LETZTE NACHRICHTEN

Jack………erfolgreiches Ende eines langen Leidensweges?

Mittwoch, 6.Februar 2019

Wie versprochen kommt nun die Erklärung zu Jacks langer Geschichte: Einem langen Weg voll Schmerzen, Geduld, Erfolge, Rückschläge und nun einem hoffentlich erfolgreichen Ende.

Als kurze Zusammenfassung: Jack wurde um Weihnachten 2016 herum auf Thassos bei einem Autounfall schwer verletzt. Ein komplizierter Beinbruch, der wahrscheinlich gar nicht zu dem hätte führen müssen, wie es heute ist, wenn der absolut unfähige Tierarzt auf dem Festland gegenüber der Insel Thassos nicht so einen Mist gebaut hätte. Jack kam im September 2017 in Deutschland bei Klaus und mir an. Das linke Bein war nur noch ein Schatten seiner selbst, hoffnunglos verdreht und fast die gesamte Muskulatur abgebaut. Er wurde in einer niederländischen Tierklinik operiert, trug viele Monate einen externen Fixateur, wurde ein weiteres Mal operiert, da zwei der vier Stangen des Fixateurs gebrochen waren, bevor im Januar 2018 der Fixateur entfernt wurde. Der Marknagel verblieb im Knochen. Trotz seiner Behinderung – die Jack nie wirklich als solche empfunden hat – und wohl aufgrund seines wunderbaren Wesens fand Jack seinen Menschen: Petra ♥

Sein neues Frauchen tat und tut alles, um Jack ein Leben zu geben, wie es sich jeder Hund nur wünschen kann. Er  hat seinen eigenen Bollerwagen -wenn er sich bei Spaziergängen ausruhen möchte- bekommt Physiotherapie etc. und vor allem: LIEBE ♥

Nachdem Jack seit einiger Zeit keine offensichtlichen Fortschritte mehr mit seinem Bein machte, wurde Petra in der niederländischen Tierklinik vorstellig, die Jack auch operiert hat und bekam ein -auch für uns- niederschmetterndes Ergebnis: Der Marknagel war gebrochen. Warum und wieso ist nicht nachvollziehbar. Empfehlung der Tierklinik: AMPUTATION. Sehr aufgelöst und den Tränen nahe, erzählte Petra uns davon. Aber Petra wäre nicht Petra, wenn sie das so hingenommen hätte. Sie wurde auf Empfehlung bei einem Tierarzt in Oedt vorstellig, der ihr nach Durchsicht von Jacks langer Krankenakte einen Spezialisten in Erftstadt empfohlen hat. Dort war sie am vergangenen Montag. Mit dem Ergebnis, dass Jack am kommenden Freitag operiert wird. Und zwar ohne Amputation. Der obere Teil des gebrochenen Marknagels wird entfernt, die Bruchenden (welche wider Erwarten noch aktiv sind, aber keine Stabilität erreichen können, da der Knochen sich ‚dreht‘) werden mit winzigen Löchern versehen, in die ein Gel eingebracht wird, welches das Knochenwachstum steigern soll. An der Unterseite des Oberarmknochens wird, nachdem er ‚gerichtet‘ worden ist, eine verschraubte Platte angebracht. Da der ehemalige Bruch weder das Schulter- noch das Ellbogengelenk tangiert, wird diese Platte nach derzeitigem Stand der Dinge lebenslang am Knochen verbleiben.

Der Tierarzt in Erftstadt sieht für Jack eine ausgesprochen hohe Wahrscheinlichkeit, dass er in wenigen Monaten ein ganz normales Leben führen wird. Es gibt nichts, was wir diesem wunderbaren Hund mehr wünschen würden.

Aber: Petra hat zwar für Jack eine Versicherung abgeschlossen. Über den Zeitraum der vergangenen 12 Monate, die Jack jetzt bei Petra lebt, sind jedoch viele Rechnungen aufgelaufen. Die Versicherung hat davon einiges übernommen, jedoch jetzt bei der letzten Rechnung durchblicken lassen, dass weitere Rechnungen erst einmal nicht übernommen würden. Sehr, sehr viele Sachen trägt Petra auch selbst.

Wir haben daher an Euch/an Sie eine große Bitte (und wer uns kennt, der weiß, dass wir das sehr ungern tun): Wer Petra -und damit natürlich Jack- unterstützen möchte, darf dies gerne tun. Gerne via Paypal an klausfranke@wuestenwolf.de oder per Banküberweisung an Franke Konto Nr. DE83 5003 3300 2115 8955 00.  Jede Spende -egal welche Summe- werden wir an Petra weiterleiten.

Mittwoch, 6.Februar 2019 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

Lazarett…

Sonntag, 3.Februar 2019

…so würde ich derzeit unser Haus sehen. Heimgesucht von einer Virusgrippe fällt das Schreiben ausgesprochen schwer und der sonntägliche Artikel bleibt daher kurz.

Im Laufe der Woche wird es jedoch einen Bericht zu Jack (Nr. 261) geben. Er hat morgen einen Termin bei einem Spezialisten um eine Zweitmeinung einzuholen. Davon hängt ab, ob Jacks linkes Bein amputiert werden muss oder geretttet werden kann. Es ist nämlich genau das passiert, wovor alle Beteiligten Angst hatten…der Marknagel in seinem linken Oberarm ist gebrochen 🙁 Aber dazu demnächst mehr.

Zum Abschluss was zum Lachen:

Sonntag, 3.Februar 2019 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

❄️ Bobbys Ankunft in Deutschland ❄️

Sonntag, 27.Januar 2019

Es ist vollbracht: Bobby hat am gaaanz frühen Mittwochmorgen seine Reise nach Deutschland angetreten und seit dem späten Mittwochnachmittag lebt er in seiner neuen Familie.

♥ Stella, Bobby, René & Sammy ♥

Und nochmal Bobby im Kreis seiner glücklichen Familie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Ankunft am Düsseldorfer Flughafen klappte ruhig und zügig. Petra –hier noch mal einen ganz lieben Dank, dass Du extra für Bobby nach Deutschland geflogen bist– hatte nur Bobby und eine Handtasche im Gepäck. Sie wollte einen Bummel-Tag in Düsseldorf verbringen und am nächsten Morgen wieder nach Thassos zurückfliegen. Einen Dank bin ich auch meinem Arbeitgeber schuldig, der es möglich machte, dass ich zusammen mit Klaus Bobby abholen konnte. Nach einem kurzen Frühdienst konnten Klaus und ich entspannt -auch hier hatte es ja am Dienstagnachmittag angefangen zu schneien- Richtung Düsseldorf fahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuhause ♥

Sonntag, 27.Januar 2019 LETZTE NACHRICHTEN 3 Comments

Freundliche Hilfe für Thassos und Bobby kommt endlich

Sonntag, 20.Januar 2019

Hoffentlich kommt jetzt nichts mehr dazwischen. Bobbys neue Besitzerin fiebert seit ein paar Wochen dem Tag entgegen, an dem das neue Familienmitglied endlich in Düsseldorf am Flughafen eintrifft. Am Mittwoch um 12 Uhr soll es so weit sein. Zu gern hätte sie ihren Hund dort selbst abgeholt, aber der Ankunftstermin liegt in ihrer Arbeitszeit und der Arbeitgeber verweigert ihr einen Urlaubstag, worüber sie sehr traurig ist 🙁 Ahnen Sie meine Gedanken -bzgl. Arbeitgeber- dazu, die ich lieber nicht äußern werde?
So werde ich (Klaus) am Mittwoch zum Flughafen fahren, um Bobby in Empfang zu nehmen. Dann geht es erst einmal zu uns nach Hause, wo er etwas esssen und trinken und auch sein kleines oder großes Geschäft erledigen kann. Wenn Claudia dann gegen 15 Uhr von ihrer Arbeit nach Hause kommt, werden wir zusammen nach Jüchen fahren, um Bobby zu seiner Familie zu bringen.

Dann erreichte uns noch ein nettes Schreiben, über das ich mich sehr gefreut habe. Ich drucke hier mal die Mail ab:

Guten Tag liebe Familie Franke,
ich habe gestern Ihre Email-Adresse von Tanja von der Insel Thassos bekommen.
Ich stelle mich mal kurz vor: Ich heiße Jutta W., bin großer Griechenlandfan und wohne im Norden Deutschlands, in Schleswig-Holstein.
Zum Spenden an den Tierschutz in Griechenland bin ich durch die Samos-Katzenhilfe gekommen, wo ich seit langem abgelaufenes Verbandsmaterial, Einmalhandschuhe, Zecken und Flohmittel usw. gespendet habe. Da dort jetzt genügend vorhanden ist, hatte ich die Idee, einen anderen Tierschutz in Griechenland anzuschreiben und fand die Adresse von Thassos.
Auf meine Frage, ob auch Pakete innerhalb Deutschlands verschickt werden können für Thassos, gab Tanja mir ihre Mailadresse.
Nun wollte ich anfragen ob es okay ist, wenn ich Ihnen demnächst ein Paket zusende, wozu ich Ihre Adresse dann bitte noch brauche. Ich würde mich melden, bevor ich versende.

Viele Grüße aus dem kalten Norden und einen schönen Sonntag von Jutta

Natürlich kann der ACT diese Dinge sehr gut gebrauchen und Tanja hatte öfters schon mal gefragt, wer so etwas besorgen könne. Wir haben es auch versucht und dachten bedingt durch Claudias Beruf, wäre das wohl keine schwierige Sache. Aber wir lagen völlig daneben. Überall und wen wir auch fragten, überall gab es schon Abnehmer, die auch für Tierschutzvereine diese Dinge sammeln. Und so freuen wir uns jetzt schon auf das erste Paket aus Schleswig-Holstein, dass wir zusammen mit leeren Hundeboxen & weiteren für den Verein gesammelten -abgelaufenen- Verbandskästen dann nach Thassos weiterleiten werden.

Sonntag, 20.Januar 2019 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

Ruhe…und eine gute Nachricht ☺

Sonntag, 13.Januar 2019

Hier ist es mal ausnahmsweise ruhig… der heutige Text bleibt kurz. Die Tatsache, dass sich Klaus am vergangenen Montag, wohl aufgrund einer verdorbenen Frutti di Mare-Pizza, eine üble Lebensmittelvergiftung zugezogen hat, tut ihr Übriges dazu. Seit Samstagabend geht es ihm endlich besser, aber die vergangenen Tage und Nächte haben sehr viel Kraft gekostet.

Bobby freut sich ☺

Positiv ist, dass wir am späten Sonntagnachmittag erfahren haben, dass Bobby -welcher schon sehnsüchtig von seiner Familie erwartet wird- am 23. Januar seine Reise nach Deutschland antreten wird ☺

 

Hier noch ein paar Erziehungstipps für alle Hundefreunde ☺☺

Sonntag, 13.Januar 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Schnee, Schnee, Schnee in Nord-Griechenland

Sonntag, 6.Januar 2019

Am Sonntag sollte Bobby kommen. Mit einer Maschine von Thessaloniki nach Frankfurt. Die neue Familie von Bobby wollte ihn sogar in Frankfurt abholen. Natürlich ist die Enttäuschung bei der Familie groß, denn alles war auf seine Ankunft vorbereitet. Aber erstens sind die Straßen zum Flughafen von Thessaloniki verschneit und  die meisten Flüge wurden dort annulliert. Natürlich auch der Flug nach Frankfurt.

Der Weg zum Halfway-House, wo die Hunde untergebracht sind, die nicht in Pflegefamilien leben.

Es sieht aber so aus, als wenn es schon am nächsten Sonntag klappen könnte. Dann aber von Thessaloniki sogar nach Düsseldorf.
Wie Thasssos im Schnee versinkt können Sie an den nachfolgenden Fotos erkennen.

Thassos Januar 2019

Thassos Januar 2019

Man kann es aber auch mit Humor nehmen

Sonntag, 6.Januar 2019 LETZTE NACHRICHTEN 2 Comments

ACT Newsletter

Dienstag, 1.Januar 2019

Für alle, die wissen möchten, was im Jahr 2018 so alles auf Thassos passiert ist:

(Bitte den unten ↓↓↓ stehenden Link anklicken 😉 )

ACT Newsletter Dezember 2018

Dienstag, 1.Januar 2019 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

…….und am 6. Januar kommt Bobby!

Samstag, 22.Dezember 2018

Als wir hörten, dass Bobby (Nr.296) eine Familie finden würde, waren Claudia und ich richtiggehend begeistert. Wir freuten uns für die Familie, die wir gut kennen und für Bobby natürlich, den man allein von den Bildern ins Herz geschlossen hat.
Aber wie kann man jetzt zu dieser Zeit einen Flugpaten oder eine Flugpatin finden? Aber ganz schnell und überraschend kam von Tanja die Nachricht, sie habe einen Flugpaten, der von Thessaloniki am 6. Januar nach Frankfurt fliegt. Was aber würde unsere Familie sagen? Würde sie bis Frankfurt fahren wollen, um ihren Hund abzuholen? Kann sie das überhaupt arbeitsmäßig? Kurz überlegt: 6. Januar – kein Problem – ist ja ein Sonntag!
Claudia kontaktierte Bobbys Familie und postwendend kam ein Okay: Wir holen Bobby in Frankfurt ab. Glücklicherweise landet die Maschine aus Thessaloniki am Nachmittag, so dass Hin- und Rückfahrt kein Problem darstellen sollten.
Ich musste da so mal kurz an die Zeiten denken, als die Hunde von Thassos meist nachts um 0 Uhr in Köln landeten und wir sie da abholten. Glücklicherweise scheint es diesen Flug auch nicht mehr zu geben 🙂
Also Bobby, bis bald!

Samstag, 22.Dezember 2018 LETZTE NACHRICHTEN 1 Kommentar

21. Dezember – eigentlich der wichtigste Tag im Monat Dezember

Freitag, 21.Dezember 2018

Wintersonnenwende – Alban Arthuan (keltisch) – Jul-Fest – Mutternacht – Weihnacht

 

Die Wintersonnwende ist eines der heiligsten Sonnenfeiern und findet am 21. Dezember statt. Sie bezeichnet die tiefste Nacht des Jahres – wird deswegen auch MUTTERNACHT, althochdeutsch MODRANECHT, genannt. In dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das wiedergeborene Sonnenkind. Diesen Mythos können Sie in allen Kulturen der Welt wiederfinden. Weihnacht ist ja nichts anderes als WEIHE-NACHT, ist gleich geweihte Nacht.

Das nordische Jul-Fest

Die „geweihten Nächte“ verheißen das Wissen um die große Umkehr, um den Wiederaufstieg des Lichtes und um die Geburt des neuen Lebens. An JUL oder JOL – wie es in den nordischen Ländern genannt wird – ist die Dunkelheit gebannt, die Nächte werden kürzer und was tot schien und verloren, wird wieder erwachen. Das Julfest ist ein harmonisches Netzwerk ineinandergreifender Sonnen-, Toten- und Fruchtbarkeitsriten und symbolischer Handlungen zur Neuaktivierung menschlicher und natürlicher Kraft. Den Höhepunkt der Dunklen Zeit bildet Jul, das Weihnachtsfest. In dieser längsten Nacht des Jahres erfüllt sich das Versprechen der Wiedergeburt.
Der Name JUL oder JOL hat einen ganz alten Bezug zu Odin.
Noch heute hat Odin den Beinamen „JOLNIR“.
Seine wilden Ritte in der Winterzeit und zu den Rauhnächten mit dem wilden Heer heißen „JOLAREIDI“.
Und gerade in den Alpenländern werden ja zur Winterzeit viele Bräuche überliefert mit dem Wilden Heer des Odin(=Wotan), und ursprünglich der Percht – besonders die Perchtenläufe in der Rauhnachtzeit.
„JUL“ läßt sich nach Rätsch ethymologisch als „ZAUBER-“ oder „BESCHWÖRUNGSFEST“ deuten.
Und Odin war dann der JUL-ZAUBERER oder JUL-SCHAMANE – der „JULERICH“.

Aber es gab schon vor dem Christentum viele Kulturen, die zu dieser Zeit die Wiedergeburt der Sonne und des Lichtes feierten. Z.B. der Mithras-Kult, dann auch in Ägypten Isis und die Geburt des Horuskindes. Und immer wieder auch Dionysos, der im alten Griechenland als Erlöser und Gott der Fruchtbarkeit und des Wachstums galt. Mit der Ausbreitung des römischen Reiches wurde die Wintersonnwende dann zum römischen Staatsfeiertag ausgerufen als Geburtstagsfeier des „sol invictus“ – der unbesiegbaren Sonne. Also auch die Idee einer Geburtstagsfeier zur Wintersonnwende war keineswegs eine Erfindung des Christentums.
Papst Hippolytos setze sich für den 25. Dezember als Tag der Christgeburt ein – im Jahre 217. Um 330 schließlich erklärte Kaiser Konstantin das Christentum zur römischen Staatsreligion und funktionierte den alten Sonnengott um in den neuen Christengott, der als „lux mundi“ – als Licht der Welt – gefeiert wurde. In Deutschland wurde dieser Feiertag erst 813 anerkannt. Man sieht, daß dieses Fest einfach einen uralten Ursprung hat, der weit in die Mythenwelt unserer Vorfahren zurückreicht.
Der Jahreskreis, der mit Samhain geendet hat, gebiert zu Wintersonnwende das neue Lichtbaby oder auch den neuen Jahreskreis-König. Das haben alle unsere Vorfahren so erlebt, weswegen auch alle Mythen immer wieder die gleichen Bilder tragen.

Freitag, 21.Dezember 2018 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Wissenwertes

Sonntag, 16.Dezember 2018

Der Wegbegleiter -seit vielen tausend Jahren- des Menschen  wird immer empfindlicher:

Allergien, Futtermittelunverträglichkeiten und andere schwere Erkrankungen bis hin zu Krebs, sind, wie viele Hundehalter bereits bemerkt haben, auf einem zielgerichteten Vormarsch.

Stellt sich für uns Hundemenschen die Frage, warum das so ist. Warum macht das Abwehrsystem unserer Hunde so oft Probleme?

Funktioniert das Abwehrsystem unserer vierbeinigen Wegbegleiter nicht mehr oder ist es nur noch eingeschränkt arbeitsfähig, machen Allergien, Reaktionen auf Futtermittel oder gar schwere Erkrankungen den Alltag mit unseren Vierbeinern oft zu einer täglichen Herausforderung.

Was also ist ursächlich für den Abbau des Abwehrsystems unserer Hunde?

1. Entwurmungen & Spot-Ons: Diese chemischen Bomben gegen Parasiten sind auch für unsere Hunde eine enorme Belastung.

Nicht ohne Grund sollen Kinder für einige Tage die Finger von unseren Hunden lassen, wenn diese frisch ein Spot-On aufgetragen bekommen. Haben Sie schon mal überlegt, was der Zusatz „Gefährlich für Wasserorganismen“ bedeutet? 😉

Weiterhin ist es wichtig zu wissen, dass ein Wurm nur dann eliminiert werden kann, wenn er auch vorhanden ist. Eine Wurmkur prophylaktisch zu geben, macht folglich keinen Sinn, da diese Präparate keine Verweildauer im Darm haben und warten, bis der Wurm mal vorbei kommt. Also macht es Sinn, anstatt alle Monate zu entwurmen, eine Kotprobe beim Tierarzt abzugeben und diese untersuchen zu lassen. Denn jede unnötige Wurmkur reißt die guten Bakterien im Darm immer gleich mit. Ohne gesunden Darm gibt es auch kein gesundes Immunsystem.

2. Ernährung: Es steht die Wahl zwischen rohem frischen Fleisch und Fertigfutter. Der Unterschied besteht darin, dass ich als Hundehalter z.B. bei 1kg Rinderherz auch ausschließlich 1kg Rinderherz in der Hand halte.

Bei einem Kilo -minderwertigem- Trockenfutter habe ich zu dem kleinen Fleischanteil (Fleisch & tierische Nebenerzeugnisse) noch: Soja, Mais, Reis, Weizen, Zuckerrübe, Farb- und Konservierungsstoffe, Aromen, u.v.m.  Zudem oft noch reichlich Zucker. So sei dem Hundemensch, der Fertigfutter kauft gesagt: Ein Blick auf die Rückseite verrät mehr.

3. Stress: Ich weiß, jetzt denkt die Hälfte: Mein Hund hat keinen Stress. Das kenne ich schon. So möchte ich einfach mögliche Stressquellen aufzählen und Sie schauen, ob Sie sich oder Ihren Hund darin wiederfinden. Hierbei haben wir: Schilddrüsenunterfunktion, Schmerzen in jeder Form, enorme Hitze oder klirrende Kälte oder gar ein permanenten „Aus“, „Nein“, Pfui“. Hunde, die als Beschäftigung für das eigene Kleinkind dienen oder aber 45 Kommandos kennen müssen, etliche Rückrufe beherrschen und Hunde, denen der Fressnapf während der Futteraufnahme weggenommen wird, damit Herrchen Dominanz üben kann. Hunde, die mit 30 Minuten Ballwerfen ausgelastet werden – denen die Zunge bis zum Boden hängt, denen danach die Knochen weh tun. Adrenalin macht Stress und hat nichts mit entspannter Auslastung zu tun. Und nicht zu vergessen: Ein Hund hat -man mag es kaum glauben- ein Schlafbedürfnis von ca. 16 Stunden am Tag. Mal länger am Stück, mal mit kurzen Schläfchen. Ein Hund, der permanent daran gehindert wird, seinem Schlafbedarf nachzukommen, wird auf Dauer krank und/oder aggressiv.

Hunde, die 8 Stunden (oder länger) lang ihre Blase nicht leeren können, weil Herrchen und/oder Frauchen Vollzeit arbeitet. Hunde die sehr einsam und gelangweilt sind. Hunde, die viele Besitzer hatten und Hunde, die permanent gemaßregelt werden. So kann ich noch etliche weitere Stressoren berichten.

 4. Umweltgifte: Zigarettenqualm , Abgase, Elektrosmog und Insektizide machen dem Hundekörper zu schaffen. Denn dafür ist er, wie der Mensch im übrigen auch, nicht ausgelegt. Hier sollten Frauchen und Herrchen über Möglichkeiten nachdenken, den Hund mittels ausgedehnter Spaziergänge in der Natur wieder zu „reinigen“ (was, nebenbei gesagt, nicht nur dem Hund gut tut 🙂 )

5. Impfungen: Es ist jedem selbst überlassen, wie oft er seinen Hund impft. Dennoch sei gut überlegt, warum beispielsweise die Borreliose-Impfung beim Menschen unzulässig ist. Warum dann ab damit in den Hund? Desweiteren kann z.B. ein Zwingerhusten nicht nur viral, sondern bakteriell bedingt sein und dagegen hilft die Impfung nicht.

Warum sind die Hunde nach der Impfung oftmals platt wie eine Flunder oder krampfen gar? Dafür sind Nanopartikel als Wirkbeschleuniger zuständig. Will man das? Will man prophylaktische Antibiotika, welche teilweise mit in den Impfungen enthalten sind?

Fassen wir alle Punkte zusammen und packen noch ein paar Antibiotika-Kuren im Hundeleben dazu, dann haben wir zwar den perfekten Vorzeigehund, diesen jedoch mit einem gestörten Abwehrsystem und damit die Grundlage für viele Erkrankungen.

Sonntag, 16.Dezember 2018 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare