der Hund schon alt wäre und was er da schon tun könne.
Tanja überzeugte den Besitzer, ihr den Hund gegen eine Spende für die notwendige Operation zu übereignen. Nach der OP lebt Diana, wie die Hündin genannt wurde, jetzt erst einmal in Tanjas Garten und ist völlig überrascht so viel Platz zum Laufen und Herumschnüffeln zu haben, da sie vorher nur auf einem winzigen Grundstück lebte.

In den letzten Wochen gab es neben Diana noch weitere drei Neuzugänge beim ACT:
Albert, Bevy, und Carlos.
Albert ist ein Setter, der glücklicherweise bereits reserviert ist.  Über Bevy und Carlos haben wir keine Informationen. Diana haben wir ja oben bereits vorgestellt, haben aber auch über sie keine genauen Daten.

Update: Diana, die alte Hündin mit dem großen Tumor am Gesäuge, wurde inzwischen erfolgreich operiert. Tanja vom ACT sucht jetzt eine Pflegestelle auf Thassos, wo die Hündin ihren Lebensabend genießen kann.

Diana I

Diana II

 

Donnerstag, 19.November 2020 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Leonardo – nicht in eigener Sache, aber ein klein wenig eigennützig ☺

Sonntag, 1.November 2020

Nanu, was ist denn das für eine Überschrift? Ich werde es versuchen zu erklären ☺

Amern … der Ort in dem wir wohnen und gleichzeitig der Ort, an dem wir für uns lange nichts mehr gefunden haben, wo man abends mal gemütlich ein Glas Wein zu einem guten Essen trinken kann.

Wir, Klaus und ich, haben schon Ende 2019 aber etwas entdeckt, in dem es nicht nur gutes Essen gibt, sondern wo man dieses Essen zudem in gemütlicher, ja fast familiärer Atmosphäre genießen kann. Hervorragende Pizzen, erstklassige Pasta und liebevoll zubereitete Salate !!

Die Rede ist von:

Zu finden in 41366 Schwalmtal – Amern auf der Hauptstraße 42.

Wie so viele gastronomische Betriebe schon im Frühjahr vom ersten Lockdown betroffen und jetzt wieder.  Wenigstens darf diesmal der Liefer- und Abholservice aufrecht erhalten werden.

Und da setzt unser Wunsch an: Da Klaus und ich nicht nur während des Lockdowns das Essen von Leonardo zuhause genießen möchten, sondern auch danach -wann auch immer das dank Covid-19 sein mag- innerhalb unseres Wohnortes eine Zuflucht finden, möchten wir alle Leser unserer Homepage (sofern sie nicht zu weit weg wohnen 😀 ) bitten, die Inhaber dieser genialen Pizzeria während des Lockdowns zu unterstützen. Bestellt, probiert aus, Sonderwünsche werden erfüllt und der Lieferservice bringt Euch Euer Essen kostenlos bis vor die Haustüre. Lasst nicht zu, dass noch mehr Existenzen durch dieses Virus (nein, eigentlich durch das Fehlverhalten von Menschen 🙁 ) vernichtet werden.

Hier die Speisekarte:

Wir können vorbehaltlos ALLES empfehlen! Für jeden Geschmack ist etwas dabei 🙂

 

 

Öffnungszeiten sind:

Montag bis Sonntag von 17.00 – 22.00 Uhr

Mittwoch ist Ruhetag !

 

 

P.S.: Nein 🙂 wir haben durch diesen Beitrag keine Vergünstigungen. Es ist unser Danke für nette, gemütliche Abende in diesem Familienbetrieb ♥

Sonntag, 1.November 2020 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

Mein runder Geburtstag: 77

Samstag, 24.Oktober 2020

Hätte mir jemand vor 50 Jahren prophezeit, dass ich in diesem Monat (mindestens) 77 Jahre alt werde, hätte ich ihn ausgelacht. Denn 1970, so mit 27 Jahren, da lebte ich noch ziemlich wild und frei. Die Zeit war einfach so und ich war mittendrin.

Als ich 30 Jahre alt wurde, war es eine Katastrophe. Ich hatte das Gefühl, ich müsse endlich erwachsen werden. Kein Trampen mehr mit zerschlissenen Turnschuhen (einmal sogar barfuß) am Wochenende  an die holländische Küste, obwohl man ein Auto zu Hause vor der Tür stehen hatte.
Ja, Leute, es war damals die Zeit, als die Beatles noch mit Anzug und Krawatte auftraten und jeder, der die Haare länger trug, wurde nicht nur von der BLÖD-Zeitung als langhaariger Affe und Gammler beschimpft. „Lasst Bauarbeiter ruhig schaffen! Kein Geld für langbehaarte Affen!“
Nach drei Monaten erst merkte ich, dass das Leben doch weiter ging und niemand „Opa“ hinter mir her rief. Der 40. und auch der 50. Geburtstag waren seltsamerweise alle nicht so schlimm.
Gut – den 50. Geburtstag erlebte ich bei Sif Fatima in der algerischen Sahara. Ein sagenumwobener Ort, der damals, es gab noch keine Navigationsgeräte, in einem Dünenkessel äußerst schwer zu finden war.
Mittags war ich in einer langen sandigen Steigung stecken geblieben und ich musste mich Meter für Meter bei 42 Grad Hitze mit Sandblechen voran arbeiten.
Ich weiß noch, dass ich abends eine Dose Bier trank und dann todmüde eingeschlafen bin. Nein – es gab keine Zeit zu sinnieren, dass man jetzt die 50 überschritten hatte.

Jetzt also 77 und hier und da fehlen doch schon einige frühere Freunde. Auch zwickt es mal im Rücken, mal in der Hüfte oder im Knie.
Aber insgesamt gesehen bin ich doch noch recht munter. Okay, man wird schneller müde und bei einem Blick in den Spiegel fragt man sich schon „Das bin ich jetzt? Sehe ich jetzt wirklich so aus?“
Aber ich habe gelernt, das jetzt zu akzeptieren und den mir eigentlich unbekannten Mann im Spiegel wohlwollend zu betrachten.

Meine Geburtstagsfeier verbrachte ich, der Tradition gemäß, am Vorabend mit meiner Frau. Immer am Vorabend! Sie feiern Weihnachten doch sicher auch am Vorabend! Na also! Wir waren dieses Mal im Fuji in MG-Rheydt.
Am eigentlichen Geburtstag hatte ich mir gewünscht mit den Kindern ( drei von Claudia, eines von mir) den Griechen im Krefelder Großmarkt zu besuchen. Ich find es da einfach authentisch wie in einer echten griechischen Taverne, ganz ohne diese antiken Gipsfiguren und künstliche Weinreben aus Plastik. Prima Atmosphäre, gutes Essen, gute Stimmung! Apropos gute Stimmung: Natürlich gab’s auch genug Retsina und Ouzo!

Und da wurden dann natürlich auch einige Erinnerungsfotos geschossen.

Links: Kalea, Samira und ich. Rechts Katja, Kilian, dahinter Claudia

Von links: Kalea, Samira, ich und Claudia

mit Claudia

 

 

 

Kalea, Samira, ich und Claudia

Samira und ich

Kalea und Samira

Samira, ich und Claudia

Samstag, 24.Oktober 2020 LETZTE NACHRICHTEN 4 Comments

Wir haben fertig

Freitag, 16.Oktober 2020

Das Badezimmer und unsere „Rumpelkammer“ sind fertig. In der Rumpelkammer lagerten seit vielen Jahren all die Dinge, die ich bei meinen Expeditionen brauchte. Alles für’s Auto, von der kleinsten Ersatzsicherung bis zu Diesel- und Wasserkanistern inkl. Zurrgurten, Transportboxen, Ersatzreifen und Schläuche, ein Hi-Lift, Abschleppseile und und und. Alles wurde jetzt kritisch von mir und Claudia begutachtet. Wir hatten ja alles ausräumen müssen, damit dieses komische Abluftrohr zum Dach hinaus geführt werden konnte.
Vieles habe ich jetzt inzwischen verkauft. Von manchem konnte ich mich einfach nicht trennen. Nein – es waren zu viele Erinnerungen an abenteuerliche Fahrten durch Afrika, die Sahara, dabei.
Ich kann mich nur schlecht von diesen Erinnerungsstücken trennen.
Ein paar Fotos, wie das jetzt hier aussieht:

Der linke Teil der Kammer, in der bisher hauptsächlich meine Ausrüstungsstücke lagerten.

Der rechte Teil der Kammer mit der großen Alu-Expeditionskiste (es gab noch drei kleinere)

Stunden später sah es aber im Inneren schon wieder ganz anders aus.

Und so sieht es jetzt im Bad aus, wobei der Heizkörper wegen Roststellen noch ausgetauscht wird

 

 

Die neue Therme, umbaut mit den neuen Schränkchen.
Dusche und Badewanne (nicht im Bild) blieben unverändert.

 

Vielleicht sollte ich bemerken, dass Claudia das Loch in der Hauswand, welches durch das alten Abluftrohr entstanden war, fachmännisch/fachfrauisch neu gefüllt und verklinkert hat.

 

 

Freitag, 16.Oktober 2020 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

A1 – Ein Weiterhin war nicht mehr möglich!

Sonntag, 27.September 2020

Es fing vor ca. fünf Jahren ganz harmlos an. Plötzlich wurde es im Haus kalt und wir stellten fest, die Heizung funktioniert nicht. Fehlermeldung A1.
Ich muss hier einfügen, wir wohnen abseits im Wald und heizen mit Flüssiggas. Der Tank steht draußen im Garten.
Also A1 ! Was bedeutet das? Allgemeiner Fehler – kein Gas kommt in der Therme an! Man drückt auf RESET und das Gerät arbeitet wieder. Also doch kein Problem?

Badezimmer mit alter Therme nach Abbau der Badezimmerschränke und geöffneter Verkleidung der Rohre (Abfluss und Frischwasser)

Es passierte immer mal wieder und wir fragten den Heizungsinstallateur unseres Vertrauen, ob der sich die Sache mal ansehen könne. Er kam, sah, wackelte mit dem Kopf und behauptete A1 könne alles Mögliche bedeuten. Er dreht an ein paar Schrauben und verschwand wieder. Drei Tage später kam eine Rechnung.
Doch Monat für Monat passierte das Gleiche immer wieder. A1 – Heizung aus!
Der nächste Heizungsmonteur kam, sah das Gerät bedeutungsvoll an und erklärte uns, dass die Firma RAPIDO pleite wäre und es, bis auf einige Reste, keine Ersatzteile mehr gäbe.
Das beruhigte uns natürlich ungemein.
Er sah sich dann das Gerät an, wackelte dann auch bedenklich mit dem Kopf, dreht an einigen Schrauben und verschwand wieder. Nach 2-3 Tagen kam eine Rechnung.
Das wiederholte sich mehrere Male. Tatsächlich wurden auch einige dieser so seltenen Ersatzteile ohne großen Erfolg ausgetauscht.
Der Winter 2018 begann und unsere Heizung fiel regelmäßig einmal täglich aus. Wir gewöhnten uns an, beim Gang zur Toilette gleichzeitig die Therme zu kontrollieren, ob uns wieder A1 gehässig anblinkte.
Der Winter verging, der heiße Sommer 2019 kam und die Sorgen wegen A1 verflogen. Aber der Sommer ging vorbei und der Herbst 2019 begann. Zwei verschiedene Heizungsmonteure machten sich wieder nacheinander auf Fehlersuche, säuberten das Gerät und verstellten ein paar Schrauben.
Der Erfolg: A1 trat immer häufiger auf und der Winter 2019/2020 wurde für uns zur Katastrophe. Bis zu 9x täglich fiel die Heizung aus. Wobei tagsüber ja nicht das Problem war. Wenn sie aber, was meistens der Fall war, auch nachts ausfiel, war es morgens ungemütlich kalt im Haus. Wir froren sehr oft und uns rettete nur unser Kamin, den wir mit dem Holz der Katastrophenstürme versorgten.

Ausgeräumte Sachen aus der Abstellkammer. NICHT im Bild zu sehen sind 10 Wasserkanister, 5 Armeekanister (á 20l) und die Badezimmerregale, -schränke.

Es wurde Sommer und die Therme hatte etwas Neues gefunden, um uns zu terrorisieren. Mitten im Duschvorgang fiel plötzlich das Warmwasser aus und es strömte kaltes (13 Grad !)Brunnenwasser aus dem Hahn. Nein – da wir so abseits wohnen, sind wir nicht an die kommunale Wasserversorgung angeschlossen.
Jetzt war der Punkt erreicht, wo wir Nägel mit Köpfen machen mussten.
Noch einmal durften sich drei Heizungsfirmen an unserer Therme versuchen. Erfolg: NULL! Das Lustige war, dass jeder Monteur beim Verlassen des Hauses glaubte, die Heizung repariert zu haben.
Wir ließen drei Kostenvoranschläge  machen ………….. und beauftragten dann die teuerste Firma mit der Durchführung, eine neue Therme zu installieren. Diese Firma schien uns  einfach die Seriöseste zu sein und wir wollten jetzt endlich auf Nummer Sicher gehen.
Bereut haben wir es im Nachhinein nicht, ganz im Gegenteil! Die Rechnung lag letzten Endes 1000 Euro unter dem Kostenvoranschlag und damit ähnlich hoch wie die der beiden anderen Firmen.
1 1/2 Tage hat der Aus – und Einbau der neuen Therme (von der Firma WEISHAUPT) durch den sympathischen und zuverlässigen Monteur der Firma BHG  -auch unser Flüssiggaslieferant – gedauert.
Natürlich hatten wir gewisse Vorarbeiten bereits durchgeführt und auch die Nacharbeiten halten uns noch in Atem. Von der Therme musste ein Ablaufrohr nach unten in das häusliche Abwasserrohr geleitet werden und nach oben ein neues Abluftrohr, welches noch einen Raum über dem Bad durchqueren musste, bevor es jetzt aus dem Dach herausschaut.

Die neue Therme kurz vor Fertigstellung

Das alte Abluftrohr durch die Außenmauer war nicht mehr erlaubt und wir mussten das Rohr entfernen, den Hohlraum in der Mauer ausfüllen und von außen einen Klinker einsetzen.
Jetzt sind wir dabei neue Regale im Bad und im Raum über dem Bad aufzubauen und alle Sachen zu sortieren und neu einzuräumen.
Der Winter kann kommen!

 

Fertig 🙂 Regale und Schränke fehlen aber noch !

Sonntag, 27.September 2020 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Immer etwas Neues

Montag, 7.September 2020

Zehn Tage lang kein Computer verfügbar! Nach mehr als sieben Jahren verabschiedete sich plötzlich unser Rechner und ließ nicht nur sich selbst, sondern auch uns, verwirrt zurück.
Es half nichts, ein neuer Rechner musste her und dann das Schlimmste: Die Daten der alten Festplatte auf das neue Gerät zu übertragen, soweit diese überhaupt noch vorhanden sind. Natürlich hatten wir oft davon gesprochen, die Daten auf einer externen Festplatte zu speichern, aber es wurde immer wieder verschoben. Alle Bilder, alle Erinnerungen, aber auch alle wichtige Daten konnten so plötzlich weg sein.
Aber wir hatten Glück! Außer den Lesezeichen und dem Email-Adressbuch war noch alles vorhanden. Und das Fehlende sammelt man jetzt, wie ein Eichhörnchen die Nüsse, wieder zusammen.

Ist inzwischen viel passiert? Eigentlich nicht. Dass Tanja vom ACT  auf Thassos ihr Haus verkaufen will, weil es ihr nach dem Tod von Joop zu groß ist, tangiert uns ja weniger. Eher kommt der Gedanke auf: Wird sie die Arbeit mit den Hunden und Katzen weiterführen können?
Wenn sie ein neues Haus auf Thassos kaufen will, was der Fall  ist, wird das Haus in der Nähe des Hundegeheges sein? Oder wird jemand Anderes die Arbeit weiterführen?

Vor ein paar Tagen rief eine Dame an, die bereits vor zehn Jahren einen Hund von mir bekommen hat. Sie wollte sich einen zweiten Hund zulegen. Ihr jetziger Hund ist schon etwas sehr faul und bequem geworden und sie hofft, dass er wieder munterer wird, wenn ein jüngerer Hund da ist. Sie stellt nämlich fest, dass ihr Hund regelrecht aufblüht, wenn er auf der Hundewiese mit anderen Hunden spielt. Zu Hause liegt er nur im Körbchen.
Ich habe sie auf unsere Homepage verwiesen, aber da sie unbedingt einen weiblichen Hund haben möchte, schränkt das das Angebot schon ziemlich ein. Ansonsten hätte ich ihr Kostaki empfohlen.
Aber es sind insgesamt nur noch neun Hunde beim ACT.
Ich frage mich tatsächlich, wo sind die vielen Welpen geblieben, die sonst immer im Frühjahr, Sommer und Herbst gefunden wurden, wo die Streuner, die sonst immer ganzjährig aufgegriffen wurden?
Ich verstehe es selbst nicht. Erzähle mir niemand, die Besitzer der Hunde auf Thassos lassen jetzt alle ihre Hunde kastrieren, besonders da viele noch der Mär anhängen, die Hündin müsse erst einmal geworfen haben, um überhaupt kastriert werden zu dürfen. Wo sind dann die Welpen? Vielleicht möchte ich es gar nicht so genau wissen.

Als Letztes: Yanna, die Hündin mit der für uns alles angefangen hatte, wurde am 23.August 16 1/2 Jahre alt. Vor zweieinhalb Jahren war der Tierarzt schon bestellt, um sie zu erlösen, als Yanna  Blutlachen erbrach.
Dank einer sehr intensiven Behandlung durch Claudia, konnte sie aber noch gerettet werden und dankt es uns jetzt mit einer für ihr Alter erstaunlichen Beweglichkeit.

Liebe Grüße von uns an alle, die diese Seite noch immer lesen. 🙂

 

Montag, 7.September 2020 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

Hallo – ich bin Kostaki!

Donnerstag, 13.August 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Richtig Kostaki und nicht Souvlaki oder Sirtaki, wie Deutsche mich einmal nannten, weil sie meinen Namen nicht behalten konnten. Wann ich geboren wurde, weiß ich nicht so genau. Später hat ein Tierarzt gesagt, dass es so um den 10. Mai 2018 gewesen sein muss. Das hat er festgestellt, nachdem ich im September 2018 auf der Straße von Panagia/Thassos gefunden wurde. Ich kann mich nur sehr schwach daran erinnern, dass ich mehrere Wochen in einem Haus und einem Garten leben durfte und sogar ein Halsband bekam. Eines Tages setzte sich mein Besitzer mit mir in ein Auto und fuhr um die halbe Insel. Schön, dachte, ein echt interessanter Ausflug. Ich durfte dann aussteigen und etwas herumschnüffeln. Aber ehe ich mich versah, gab mein Besitzer Gas und verschwand.
Weil ich kaum etwas zu essen fand, magerte ich mehr und mehr ab. Ich muss da so vier Monate alt gewesen sein. Glücklicherweise erbarmten sich liebe Menschen meiner und brachten mich zum ACT. Dort wurde ich aufgepäppelt und bekam die notwendige medizinische Hilfe. Im November 2018 wurde mir gesagt, ich sei rundum gesund, gechipt und geimpft und könnte jetzt zu meiner Familie fliegen. Sie können sich sicher vorstellen, dass ich schon ganz gespannt war, wo es hingehen würde.
Ich war so glücklich, dass ich alle Menschen schwanzwedelnd begrüßte. Auch mit anderen Hunden , mit Katzen und Kindern, hatte ich nie Probleme.
Es kam der Winter, der Frühling, der Sommer, der Herbst und wieder der Winter und ich saß noch immer im Gehege beim ACT. So viele andere Hunde wurden vermittelt und gingen auf die große Reise. Für mich hat sich niemand interessiert.
Doch im Frühjahr 2020 hieß es endlich, Kostaki, eine Familie aus Österreich interessiert sich für Dich und Du wirst bald über das Mittelmehr fliegen. Ich hörte, dass ein Flugpate bzw. eine Flugpatin gesucht wurde, die mich nach München oder Wien begleiten würde.
Mann, war ich aufgeregt. Klar, allein mit dem Fluzeug hätte ich das nie hingekriegt, deshalb brauchte ich ja Begleitung.
Wieder vergingen Wochen und Monate und nichts passierte. Eine Krankheit namens Corona kam und es flogen keine Flugzeuge mehr.  Dann kam der Tag, dass man mir sagte, die Familie aus Österreich ist doch nicht die Richtige für Dich. Wir müssen jemand Neues für Dich suchen.
Jetzt bin ich bei Menschen, die mein Gehege besuchen, scheu geworden. Mit Begeisterung begrüße ich Tanja, die Chefin vom ACT, aber anderen Menschen gegenüber bleibe ich jetzt reserviert. Bin wohl zu oft enttäuscht worden.
Ich denke, dass die richtigen Menschen das verstehen und warten können, bis ich ihnen wieder vertrauen kann. Tipp: Leckerlis usw. 😀

Ach ja, hier habe ich noch zwei Jugendaufnahmen von mir im Alter von vier Monaten.

Donnerstag, 13.August 2020 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Juuhuuu :-)

Dienstag, 4.August 2020

Warum diese Freude? Schnell erklärt: Der Hund des Monats März, den wir auf dieser Seite vorgestellt hatten, musste zwar fünf Monate auf sein neues Zuhause warten, aber was sind schon fünf Monate (und natürlich die Zeit -knapp 2 Jahre- vorher, die er schon beim ACT wartet), wenn man dann in ein tolles Zuhause kommt?

Alles, was Yannick braucht, wird er bei dieser Familie finden: Für die Leser unserer Homepage ist die Familie T. keine Unbekannte: Hat sie doch vom ACT bereits zwei Hunde…Zeus (vorm. Floris) und Noah 🙂 Neben den beiden gibt es auch noch die Hündinnen Tiffy und Biene.

Hundeerfahrung und -gesellschaft, (hunde-)sportlich aktiv, viele Schmuseeinheiten…alles was Yannick für ein glückliches Leben braucht.

Am 16. August wird Yannick seine Reise ins ferne Deutschland antreten 🙂

Dienstag, 4.August 2020 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Es ist vollbracht :-)

Montag, 20.Juli 2020

Am 14. Juli war es soweit: Die ersehnte zweite Operation (diesmal der linken Hüfte) stand für mich an. Nachdem die erste OP am 20. Mai den gewünschten Erfolg gebracht hatte, konnte ich den zweiten Aufenthalt im Krankenhaus kaum erwarten.

14. Juli 2020

Auch dieses Mal lief es hervorragend. Dank eines Medikaments gegen Übelkeit, noch während der Narkose, war auch das Aufwachen nicht so schlimm wie bei der ersten OP 🙂

Und das Laufen an Unterarmgehstützen klappt dieses Mal besser 😀

Die Erklärung für die starken Schmerzen auf der linken Seite gab es frühmorgens am Tag nach der OP, als der Operateur vor meinem Bett stand und sich nach meinem Befinden erkundigte: Durch die lange Fehl- bzw. gar nicht stattgefundene -behandlung (siehe auch Bericht zum Thema D-Arzt) nach dem Unfall, welcher den gerissenen Knorpel in den Hüften verursacht hat, konnte sich im Knorpel auf der linken Seite bereits Kalk bilden. Jedem, der sich darunter nichts vorstellen kann, rate ich, sich ein Bild eines Getriebes vorzustellen, in dem sich Sand befindet. Das Getriebe nutzt sich vermehrt ab und läuft unrund. Den passenden Schmerz dazu brauche ich eher nicht beschreiben, oder? 😐

Positiv an der ganzen Sache ist jedoch, dass der Arzt mir sagte, dass ich jetzt nach der Operation damit durchaus 20 Jahre leben kann, ohne dass man an eine künstliche Hüfte denken muss. Hüftbelastende Sportarten sind mir untersagt. Aber meine aktiven Zeiten im Squash, Reiten und Laufen sind zum Teil schon Jahrzehnte her. Fahrradfahren und Schwimmen sind angesagt. Gut, Rad fahren liegt mir sowieso und schwimmen…hmmm… Rettungsschwimmerin wie früher werde ich mit Sicherheit nicht mehr werden, aber mal schauen.

Eine ambulante Reha-Maßnahme wurde noch durch den Sozialdienst im Krankenhaus beantragt. Genehmigung steht noch aus.

Die erste Nacht zu Hause war eine Traum (nunja…lassen wir die im Krankenhaus mal außen vor…furchtbar): Seit so vielen Monaten die erste Nacht ohne Schmerzen, ohne halbstündliches wach werden und nicht wieder einschlafen können.

Noch stehe ich unter dem Einfluss von Schmerzmedikamenten. Einnahme alle acht Stunden (hatte ich aber vor der Operation auch, ohne dass sie wirklich Wirkung zeigten), aber die werden nach und nach reduziert. Die Krücken darf ich ab ca. Mittwoch weglassen. Durch Physiotherapie und die Reha-Maßnahme erhoffe ich mir auch eine deutliche Verbesserung der Verspannungen, die aufgrund der Schonhaltung und vollkommen aus dem Ruder gelaufenen Körperstatik, entstanden sind.

Drückt mir einfach die Daumen! 🙂

 

 

 

 

Montag, 20.Juli 2020 LETZTE NACHRICHTEN 3 Comments

Eine Thassos-Erinnerung!

Montag, 29.Juni 2020

2004 haben meine verstorbene Frau Gabi, Tochter Samira und ich unsere Hündin Yanna von Thassos mitgebracht. Aber nicht nur sie, sondern auch einige Samenschoten von -uns bis dato- unbekannten Bäumen unten am Hafen von Limenaria. Meines Erachtens war es damals Anfang Juni und diese Bäume standen teilweise in Blüte.
Wir waren von den Bäumen begeistert, und da diese Baumart die Früchte (35 cm lange Schoten) bis ins nächste Jahr trägt, mussten wir nur ein bisschen springen, um einige dieser Schoten pflücken zu können.

Mit unserem Welpen Yanna und den Samen der Bäume traten wir dann Wochen später den Rückflug nach Deutschland an.
Natürlich waren wir uns nicht sicher, ob diese Erinnerung an Thassos hier am Niederrhein wachsen würde. Aber sie tat es.
Dieser Baum ist jetzt also 16 Jahre alt. Vor vier Jahren bildeten sich die ersten Blüten. Wir waren begeistert.

2012 flog ich mit Claudia das erste Mal nach Thassos. Diesmal ohne Samira, die mit 19 Jahren schon ihre eigenen Wege ging. Natürlich brachten wir auch von diesem Urlaub einige Samenschoten mit. Inzwischen wussten wir, dass man diese Bäume als Catalpas bezeichnet. Sie gehören zu den Trompetenbaumgewächsen. Der wissenschaftliche Name des Exemplars, welches in unserem Garten so prächtig wächst, lautet: Catalpa bignonioides 🙂

Und auch dieses Mal klappte es mit der Anzucht. Acht Jahre ist jetzt diese Catalpa alt. Natürlich bildet sie noch keine Blüten, aber wir sind sicher, dass das nur eine Frage der Zeit ist.

Im letzten Jahr haben wir von unserer „alten“ Catalpa Samenschoten gesammelt und in diesem Frühjahr einige Bäumchen angezogen. Zumindest haben wir es versucht und es hat teilweise geklappt. Nur teilweise? Ja! Blattläuse hatten die zarten Pflänzchen (ich weigere mich, sie schon Bäumchen zu nennen) befallen und wir benutzten ein natürliches Mittel, um diese zu entfernen. Aber die kleinen Catalpas nahmen es uns trotzdem übel und einige verkümmerten.
Aber was soll’s! Wir wollen ja auch nicht das ganze Grundstück mit diese Bäumchen bepflanzen.
Nach zwei Monaten und unserem Anti-Blattlaus Programm sieht das kleine Bäumchen/Pflänzchen so aus:

 

 

 

P.S.
Und wenn Sie nach Yanna fragen: Sie existiert auch noch. Im August wird sie 16 1/2 Jahre alt. Yanna lebt seit 3 Jahren freiwillig, im Sommer wie im Winter, draußen in ihren zwei Hundehütten. Bei der großen Hitze in den letzten Jahren litt sie sehr unter ihrem dicken Fell und der Unterwolle. Deshalb zogen wir dieses Jahr eine neue „Frisur“ in Erwägung: Die Hundefriseurin freute sich über die sehr ruhige und entspannte alte Dame und – tatsächlich – Yanna, unser „Nackthund“, lebte richtig wieder auf.

Montag, 29.Juni 2020 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments