LETZTE NACHRICHTEN

Muss Louey ins Tierheim?

Montag, 18.März 2019

Ein Hund, den wir vermittelt haben, musste noch nie ins Tierheim. Immer fanden wir einen Weg, einen Rückläufer schnell wieder zu vermitteln. Aber dieses Mal sieht es übel aus. Wir wissen nicht mehr, wohin mit Louey. Seine alten Besitzer mussten ihn nach zehn Jahren abgeben, da sie körperlich nicht mehr in der Lage waren, mit Louey die Wohnung zu verlassen. Die letzten Wochen waren es Nachbarn, die sich des Hundes erbarmt hatten. Aber das konnte nicht lange gut gehen.
Von uns an eine Dame vermittelt, die vor einem Jahr ihren Mann und im November ihren Hund verlor und sich sehr einsam fühlte, klappte leider auch nicht. Obwohl Louey zehn Jahre alt ist, hat er einen Bewegungsdrang wie ein etwa dreijähriger Hund. Bei einem der letzten Spaziergänge startete er durch, als er ein Eichhörnchen erblickte. Sein Frachen stürzte und konnte nur mit Hilfe eines Radfahrers, der zufällig vorbei kam, wieder aufstehen. Seitdem hat sie starke Schmerzen im Hüftbereich, die bis ins Bein ausstrahlen.
Damit sieht sie sich nicht mehr in der Lage für Louey zu sorgen.
Wir selbst können Louey nicht aufnehmen. Unsere drei Hunde sind schon  genug Belastung für uns. Vier – nein, das geht nicht mehr.
Wenn es keine Hilfe gibt, muss Louey ins Tierheim, was für uns eine schreckliche Vorstellung ist.
Kann jemand Louey ein Zuhause geben bzw. kennt jemand jemanden, der Louey nehmen würde???

Montag, 18.März 2019 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

Eine traurige Geschichte mit vorläufigem Happy End

Montag, 11.März 2019

Es war Samstagabend, als der Anruf kam. Ein Paar, das sich schon vor einem Jahr bei uns gemeldet hatte, war in der Leitung. Ich ahnte, was kommen würde, denn es hatte sich schon vor einem Jahr abgezeichnet, dass es für sie unmöglich sein würde, den Hund Louey  noch zu behalten.

Louey als Welpe

Louey heute

Und jetzt war der Ernstfall eingetreten. Der Mann kann sich nur noch mit einem Rollstuhl bewegen und seine Frau nur noch in winzigen Trippelschritten, weil bei einem Sturz ein Rückenwirbel gebrochen ist. Louey selbst wurde in den letzten Wochen nur noch von mitleidigen Nachbarn spazieren geführt.
Der kleine Rüde wurde um den 1. Mai 2009 herum geboren und kam schon Mitte Juni zu uns. Nein, den ACT gab es damals noch nicht und wir fanden es äußerst unverantwortlich, so einen kleinen Welpen per Flugpaten zu schicken.
Aber innerhalb einer knappen Woche fanden wir ein Paar, das sich des Kleinen (Nr.76/2009) annahm. Das war 2009.
Jetzt, fast 10 Jahre später, konnte Louey nicht mehr tiergerecht leben und versorgt werden und man wandte sich an uns und bat um Hilfe. Was tun? Eines wussten wir: Ins Tierheim wird der Kleine nicht wandern.
Da fiel uns ein, dass ja eine einzelne Dame auf Nora wartet und es noch nicht absehbar ist, wann diese kommen wird. Kann Louey da ein paar Wochen bleiben oder sogar für immer anstelle von Nora?
Diese Frage wird erst in den nächsten Wochen beantwortet werden können. Auf jeden Fall holten wir Louey am Sonntagvormittag bei seinen alten Besitzern ab, was natürlich nicht ohne Tränen vonstatten ging. Begreiflicherweise, wenn man einen Hund zehn Jahre in der Familie hatte.
Ohne zu uns zurückzufahren, fuhren wir schnurstracks direkt zu Loueys (vorläufigem) Heim. Interessiert durchstreifte er die Wohnung und machte es sich dann auf dem Sofa gemütlich. Das schien in seiner alten Wohnung erlaubt zu sein. Uns erschien es, dass er sich da sehr wohl fühlte. Und für ihn wird es endlich wieder richtige Spaziergänge geben, die er ja gar nicht mehr kennt.
Die erste Nacht verlief ruhig und auch der darauffolgende Tag  war äußerst positiv. Wir warten jetzt gespannt, wie sich das weiterentwickelt. 🙂

Montag, 11.März 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Still ruht der See……………………

Montag, 4.März 2019

………………………nur über den Wipfeln ist keine Ruhe, da hier am sogenannten Rosenmontag ein Sturm tobt. Ach, traurig macht mich das nicht gerade. Einerseits kann ich mit Karnevalstrubel nichts anfangen, andererseits liebe ich das Rauschen der Bäume rings um uns im Sturm. Bitte nur nicht noch einmal so wie am 18. Januar 2017 der Sturm Friederike oder der Tornado am 16. Mai im gleichen Jahr.
Wie viele Menschen wissen eigentlich noch, dass dieses Karneval der Auftakt zu weiteren religiösen Festen ist? Noch einmal die Sau rauslassen, bevor einen dann ab Aschermittwoch die christlich geprägte Fastenzeit in den Klauen hält. Zumindest war das die ursprüngliche Idee.
Ich werde mir auch ein Fastenziel vornehmen. In den 40 Tagen bis Ostern werde ich nicht rauchen! – Ich denke, dass ich das schaffen werde, da ich seit mindestens 40 Jahren nicht mehr rauche. 😉

Da ich nur eine neue Nachricht bekommen habe, aber eine sehr, sehr erfreuliche, setze ich heute einmal drei sehr schöne Fotos hier in den Blog und zwar von Uzi, Luna, Lucky und Youri. Die so gute Nachricht ist die, dass es weiter aufwärts geht mit Jack. Sein verletztes Bein, welches ja neu von einem Spezialisten operiert wurde, setzt er wieder gerade auf, und ab und zu belastet er auch schon die Pfote. Natürlich soll er das noch nicht zu oft und zu lange machen.
Niedlich, aber ein Beweis für die gute Heilung: Er will nicht mehr in seinem Bollerwagen gefahren werden, er will selbst ……!

Luna & Lucky

Luna & Youri, kaum zu glauben, aber es sind Geschwister 🙂

Chico (vorher Uzi) im Vordergrund

 

Montag, 4.März 2019 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

Gibt es etwas Neues?

Sonntag, 24.Februar 2019

Eine erfreuliche Nachricht und zwei unerfreuliche Nachrichten.
Fangen wir mit der erfreulichen Nachricht an. Jack, unserem Hund mit dem gebrochenen Bein, geht es nach seiner Operation immer besser.  Es ist ja eigentlich die dritte Operation. Zuerst die vermurkste OP in Griechenland und dann die nächste OP in der Tierklinik in Echt bei Roermond. Als man dort jetzt feststellte, dass der Marknagel im operierten Bein mittig gebrochen war, sah man nur noch die Möglichkeit einer Amputation. Einen Vorderlauf amputieren ist nicht so angenehm, da auf den Vorderläufen zwei Drittel des Gewichtes liegt.
Da erhielt die Besitzerin von Jack einen Tipp: In Erftstadt gäbe es einen Spezialisten für solche kniffligen Fälle. Sie packte ihren Jack ein und besuchte diesen Arzt. Nach mehreren Untersuchungen gab er grünes Licht für eine OP. Sie sollte 2500 Euro kosten…….! Eigentlich war ich skeptisch, konnte es mir kaum vorstellen, dass da noch etwas repariert werden kann. Jack war nach seiner OP in Echt ein halbes Jahr bei uns, mit täglicher Physiotherapie und allem  Drumunddran.  Die OP wurde dann tatsächlich durchgeführt und es sieht jeden Tag besser. Das Bein ist tatsächlich wieder gerade und auch die Pfote kann Jack schon ein kleines bisschen aufsetzen. Er darf nur eine kurze Zeit laufen, damit nichts überbelastet wird.
Mit Tränen des Glücks verfolgt Jacks Frauchen den Heilungsprozess und wenn sie telefonisch Claudia darüber informiert, hat auch meine Frau feuchte Augen.
Sicher werden wir Jack bald mal wieder vorstellen.

Weniger gut läuft es mit Koshka, die eigentlich Janna hieß, aber von uns umbenannt werden musste, da wir ja schon eine Yanna im Haus haben. Das Herrchen von Koshka ist sehr unglücklich gestürzt und dadurch sind seine Kniegelenke arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Da ist nichts mehr mit Radfahren etc. Jetzt ist die einjährige Koshka natürlich nicht ausgelastet und stellt in der Wohnung einiges dumme Zeug an.

Das nächste Problem ist Nora. Nora sitzt auf Thassos, ist schon vermittelt und wartet auf einen Flugpaten oder eine Flugpatin, der/die die Hündin nach Düsseldorf bringt. In Mönchengladbach wird sie von ihrem neuen Frauchen sehnsuchtsvoll erwartet. Warum diese Nora so sehnsuchtsvoll erwartet? Weil der Ehepartner verstorben ist und Macko, ihr gemeinsamer Hund (er wurde auch von mir in 2010 vermittelt) jetzt auch über die Regenbogenbrücke ging, ist sie völlig allein in der Wohnung und das hält sie kaum aus. Macko ist die Nr.107 unter den vermittelten Hunden.
Da es im Moment so gut wie keine Touristen auf Griechenland gibt, hoffen wir auf ein Wunder. Gibt es jemanden, der in nächster Zeit von Thessaloniki nach Düsseldorf fliegt? Am besten mit Aegean Airline.

Sonntag, 24.Februar 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Überforderte Familienhunde?

Dienstag, 19.Februar 2019

Es war einmal…

Das zunehmend enge Zusammenleben zwischen Hunden und Menschen fordert ein Umdenken in sehr vielen Alltagsbereichen. Damit Besseres nicht wieder schlechter wird. Unsere Hundevereine und Hundeschulen müssen sich auch an diesem Umdenken beteiligen. Hundevereine gibt es zahlreich und das schon seit rund 100 Jahren. Hundeschulen hingegen kamen erst in den 1980 er Jahren zur Geltung. Derzeit dürfte es ca. 5000 Hundeschulen und rund 8 Millionen Hunde in Deutschland geben. Tendenziell ist in beiden Bereichen eine steigende Entwicklung erkennbar. Moderne Hundeschulen unterscheiden sich im Trainingsgeschehen ganz deutlich von Einrichtungen, die viele noch von „früher“ kennen.

In den Anfängen der ersten Hundeschulen waren im Training Funktionalität, Autorität und Dominanz die Kernmerkmale im Trainingsgeschehen. Mit körpersprachlicher Präsenz, lautstarken Kommandos und kompromisslosem Umgang wurden Hunde so trainiert, dass sie kaum anders konnten, als zu „funktionieren“. Dass dabei häufig der Begriff Angst durch Respekt ersetzt wurde, dürfte heute kaum jemanden wundern. Zumal es den Status „Familienhund“ früher ohnehin nicht gab. Hund in der Wohnung geschweige denn im Bett oder auf dem Sofa? Daran war kaum zu denken.

Es ist heute so, …

dass wir bei Hunden fast alle an einen „Familienangehörigen“ denken und auch deshalb eine enge emotionale Verbundenheit gegenüber unseren Vierbeinern verspüren. Dass hierdurch in der Folge alles etwas komplizierter wird, liegt auf der Hand. Und so ist es auch erklärbar, dass Hundetraining von damals mit dem Hundetraining von heute nicht mehr viel gemeinsam hat. Viele Hundehalter sind bemüht, alle „alten Zöpfe“ der Vergangenheit abzuschneiden und nach möglichst modernen, weichen und möglichst zwangfreien Methoden zu greifen.

Ein Bild, das übrigens Eltern auch noch aus der erzieherischen Revolution der 1960er Jahre kennen. Zwänge, Grenzen und Reglementierungen weitgehend vermeiden und stattdessen durch Liebe und Zuneigung – mit stress- und konfliktfeien Methoden und Strategien – einen ständig glücklichen Hund kreieren. Dieser kaum erfüllbare Wunsch zeigt wieder einmal die Neigung des Menschen, in Extremen zu leben. Hinzu kommt das Bedürfnis des Menschen, seinem Hund ein möglichst inhaltsreiches Leben zu gestalten.

Ein Bedürfnis mit Tücken, denn der Mensch scheint nicht zu wissen, dass die Tagesruhezeit eines Hundes bei rund 16-18 Stunden liegen sollte. Früher galten Hunde zurecht als unterfordert, heute sind unsere vierbeinigen Sozialpartner sehr häufig überfordert.

Der Hund im Hamsterrad

Sehr deutlich wird bei näherer Betrachtung unseres modernen Zusammenlebens mit Hunden, dass wir sie mit einer permanenten Einbindung in unseren Alltag tatsächlich überfordern. Unruhe, Nervosität und Launenhaftigkeit sind typische Merkmale überforderter Hunde. Und es scheinen immer mehr zu werden. Hinzu kommen vielfach erzieherische Versäumnisse, denn ein konsequentes NEIN umzusetzen, fällt vielen Zweibeinern deutlich schwerer als der Griff in die Leckerlitüte, der letztlich den „nicht gehorsamen“ Hund umstimmen soll.

Zumal es ja angeblich einfach nicht sein darf, dass wir unsere Interessen dem Hund durch autoritäres Handeln aufzwingen. Sehr viele verhaltensauffällige Hunde gelangen aber erst dann wieder zur Normalität im Verhalten, wenn der Zweibeiner umdenkt und erzieherische Elemente der Vergangenheit mit Elementen der modernen Hundeerziehung verbinden kann. Das nennt man dann übrigens fachlich „autoritativ“. NEIN durchsetzen, wenn das NEIN wichtig erscheint und dennoch dem Hund mit Liebe und Zuneigung begegnen.

Es zeigt sich in der Praxis immer wieder, dass autoritativ erzogene Hunde offensichtlich die höchste Lebensqualität vorweisen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Hunde lieben entspannte, ruhige und souveräne Menschen. Solche Menschen vermitteln Sicherheit und Verlässlichkeit. Der Mensch quasi als ruhiger und sicherer Hafen, an dem man gerne bereit ist, anzulegen. So gehören mittlerweile nicht umsonst sogenannte Stand-By-Übungen (gemeinsam durchgeführte Halte- und Ruheübungen) in die Trainingsplanung guter Hundeschulen.

Deutlich weniger Aktionismus und viel mehr ruhige und weiche „Worte“ stärken die Mensch-Hund-Beziehung und erhöhen nachweislich die Bindungsbereitschaft des Hundes gegenüber seinem Menschen. Gemeinsame Augenblicke einfach genießen und auch mal mit „Nichtstun“ soziale Wärme und Nähe geben und spüren. Mehrmals täglich kleine Auszeiten mit dem Hund genießen, dann kann auch das „Hamsterrad“ wieder genutzt werden.

Das schlechte Gewissen plagt den Hundebesitzer schnell, wenn mal aus Zeitgründen ein Spaziergang mit dem Vierbeiner weniger auf dem Programm steht. Kein schlechtes Gewissen hingegen scheinen Hundebesitzer zu haben, wenn sie ihre Hunde sechs bis acht Stunden täglich AKTIV in den Alltag einbinden. Neben Spaziergängen gibt es Rennspiele mit Hundekumpels, Ballspielen, Fahrradfahren, Einkaufsbummel, Hundeschulbesuche und vieles mehr.

Genau hier sollte das schlechte Gewissen aufkommen, denn wer täglich seinen Vierbeiner stundenlag aktiv hält, greift erheblich und vor allem negativ in dessen Organsystem ein. In Fachkreisen ist man sich einig, dass unsere Familienhunde einen Ruhebedarf (Schlafen/Dösen) von ca. 16-18 Stunden(!) am Tag haben. Von den übrig bleibenden 8 Stunden Wachphasen gehen 1 bis 2 Stunden in höhere geistige und oder körperliche Aktivität über. Die restlichen 5 bis 6 Stunden dienen dem sozialen Austausch mit den Familienmitgliedern. Zu diesem Austausch zählen Schmuse- und Streicheleinheiten, aber auch, und vor allem ganz einfach, das aktionsfreie soziale und vor allem gemütliche Zusammensein. Die Erfahrung zeigt in diesem Zusammenhang, dass die allermeisten sogenannten Problemhunde an enormen Ruhedefiziten leiden und damit eine hohe innere Unruhe, Launenhaftigkeit und stressbedingte Gereiztheit aufzeigen.

Besonders schlimm trifft es immer wieder Hunde aus dem Ausland.

Sie kommen nach Deutschland und werden dadurch ohnehin schon mit einer Vielzahl neuer und unbekannter Reize und damit auch Stressoren konfrontiert.  Obwohl der Ruhebedarf gerade bei diesen Hunden besonders hoch ist, wird vielfach der Versuch unternommen, den Hunden ein möglichst „schönes“ und vor allem abwechslungsfreies Leben zu bieten: „Der hat bestimmt so viel mitgemacht, jetzt werden wir ihm möglichst viel Gutes tun“! hört man dabei immer wieder. Dabei wäre das wirklich Gute, immer wieder an den Ruhebedarf dieser Hunde zu denken und ihn dann in ganz kleinen Schritten den neuen Reizen seiner für ihn unbekannten Welt auszusetzen. Qualität vor Quantität sollte hier die Devise lauten. Das Gehirn der meisten Hunde aus dem Ausland ist aufgrund der sozialen Prägung und durch den völlig anderen Lebensraum im Vergleich zu unseren Familienhunden mit anderen „Inhalten“ bestückt. Es benötigt viel Zeit und Geduld, die ungeheure Menge an völlig neuen Eindrücken zu erfassen, zu bewerten und letztlich im Gehirn auch neu anzulegen und zu festigen. Dazu brauchen diese Hunde vor allem eines: Ein hohes Maß an Ruhe! Fehlt diese Ruhe führt dies sehr schnell zur inneren Unruhe, Gereiztheit, Hektik und Nervosität.

Dienstag, 19.Februar 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Jack: OP erfolgreich ☺

Dienstag, 12.Februar 2019

Am vergangenen Freitag war Jacks erfolgreiche, aber ausgesprochen aufwändige OP. Unter anderem mussten die eingewachsenen  Nerven, welche die linke Pfote versorgen, in mühevoller Kleinarbeit freigelegt werden. Die Prognose insgesamt ist sehr gut. Jack darf für die nächsten drei Monate nur minimal bewegt werden und nicht zunehmen. Danach hat der Muskelaufbau im linken Bein oberste Priorität. Dafür wird die hervorragende Physiotherapeutin Sorge tragen, die Petra schon vor längerer Zeit für Jack gefunden hat. Durch die bisherige erstklassige Arbeit und Anleitung von Petra ist Jacks Karpal (Hand-)gelenk wieder beweglich, er hat keinerlei Verspannungen mehr im Rücken- und Nackenbereich!

Am Montag bei der Nachkontrolle beim „Haustierarzt“ wurde festgestellt, dass er leicht fiebert. Dienstag war das Fieber minimal runtergegangen, aber dafür stellte der Arzt fest, dass sich Flüssigkeit unter der Naht angesammelt hatte, welche durch das Anstechen mit einer Injektionsnadel jedoch abfließen konnte. In Absprache mit dem Operateur in Erftstadt wird Jack  auf ein anderes Antibiotikum umgestellt.

Petra erzählte zudem am Telefon voller Freude, dass Jack beim 2. Arztbesuch die linke Pfote gaaanz leicht aufgesetzt habe und auch der Arzt anmerkte, dass das Gangbild von Jack im Vergleich zum Vortag besser sei.

Ich lasse einfach mal die aktuellen Bilder (aufgenommen zwei Tage nach der OP) für sich sprechen:

 

 

 

 

 

 

Die Kosten -nur für die OP- belaufen sich auf gut 2500 €

 

Nachsorge und Nachbehandlung kommen noch hinzu. Petra freut sich wirklich über jeden, auch noch so kleinen Betrag, der ihr hilft, die Summe zu stemmen.

Dienstag, 12.Februar 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Jack………erfolgreiches Ende eines langen Leidensweges?

Mittwoch, 6.Februar 2019

Wie versprochen kommt nun die Erklärung zu Jacks langer Geschichte: Einem langen Weg voll Schmerzen, Geduld, Erfolge, Rückschläge und nun einem hoffentlich erfolgreichen Ende.

Als kurze Zusammenfassung: Jack wurde um Weihnachten 2016 herum auf Thassos bei einem Autounfall schwer verletzt. Ein komplizierter Beinbruch, der wahrscheinlich gar nicht zu dem hätte führen müssen, wie es heute ist, wenn der absolut unfähige Tierarzt auf dem Festland gegenüber der Insel Thassos nicht so einen Mist gebaut hätte. Jack kam im September 2017 in Deutschland bei Klaus und mir an. Das linke Bein war nur noch ein Schatten seiner selbst, hoffnunglos verdreht und fast die gesamte Muskulatur abgebaut. Er wurde in einer niederländischen Tierklinik operiert, trug viele Monate einen externen Fixateur, wurde ein weiteres Mal operiert, da zwei der vier Stangen des Fixateurs gebrochen waren, bevor im Januar 2018 der Fixateur entfernt wurde. Der Marknagel verblieb im Knochen. Trotz seiner Behinderung – die Jack nie wirklich als solche empfunden hat – und wohl aufgrund seines wunderbaren Wesens fand Jack seinen Menschen: Petra ♥

Sein neues Frauchen tat und tut alles, um Jack ein Leben zu geben, wie es sich jeder Hund nur wünschen kann. Er  hat seinen eigenen Bollerwagen -wenn er sich bei Spaziergängen ausruhen möchte- bekommt Physiotherapie etc. und vor allem: LIEBE ♥

Nachdem Jack seit einiger Zeit keine offensichtlichen Fortschritte mehr mit seinem Bein machte, wurde Petra in der niederländischen Tierklinik vorstellig, die Jack auch operiert hat und bekam ein -auch für uns- niederschmetterndes Ergebnis: Der Marknagel war gebrochen. Warum und wieso ist nicht nachvollziehbar. Empfehlung der Tierklinik: AMPUTATION. Sehr aufgelöst und den Tränen nahe, erzählte Petra uns davon. Aber Petra wäre nicht Petra, wenn sie das so hingenommen hätte. Sie wurde auf Empfehlung bei einem Tierarzt in Oedt vorstellig, der ihr nach Durchsicht von Jacks langer Krankenakte einen Spezialisten in Erftstadt empfohlen hat. Dort war sie am vergangenen Montag. Mit dem Ergebnis, dass Jack am kommenden Freitag operiert wird. Und zwar ohne Amputation. Der obere Teil des gebrochenen Marknagels wird entfernt, die Bruchenden (welche wider Erwarten noch aktiv sind, aber keine Stabilität erreichen können, da der Knochen sich ‚dreht‘) werden mit winzigen Löchern versehen, in die ein Gel eingebracht wird, welches das Knochenwachstum steigern soll. An der Unterseite des Oberarmknochens wird, nachdem er ‚gerichtet‘ worden ist, eine verschraubte Platte angebracht. Da der ehemalige Bruch weder das Schulter- noch das Ellbogengelenk tangiert, wird diese Platte nach derzeitigem Stand der Dinge lebenslang am Knochen verbleiben.

Der Tierarzt in Erftstadt sieht für Jack eine ausgesprochen hohe Wahrscheinlichkeit, dass er in wenigen Monaten ein ganz normales Leben führen wird. Es gibt nichts, was wir diesem wunderbaren Hund mehr wünschen würden.

Aber: Petra hat zwar für Jack eine Versicherung abgeschlossen. Über den Zeitraum der vergangenen 12 Monate, die Jack jetzt bei Petra lebt, sind jedoch viele Rechnungen aufgelaufen. Die Versicherung hat davon einiges übernommen, jedoch jetzt bei der letzten Rechnung durchblicken lassen, dass weitere Rechnungen erst einmal nicht übernommen würden. Sehr, sehr viele Sachen trägt Petra auch selbst.

Wir haben daher an Euch/an Sie eine große Bitte (und wer uns kennt, der weiß, dass wir das sehr ungern tun): Wer Petra -und damit natürlich Jack- unterstützen möchte, darf dies gerne tun. Gerne via Paypal an klausfranke@wuestenwolf.de oder per Banküberweisung an Franke Konto Nr. DE83 5003 3300 2115 8955 00.  Jede Spende -egal welche Summe- werden wir an Petra weiterleiten.

Mittwoch, 6.Februar 2019 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

Lazarett…

Sonntag, 3.Februar 2019

…so würde ich derzeit unser Haus sehen. Heimgesucht von einer Virusgrippe fällt das Schreiben ausgesprochen schwer und der sonntägliche Artikel bleibt daher kurz.

Im Laufe der Woche wird es jedoch einen Bericht zu Jack (Nr. 261) geben. Er hat morgen einen Termin bei einem Spezialisten um eine Zweitmeinung einzuholen. Davon hängt ab, ob Jacks linkes Bein amputiert werden muss oder geretttet werden kann. Es ist nämlich genau das passiert, wovor alle Beteiligten Angst hatten…der Marknagel in seinem linken Oberarm ist gebrochen 🙁 Aber dazu demnächst mehr.

Zum Abschluss was zum Lachen:

Sonntag, 3.Februar 2019 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

❄️ Bobbys Ankunft in Deutschland ❄️

Sonntag, 27.Januar 2019

Es ist vollbracht: Bobby hat am gaaanz frühen Mittwochmorgen seine Reise nach Deutschland angetreten und seit dem späten Mittwochnachmittag lebt er in seiner neuen Familie.

♥ Stella, Bobby, René & Sammy ♥

Und nochmal Bobby im Kreis seiner glücklichen Familie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Ankunft am Düsseldorfer Flughafen klappte ruhig und zügig. Petra –hier noch mal einen ganz lieben Dank, dass Du extra für Bobby nach Deutschland geflogen bist– hatte nur Bobby und eine Handtasche im Gepäck. Sie wollte einen Bummel-Tag in Düsseldorf verbringen und am nächsten Morgen wieder nach Thassos zurückfliegen. Einen Dank bin ich auch meinem Arbeitgeber schuldig, der es möglich machte, dass ich zusammen mit Klaus Bobby abholen konnte. Nach einem kurzen Frühdienst konnten Klaus und ich entspannt -auch hier hatte es ja am Dienstagnachmittag angefangen zu schneien- Richtung Düsseldorf fahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuhause ♥

Sonntag, 27.Januar 2019 LETZTE NACHRICHTEN 3 Comments

Freundliche Hilfe für Thassos und Bobby kommt endlich

Sonntag, 20.Januar 2019

Hoffentlich kommt jetzt nichts mehr dazwischen. Bobbys neue Besitzerin fiebert seit ein paar Wochen dem Tag entgegen, an dem das neue Familienmitglied endlich in Düsseldorf am Flughafen eintrifft. Am Mittwoch um 12 Uhr soll es so weit sein. Zu gern hätte sie ihren Hund dort selbst abgeholt, aber der Ankunftstermin liegt in ihrer Arbeitszeit und der Arbeitgeber verweigert ihr einen Urlaubstag, worüber sie sehr traurig ist 🙁 Ahnen Sie meine Gedanken -bzgl. Arbeitgeber- dazu, die ich lieber nicht äußern werde?
So werde ich (Klaus) am Mittwoch zum Flughafen fahren, um Bobby in Empfang zu nehmen. Dann geht es erst einmal zu uns nach Hause, wo er etwas esssen und trinken und auch sein kleines oder großes Geschäft erledigen kann. Wenn Claudia dann gegen 15 Uhr von ihrer Arbeit nach Hause kommt, werden wir zusammen nach Jüchen fahren, um Bobby zu seiner Familie zu bringen.

Dann erreichte uns noch ein nettes Schreiben, über das ich mich sehr gefreut habe. Ich drucke hier mal die Mail ab:

Guten Tag liebe Familie Franke,
ich habe gestern Ihre Email-Adresse von Tanja von der Insel Thassos bekommen.
Ich stelle mich mal kurz vor: Ich heiße Jutta W., bin großer Griechenlandfan und wohne im Norden Deutschlands, in Schleswig-Holstein.
Zum Spenden an den Tierschutz in Griechenland bin ich durch die Samos-Katzenhilfe gekommen, wo ich seit langem abgelaufenes Verbandsmaterial, Einmalhandschuhe, Zecken und Flohmittel usw. gespendet habe. Da dort jetzt genügend vorhanden ist, hatte ich die Idee, einen anderen Tierschutz in Griechenland anzuschreiben und fand die Adresse von Thassos.
Auf meine Frage, ob auch Pakete innerhalb Deutschlands verschickt werden können für Thassos, gab Tanja mir ihre Mailadresse.
Nun wollte ich anfragen ob es okay ist, wenn ich Ihnen demnächst ein Paket zusende, wozu ich Ihre Adresse dann bitte noch brauche. Ich würde mich melden, bevor ich versende.

Viele Grüße aus dem kalten Norden und einen schönen Sonntag von Jutta

Natürlich kann der ACT diese Dinge sehr gut gebrauchen und Tanja hatte öfters schon mal gefragt, wer so etwas besorgen könne. Wir haben es auch versucht und dachten bedingt durch Claudias Beruf, wäre das wohl keine schwierige Sache. Aber wir lagen völlig daneben. Überall und wen wir auch fragten, überall gab es schon Abnehmer, die auch für Tierschutzvereine diese Dinge sammeln. Und so freuen wir uns jetzt schon auf das erste Paket aus Schleswig-Holstein, dass wir zusammen mit leeren Hundeboxen & weiteren für den Verein gesammelten -abgelaufenen- Verbandskästen dann nach Thassos weiterleiten werden.

Sonntag, 20.Januar 2019 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments