Archiv Mai 2021

Was wir so alles erledigt haben!

Montag, 31.Mai 2021

Erst einmal uns selber……….! Das hört sich vielleicht witzig an, aber ich schreibe das nur mit einem leicht gequälten Lächeln.
Wir hatten uns schon jahrelang über die Grabungsarbeiten zweier unserer Hunde im Garten geärgert. Yanna ist da unschuldig. Mit ihren 17 Jahren und drei Monaten würden sie „Ausgrabungen“ total überfordern. Auch Bobby, den wir vor zwei Jahren  zurückgenommen haben (er war da schon 10 Jahre alt), ist unschuldig. Er sucht immer nur unsere Nähe. Nur wenn wir im Garten sind, ist er auch draußen.
Bleiben also nur Claudias Hund Julie und der schwarze Zwerg Ylva. Letztere haben wir schon öfters erwischt und auch Julie hatte oft eine Sandnase.
Was die Herrschaften so anstellen?
In unserer Hecke, die wir vor 36 Jahren zusammen mit dem Haus übernommen haben,  sind schon ganze Teile abgestorben, weil Löcher so tief gebuddelt werden, dass die die Wurzeln frei liegen und dann der ganze Strauch abstirbt. Okay, die Hecke ist mir eigentlich ziemlich egal.
Aber dass die Höhlen jetzt auch unter das Fundament des Hauses gegraben wurden, stieß uns doch sauer auf. Des weiteren wurde die große (und schwere) Hundehütte völlig untergraben. Man war wahrscheinlich auf der Suche nach Mäusen, die sich da häuslich niedergelassen hatten.
Weitere tiefe Höhlen wurden immer wieder unter dem früheren Hühnerhaus (jetzt Gänsestall) gegraben. Wie oft haben wir diese Höhlen wieder mit Erde oder Sand aufgefüllt! 1 – 2 Tage später war wieder alles wie vorher. Und sicher kennen sie das Phänomen, das Loch ist da, aber die Erde ist weg.  Zu weit hat es der Hund beim Buddeln in der Gegend verstreut. Wir hatten zwischenzeitlich versucht, mit dicken Baumkloben die Hunde vom Buddeln abzuhalten. Genutzt hat es kaum etwas.
Das sollte jetzt aber aufhören und wir suchten nach Füllmaterial, welches zu schwer war, um von Hunden bewegt zu werden.  Unter der Rubrik “ Zu verschenken“ stießen wir auf jemanden, der 120 Waschbetonplatten abgab. Größe 40×60 und 50×50 Zentimeter. Und die ziemlich dick und schwer.
Freundlicherweise lieferte der nette Mensch sie an. Wahrscheinlich war er so froh, dass sie endlich bei ihm weg waren. Nebenbei – ich hasse Waschbetonplatten. Aber langer Rede kurzer Sinn: Wir haben die 120 Waschbetonplatten unterm Haus, unter der Hundehütte und unter dem Gänsestall verarbeitet. 120 Platten.
Am Abend hatten wir gefühlte 20 cm längere Arme und Schmerzen von den Handgelenken bis in Nacken und Schulter.
Ach ja, Mutterboden (ein Kubikmeter um die wunderschönen Platten abzudecken ☺) und Füllsand (1,5 Tonnen für unter die „hübschen“ Platten) hatten wir auch noch kommen lassen. Ja, diese Mengen an Material mussten via Schaufel auch noch bewegt werden.
Verstehen Sie jetzt? Wir waren platt.
Aber anstatt jetzt eine Ruhepause einzulegen, begannen wir mit Umbauarbeiten im Haus. Die waren nicht ganz so schwer und machten Freude. Aber anstrengend war’s trotzdem, aber gegen das Arbeiten mit den Waschbetonplatten die reinste Erholung.

Auf dem Grundstück hat sich eine Blumenart pandemiemäßig verbreitet. Eingeschleppt wurde sie durch die Schenkung diverser Sträucher eines Hobbygärtners. Und damit hatten wir uns diese blaue Pest eingehandelt. Winzige Blüten, die allerdings von Bienen und Hummeln heiß begehrt sind. Der Haken dieser „Blumen“ ist, dass deren Wurzeln 20 – 30 Zentimeter tief in den Boden gehen und sich auf diese Art explosionsartig vermehrt. Falls Sie einem Gartennachbarn eine Freude machen wollen, ich schenke Ihnen gerne einige Pflanzen oder auch Samen 😉
Nur zur Information: Ich arbeite daran, die Anzahl dieser wild wachsenden Blumenrabatten stark zu reduzieren.  14 Schubkarren mit ausgegrabenen Pflanzen habe ich schon in den Wald gekarrt.
Einen Teil der noch übrig gebliebenen Pflanzen sehen sie auf dem Foto.
Den Besuch eines Igels hatten wir auch wieder. Leider ist er nicht da geblieben, sondern hat sich wieder verdrückt.

Was sonst noch zu berichten wäre: Das erste gezapfte Bier seit einem Jahr am 28. Mai 2021 🙂 😀

Montag, 31.Mai 2021 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare

Clio

Donnerstag, 6.Mai 2021

Clio 2006

Im Jahr 2004 hatten wir Yanna als Welpen von Thassos mitgebracht. Ostern 2006 waren wir wieder auf der Insel und mussten feststellen, dass sich die Anzahl der Hunde in der Auffangstation von Suzanne fast verdoppelt hatte. Nach einem längeren Gespräch schlug Suzanne vor, wir sollten doch einfach pro Person einen Welpen mitnehmen, um ihn in Deutschland zu vermitteln. Einen Versuch war es wert. Im ungünstigsten Fall hätten wir mit Yanna vier Hunde zu Hause.
Wir nahmen zwei Wochen später Elena, Clio und Daisy mit. Alle gechipt und mit den nötigen Impfungen versehen.
Die niedliche Elena wurde sofort vermittelt, wurde aber eine Woche später von einer weinenden Besitzerin zurückgebracht. Ihr Mann hatte sie verlassen und hatte wohl geglaubt, mit einem Welpen den Trennungsschmerz seiner Frau zu lindern.
Nach der Vermittlung von Elena wurde einen Tag später Clio vermittelt. Clio war mein absoluter Liebling unter den drei Welpen. Für mich hieß sie immer nur das „Teufelchen“. Die Schnauze, die Zottelohren, die wachen Augen………..ich mochte die Hündin.
Glücklicherweise fand Clio sofort die passende Familie und  für mich war es besonders schön, dass der Kontakt zu dieser Familie nie abriss.
Heute, am 5. Mai 2021, bekam ich die traurige Nachricht, dass Clio am 27. April über die Regenbogenbrücke gegangen ist.

Ja, auch ich bin traurig. Clio gehörte zu den Hunden, an die ich immer wieder mal dachte. Obwohl sie doch nur nur ein paar Tage bei mir war, gehört sie zu den Hunden, die ich nie vergessen werde.
Sie werden jetzt einwenden, das liege daran, dass sie zu den drei Hunden gehört, die ich als Erste vermittelt habe. Jein! An Elena z.B. denke ich fast gar nicht und an Daisy denke ich nur deshalb des Öfteren, weil ich den Besitzern versichert hatte, dass Daisy nur mittelgroß würde. Dabei ist sie ein super Brocken geworden, der zur Begeisterung seiner Besitzer auch noch permanent haart.

Clio 2010

Aber an Clio hing immer mein Herz.

Hier die Mail von Clios Besitzern:

Hallo, Klaus,
hoffe, dass bei euch soweit alles in Ordnung ist. Habe auf der Seite Yanna gesehen mit ihren 17 Jahren. Leider habe ich eine schlechte Nachricht. Clio ist am 27.4. über die Regenbogenbrücke gegangen. Das schmerzt heute noch. Sie war 15 Jahre jetzt bei uns und wäre im Oktober 16 geworden. Es ging leider nicht mehr. Der Kopf wollte noch, aber der Körper nicht mehr. Aber das, was uns aufrecht hält, ist, dass sie eine schöne Zeit bei uns verbringen durfte und darüber bin ich froh..
Charlie der Australien ist auch noch am trauern.

Danke nochmal, dass wir bei euch so einen tollen Hund gefunden haben.
Passt auf euch auf. Wir hören voneinander.

LG Familie B.

Donnerstag, 6.Mai 2021 LETZTE NACHRICHTEN Keine Kommentare